Kultur

„Alternativen zu uns“

Deutsche Ethnologen waren im 19. Jahrhundert oft Gegner des Kolonialismus, sagt Horst Bredekamp

Loyal jetzt mal!

Überall prallen Kollektiv-Identitäten aufeinander. Francis Fukuyama sucht einen Ausweg

Der falsche Gegensatz

Wer die Gefahren der "illiberalen Demokratie" bannen will, darf nicht auf den Liberalismus hoffen. Man muss zu den Wurzeln des Politischen zurück, meint Srećko Horvat

Alte, starke Medizin

Als Stoiker gilt, wer gegen die Zumutungen der Realität abgehärtet ist. Auch heute noch lässt die Lehre sich gut nutzen

Collage mit Protestierenden, Fahnen, einem wütenden Emoji und einer Geste der Ablehnung.

Der Blick nach unten

Das Ressentiment ist eine wichtige Treibkraft im sozialen Protest - links wie rechts. Gibt es dennoch entscheidende Unterschiede?

Gut Start, Stuttgart!

Burkhard C. Kosminski tritt die Schauspiel-Nachfolge von Armin Petras an. Mit „Vögel“ will der gebürtige Schwabe eine neue Ära einläuten

Seid mal teilbar

Wollen Sie zu allem stets eine eindeutige Meinung haben? Das könnte eine Schwäche sein, meint Thomas Bauer

Spätantike Hipster

Was schreiben die da so im Gastland der Buchmesse? Wir haben Menschen gefragt, die es wissen müssen, da sie sich mit georgischer Literatur intensiv befasst haben

Bin nicht

Sie sollte in einer Familie leben, um die Kultur in Deutschland besser kennen zu lernen. Aber Chang aus Seoul versteckt sich in ihrem Zimmer und kocht nur nachts

Sippe, eine Suppe

Wer mit wem verwandt ist, bestimmt die Biologie – oder? Christina von Braun sieht das als kulturelle Konstruktion

Ulrike Baureithel
Eine Frau füttert ein Baby mit einem Löffel.

Einmal füttern, bitte

Essen reichen – das können vielleicht schon heute Roboter. Aber Füttern, mit Hingabe? Ein Sprachplädoyer

Netzwitz-Trotz

Millionen lachen täglich über Memes. Sie sind nihilistisch, absurd, morbide – und helfen uns, den Kapitalismus zu ertragen

Leander F. Badura

Wachstum schmerzt

Eine humanistische, demokratische Linke, die den Kosmopolitismus aufgibt, hat (sich) schon verloren

Wachstum schmerzt

Eine humanistische, demokratische Linke, die den Kosmopolitismus aufgibt, hat (sich) schon verloren

Gestärkt durch ein Feindbild

Freund-Feind-Denken gilt als Sache der Rechten. Dabei könnte man die Kraft des Feindbilds auch besser nutzen. Warum nicht „rechtes Denken“ gegen die Rechte wenden?

Geh, Gespenst!

1968 glaubte man an einen Fortschritt, der heute fragwürdig erscheint. Ein neuer Aufbruch muss einen anderen Weg nehmen

„Die Zeit der Monster“

Der franko-tunesische Psychoanalytiker Fethi Benslama über seine Begegnung mit Freud und seine Arbeit mit Islamisten

Rotes Auto fährt auf einer Straße hinter einem Feld mit reifem Getreide. Bäume säumen den Horizont.

"Gleichheit ist langweilig"

‪Konservative nennt sie "‬lammfromme, biedere Rechte". "Gutmenschen" ekeln sie. Gespräch mit Ellen Kositza, der Intellektuellen der angeblichen konservativen Revolution

Michael Angele
Mehrere Personen halten Fahnen Russlands über einer roten Barriere.

Patria und Patriarchat

Die russische Föderation ist auf der Suche nach einer neuen nationalen Identität. Dabei droht sie, ein Entwicklungsland neuen Typs zu werden

Absurde Apokalypse

Erst heute erweist sich, wie recht die Denker der Frankfurter Schule hatten. Warum wir Adorno et al. lesen sollten

Empfehlung der Woche

Es war einmal ein Land

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Jana Hensel

Hardcover, gebunden

263 Seiten

22 €

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Once Upon A Time in Gaza

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