Holocaust

Im heißen Brei

Der Schriftsteller Simon Strauß steht unter Verdacht, ein Rechter zu sein. Wir haben bei ihm nachgefragt

Es geht nicht um uns

Das Gedenken an den Holocaust ist selbstreferenziell geworden. Die Opfer geraten aus dem Blick. Dabei gilt nach wie vor: Erinnerung muss innerlich werden

Leander F. Badura
Durch ein Tor mit Davidstern blickt man auf eine grüne Limousine und zwei Männer.

Tropisches Exil

Kuba rettete viele Juden vor dem Holocaust. Ihre Traditionen aber hat der Kommunismus ausgehöhlt. Ruth Behar kämpft um das Erbe

Demonstrantin hält Plakat mit Bildnis der Nofretete und der Aufschrift

Vor Auschwitz

War der Genozid an den Herero und Nama eine Blaupause für den Holocaust? Ein Streitgespräch über Rassismus und Antisemitismus

Stolpersteine

Rückt der Holocaust durch den Zuzug von Migranten und das Verschwinden der Zeitzeugen in die Ferne? Oder doch eher durch eine falsche Erinnerungspolitik? Ein Briefwechsel

Im Protest

Der Shoah-Überlebende Reuven Moskovitz kämpfte gegen Israels Siedlungspolitik. Auch in Berlin

Abgründige Moral

Wie beurteilt man einen Nazi, der den Holocaust bekämpfen will? „Der Fall des SS-Richters Konrad Morgen“

Michael Angele

Niemand wendet sich ab

Die Verdrängung des Holocausts darf nicht gelingen: über deutsche Erinnerungskultur

Michael Jäger

Ein Volltreffer für das Gedenken

Mit dem Projekt "Yolocaust" landete der Satiriker Shahak Shapira einen medialen Coup. Weltweit erntete er Anerkennung, aber auch Hass. Nun ist die Aktion zu Ende

Leander F. Badura

Verantwortung bei Suchergebnissen

Rechtsextremistische Seiten sind im Netz leicht zu finden. Wie kann es sein, dass Google Ergebnisse von Holocaust-Leugnern so prominent anzeigt?

1942: „Wir sind soweit"

Ein Staat verurteilt Millionen zum Tode: Mit der Wannseekonferenz wird vor 75 Jahren die „Endlösung der Judenfrage“ besiegelt. Der Holocaust hat längst begonnen

Lutz Herden
Männer in Uniformen umringen einen Mann mit einer Pistole. Humphrey Bogart und Ingrid Bergman in Casablanca.

1942: Total aktuell

In New York hat der Film „Casablanca“ Premiere. Was heute als Gefühlskino erinnert wird, sollte vor allem die Not von Menschen zeigen, die vor den Nazis fliehen müssen

Zwei Männer im Anzug sprechen vor einem Fenster. Unten ein Mann im Anzug auf einem Bildschirm.

Terror und Stimmung

„Tante Wussi“ erzählt glanzvoll illustriert von einem unbekannten Kapitel der Shoa auf Mallorca

„Und ich lebe noch immer“

Ármin Langer ist als Jude in den Berliner Bezirk Neukölln gezogen, wo viele Muslime wohnen. Und er fühlt sich dort wohl

Porträt eines älteren Mannes mit grauen Haaren und Anzug.

Ein großes Vermächtnis

Mit dem Tod von Max Mannheimer ist eine wichtige Stimme der NS-Zeitzeugen verstummt. In zahlreichen persönlichen Gesprächen gab er den Nachgeborenen eine Aufgabe mit

Fünf Personen posieren für ein Foto, eine spielt Ziehharmonika.

Immer auf der Suche

Vor den Widrigkeiten des Lebens in der postsowjetischen Ukraine geflohen, landet die Familie Belkin im wiedervereinigten Deutschland – keine minder große Herausforderung

Porträt eines älteren Mannes mit weißen Haaren und nachdenklichem Blick.

Das Unvorstellbare erzählen

Als Überlebender des Holocaust blieben die Gräueltaten der Nazis sein Thema – als Schriftsteller und als Wissenschaftler

Süß ist nur Rache

Max Czollek und Sasha Marianna Salzmann sind ihre Rolle als Juden im deutschen Gedächtnistheater leid. Nun luden sie zum Desintegrationskongress

1996: Der Spielverderber

Das Buch des amerikanischen Soziologen Daniel Goldhagen „Hitlers willige Vollstrecker“ stößt in Deutschland auf teils vehemente Ablehnung und sorgt für viel Unbehagen

Lutz Herden

Ein Film, ein Schock

László Nemes hat mit seinem Kinodebüt „Sauls Sohn“ gerade den Oscar gewonnen. Kurz davor sprachen wir mit dem Regisseur des Holocaust-Dramas

Abstrakt apokalyptisch

Wie klug man von der deutschen Vernichtungsmaschinerie erzählen kann: László Nemes’ oscarprämierter „Son of Saul“

Die Geister von Bariloche

Vor 20 Jahren begann der Prozess gegen den SS-Mann Erich Priebke. In seinem argentinischen Exil ist die Nazi-Vergangenheit bis heute tabu

Das digitale Museum

Mirjam Wenzel ist die neue Leiterin des Jüdischen Museums in Frankfurt. Sie erklärt, was digitaler Wandel, Migration und Religion für ein Jüdisches Museum bedeuten

Empfehlung der Woche

Der Fürst und seine Erben

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Peter Sloterdijk

Hardcover, gebunden

189 Seiten

22 €

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Was ihr wollt

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William Shakespeare

Regie: Sarah Kurze

Termine: 12./13. Mai und 3./4./5. Juni 2026

Dauer: 1 Stunde 20 Minuten

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The Cowboy

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André Hörmann

Dokumentation

Deutschland, USA 2025

89 Minuten

Ab 13. Mai 2025 im Kino!

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AugenZeugen mit Stift und Kamera

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Max Beckmann und Armand Besch im Kunstmuseum Bayreuth

Kunstmuseum Bayreuth

Maximilianstraße 33 | 95444 Bayreuth

Vom 1. März bis 4. Oktober 2026!

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