Griechenland

Punkten mit dem Spardiktat

Gemessen an den Umfragen macht Bundeskanzlerin Angela Merkel mit ihrer Griechenland-Politik derzeit alles richtig. Die Linke steht mit ihrer Kritik ziemlich alleine da

Souveränität ohne Bonität

Kurz vor dem EU-Gipfel hat die Bundesregierung mit einem bemerkenswerten Vorschlag dafür gesorgt, dass auf diesem Treffen wieder vorrangig über Griechenland geredet wird

Lutz Herden

Generalverriss auf dem Hause S&P

Es verletzt die geltende Marktlogik, eine Rating-Agentur als Sündenbock zu geißeln und die politischen Umstände ihrer Entscheidungen außer Acht zu lassen

Lutz Herden

Das Herz vergiftet

Die US-Rating-Agentur S&P handelt nur logisch, wenn sie auch dem Euro-Rettungsschirm die höchste Bonitätsnote aberkennt und dessen künftige Funktion in Frage stellt

Die Angstkassen laufen über

Eine im Prinzip richtige expansive Kreditpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) wird durch deutsche Spardogmen auf teure Ab- und Umwege gedrängt

Vertrauen wächst nur langsam

Vor zehn Jahren erlebte Argentinien den Staatsbankrott. Was passiert mit einer Gesellschaft, die kein Geld mehr hat? Drei Menschen erzählen

Schockstrategie für Europa

Die Kanzlerin ist keine „Getriebene“ der Finanzmärkte – sie folgt ihrem Kalkül: per Eskalation der Krise ganz Europa eine Politik der Entsolidarisierung aufzuzwingen

Ende mit Schrecken, Schrecken ohne Ende?

Auch hierzulande wird mitunter die Rückkehr zur eigenen Währung gefordert. Geht das überhaupt? Und welche Folgen hätte das? Fünf Fragen, fünf Antworten

Hinter den Fassaden tut sich was

Brüssel ist die Stadt der Bürokraten und Wirtschaftslobbyisten. Wer aber genau hinschaut, sieht auch: Es entwickelt sich zur Wiege der europäischen Bürgergesellschaft

Super-Maastricht

Wenn Merkel und Sarkozy ihre Vertragsreformen präsentieren, darf sich die Finanzwelt in einer neuen Art von Kriegsführung gegen Staaten bestätigt fühlen

Lutz Herden

1848. 1968. 1989. 2011?

Wie viel Potenzial der weltweite Aufstand im ­Vergleich zu den großen historischen Umwälzungen birgt: Der Popkritiker John Harris reist durch die globale Protestkultur

Näher an den alten Werten

Für Islands Außenminister Skarphéðinsson ist die Eurokrise kein Grund, den Wunsch nach der EU-Mitgliedschaft aufzugeben. Spätestens in 20 Jahren soll es soweit sein

Allen Schwüren zum Trotz

Die Eurokrise stellt zusehends die europäische Geschäftsgrundlage des 3. Oktober 1990 zur Disposition

Lutz Herden

Absichtlich vernachlässigt

Enttäuscht von der offiziellen Politik proben immer mehr Griechen den zivilen Widerstand

Volkssouveränität gleich Börsensturz

Der Dax bricht immerhin um sechs Prozent ein, wenn Premier Papandreou ein Plebiszit zum jüngsten Rettungspaket ankündigt. Die Währungsunion steht auf der Kippe

Lutz Herden

Bankrottmanager in eigener Sache

Schuldenschnitt hin oder her. Vielleicht wäre eine geordnete Staatsinsolvenz das Beste für den Pleitier. Leider fehlen in der EU die erforderlichen Insolvenzregeln

Lutz Herden

Kein Arbeitersamariterbund

Die Euro-Retter tagen quasi in Permanenz und kämen nur weiter, würde die Eurozone als knallharte Konkurrenzgesellschaft begriffen mit allen sich daraus ergebenden Folgen

Lutz Herden

Dieses Fass hat keinen Boden mehr

Der Wirtschaftswissenschaftler Rudolf Hickel hält bei den ins Straucheln geratenen Banken eine Teil- und komplette Verstaatlichung für einen gangbaren Weg

Lutz Herden

Wer soll das alles lesen?

An biografischen Schriften herrscht derzeit kein Mangel: Rösler, Lahm, Schwarzer – und demnächst natürlich Steve Jobs. Aber wie verändert Facebook das Erinnerungs-Genre?

Wieder am Abgrund

Kommt es bei Griechenland zur Schuldenkappung, werden Banken straucheln. Wieder sind staatliche Rettungsakte gefragt, doch die Voraussetzungen ungünstiger als 2008

Lutz Herden

Empfehlung der Woche

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Broschiert.

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