Kino
„Flexitarier sind Wähler“
Fleischkonsum ist keine Privatsache, sagt der vegane Filmemacher Marc Pierschel. Den Parteien fehlt Mut
„Ich war dabei, völlig den Mut zu verlieren“
Naomi Watts galt mit 32 als unbesetzbar, dann wollten sie alle. Die Schauspielerin über Chancen, schlechte Kritiken und Therapie
Die ganz andere Seite
Mit „Als Paul über das Meer kam“ begleitet Jakob Preuss eine Flucht nach Deutschland – aus seiner Perspektive
Nimmersatter Sammler
Was ein Sparkassenangestellter im Mainfränkischen zur Kinogeschichte beitrug
Mausen und Hausen
Der Dokumentarfilm „Kedi“ erzählt von Katzen in Istanbul und Beziehungen zu Menschen, die sie schützen
Vergoren im Burgund
Wovon das alte, weiße Frankreich träumt: „Der Wein und der Wind“ von Cédric Klapisch
Das Tier blockiert
Immer wenn der Film „Planet der Affen: Survival“ zu viel Fahrt aufnimmt, bremst er sich selbst aus
Die Ikone der Reize
Jeanne Moreau ist gestorben. Eine Verneigung vor einer der größten und ausdrucksstärksten Schauspielerinnen
„Sie sind Butler“
„Toni Erdmann“ und „Vor der Morgenröte“ entstanden mit Beteiligung von Fernsehredaktionen. Zwei verantwortliche Redakteure über die Arbeit an den Filmen
Der Film-Verständiger
Der Autor Wilfried Berghahn wollte die Deutschen für das gute Kino begeistern. Ein neuer Band erinnert an ihn
Rabatte für Roboter
Die „Transformers“-Filme locken Fans weltweit ins Kino. Aber die Reihe entsteht mit massiver staatlicher Unterstützung. Eine Steuererklärung
Amazone des Alltags
Patty Jenkins hat den Superheldinnen-Comic „Wonder Woman“ verfilmt. Ihre Imaginationskraft überzeugt
Ekstatischer Wahn
Erhard Schütz über Küsse in der Weltliteratur, die deutsche Seele, Kafkas Kinolust und liebevolle Symbiosen
Eine Jugend in Lanzenkirchen
Monja Art erzählt in dem Debütfilm „Siebzehn“ auf angenehm unehrgeizige Weise vom Sich-Verlieben beim Erwachsenwerden
Luis Trenkers Junge
Das „Kino Buch“ über die Aufzeichnungen einer Leipziger Kinogängerin
Früher oder Brater
„The Founder“ erzählt die Geschichte des Mannes, der einst McDonald’s prägte. Und nicht viel mehr
Vorbehaltsvorbehalte
„Hitlerjunge Quex“ ist längst auf Youtube zu finden: für einen zeitgemäßen Umgang mit einem problematischen Erbe
40 Jahre später
Sohrab Shahid Saless hat 1974 den Iran verlassen und in der BRD Filme gedreht. Die laufen jetzt erstmals in Teheran
Der 18. Bordeaux
Raoul Pecks „Der junge Karl Marx“ beleuchtet die trinkfreudige frühsozialistische Bewegung
Mann unterm Mond
„Moonlight“ von Barry Jenkins geht es nicht um biografische, sondern um sinnliche Subjektivität
Knifflige Entscheidungen
Während die Filme größer waren als ihr Inhalt, lag die Jury mit ihren Auszeichnungen auf kreative Weise daneben
Mangelhafte Zukunft
Eine lieblose Retrospektive und neueste Restaurierungen: zum Stand der deutschen Filmerbe-Debatte
Zerstörungsorgien
Ein paar Anmerkungen zur unmöglichen Beziehung zwischen dem global erfolgreichen Hollywood und dem neuen Präsidenten der USA
1976: Eine Augenweide
Schon immer kleiner, aber allemal schöner als andere Festivals des Dokumentarfilms: Die Gründung der Duisburger Filmwoche fiel in eine Zeit der Unruhe und Brüche