Gewalt
Manchmal geht es um Sekunden
Der Genfer Antirassismus-Konferenz wird von der Feindschaft zwischen Iran und Israel hypnotisiert. Dass Rassismus ein globales Phänomen ist, gerät in den Hintergrund
Diese Morde sind keine politischen Taten
Die Regionalregierung aus Katholiken und Protestanten in Nordirland bemüht sich energisch, nach den Attentaten keine Krise des Friedensprozesses herbeizureden
"Ich mache ernst!"
Warum erkennen wir Amokläufer immer erst, wenn es zu spät ist? Weil sie uns zu kompliziert sind. Und weil es leichter ist, Metalldetektoren an Schulen zu fordern
Berge versetzen, Massen bewegen
Von Maos Maoismus ist eigentlich nicht viel mehr als eine Projektionsfläche geblieben. Ein Band mit Materialien
Warum wechseln Sie von Attac zu den Grünen, Herr Giegold?
Herr Giegold, Sie haben bislang bei Attac Politik gemacht. Warum möchten Sie für die Grünen ins Europaparlament? Europa ist meiner Ansicht nach der ...
Von Sklaven und Bürgern
In ihrem Buch "Die verweigerte Zukunft" analysieren zwei französische Psychiater den Missbrauch der Psychiatrie
Kommunismus ohne Geheimdienst?
Christel Wegner und viele andere haben sich mental noch nicht von der Sowjetunion gelöst
Agenten der Erlösung
In seinem Buch "Gewalt als Gottesdienst" untersucht Hans G. Kippenberg die Hintergründe religiös motivierter Gewaltanwendung
Erinnerungscamps für Politiker
Wer Zersetzung von Familien sät, wird Gewalt ernten
Kindeswohl geht vor Elternrecht
Das sollte sich eine Demokratie schon noch leisten können
Die Globalisierung des Verbrechens
Der kanadische Regisseur David Cronenberg über seinen neuen Film "Tödliche Versprechen", die Darstellung der Gewalt in Zeiten des Krieges und einen Kapitalismus, dem Verfeinerung fehlt
Mangel an Leben
Der HipHopper Henrik von Holtum über Schwierigkeiten mit der "Heimat", die befreiende Aneignung eines Treppengeländers und eine gute Kugel Eis im Sommer
Deutsche Gewaltverhältnisse
Wenn heute alle dasselbe Verfassungsbewusstsein hätten wie die 68er damals, wäre Deutschland weiter
Abschied von morgen
Der Soziologe François Dubet über Verwerfungen und Aufruhr in der französischen Gesellschaft
Geisterfahrer unterwegs
Mit dem erneuten Mandat für die Bundeswehr wird willentlich das "System Guantanamo" zementiert
Antonio Negri: Die Avantgarde gibt es nicht mehr
Der Philosoph Antonio Negri über Staatsterror, Arbeiterextremismus und das gefährliche Nein zur Politik
Die linke Unfähigkeit zu trauern
Der "Deutsche Herbst" offenbarte auch ein strukturelles Empathiedefizit
Die finden Linke asslig
Labelmacher Marcus Staiger über Homophobie im HipHop, die emanzipatorische Kraft des Geldes und fehlende Perspektive trotz geförderter HTML-Programmierung
Die Würde des Inders ist unantastbar
So fragil ist die Norm eines zivilisierten Umgangs miteinander
Die Hölle, das sind die anderen
Andreas Baader und Horst Herold kämpften aneinander vorbei
Das Erbe des Hasses
In seinem Buch zum Film "Der Kick" versucht Andres Veiel, Klischees zur Ausländerfeindlichkeit im Osten zu durchbrechen
Mit den Mitteln der Feindschaft
Die Entregelung staatlicher Gewalt in Verbindung mit den immer perfekteren Kontrolltechnologien könnte in einem autoritären Alptraum münden. Eine Warnung
Wie lange braucht das Geschoss?
Der Anthropologe und Politikwissenschaftler Mahmood Mamdani über den "amerikanischen Dschihad" in Afghanistan
Homophobie ist machbar
Die größere Sichtbarkeit von Schwulen und Lesben in der Öffentlichkeit bewirkt paradoxerweise eine größere Abwehr gegen sie