Lateinamerika
Ein ewiger Linker: Gabriel García Márquez
Mit seinem Roman Hundert Jahre Einsamkeit erlangte Gabriel García Márquez Weltruhm. Er selbst bezeichnete sich stets als Sozialist und bestritt Kommunist zu sein.
Little Big Data
Ich bin der Musikant mit Taschenrechner in der Hand: Über immer mehr Nutzungsdaten der eigenen Musik zu verfügen, hilft nicht unbedingt, bessere Musik zu machen
Kryptographie als Waffe
Eine starke Verschlüsselung im Internet ist unverzichtbar, damit Staaten ihre sensiblen Daten schützen können, meint Wikileaks-Sprecher Julian Assange
Die Doppelmoral des Eurozentrismus
Ecuadors Präsident Rafael Correa ist nicht weiter erstaunt, wie unterschiedlich Menschenrechte und Meinungsfreiheit in Lateinamerika und Europa wahrgenommen werden
Anwälte der Armen
Papst Franziskus spricht von einer „Kirche der Armen“. Dabei hat er sich stets gegen deren wahre Fürsprecher gewandt – die Befreiungstheologen
Revolutionär aus Berufung
Auch ohne Hugo Chávez wird die Bolivarische Revolution Bestand haben. Wem sie dienen wollte, das wurzelt tief im kollektiven Bewusstsein Lateinamerikas
Revolutionär und Caudillo
Auch ohne ihn wird das Bolivarische Venezuela überleben – aber sein Vermächtnis geht darüber hinaus
Die gegeißelte Geisel
Ohne Preis, aber politisch heiß: Der Film "Der Kapitän und sein Pirat" führt auf dem Dokumentarfilmfestival in Leipzig vor, wie schwer Täter und Opfer zu trennen sind
Das Problem mit Castro
Offiziell ist die Krise überwunden. Dennoch versuchen die USA weiterhin den "politisch zersetzenden" Einfluss Castros zu sabotieren. Teil 2 von Noam Chomskys Essay
Der Präsident zog die Guyabera wieder aus
Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, wie sehr die USA als regionale Führungsmacht ausgedient haben – das Treffen von Cartagena hat ihn vollends erbracht
Laboratorium einer Wende
Die Revolutionstheoretiker Hardt und Negri sehen in den Protesten der arabischen Bevölkerung das Potenzial für eine weltweite Infragestellung der herrschenden Ordnung
Globaler Open Space
Die Bewegung, die für eine andere Welt eintritt, hat sich ihrer Existenz versichert. Übergreifende Theorien zu einer unabhängigen Zivilgesellschaft bleibt sie schuldig
Kein Mündel des Imperiums
Der Karibikstaat pocht auf seine demokratischen Rechte. Haiti lässt sich nicht von den USA bevormunden, wenn Ex-Präsident Aristide in sein Land zurückkehren will
Muslime und Indigene
Forcierter Wille zur Abgrenzung gegen den Westen: Orient und Südamerika sind sich in ihrer kulturellen Identitätssuche verblüffend ähnlich
Nichts, worüber zu verhandeln wäre
Die Wahlkommission der OAS schätzt Demokratie nach Kolonialherrenart, indem sie die Präsidentschaftskandidaten nicht nach Prozenten, sondern nach Präferenzen sortiert
Die sozialdemokratischen Klassiker
Amtsvorgänger Lula da Silva hat während seiner achtjährigen Präsidentschaft den aktiven Staat wiederentdeckt. Nachfolgerin Dilma Rousseff wird ihn verändern müssen
Patin des „Lulismo“
Die Präsidentschaftskandidatin der Arbeiterpartei (PT) darf hoffen, dass ihr die Protektion von Staatschef Lula da Silva den Sieg im zweiten Wahlgang beschert
Was ist das Leben wert
Kapitalismus? Staatssozialismus? Wir haben etwas Besseres verdient. Sprechen wir endlich über die Ökonomie des guten Lebens
Lobbyisten einer anderen Welt
Abstimmungen in Venezuela und Brasilien: Linke Politiker hoffen auf ein erneutes Mandat für den Sozialismus des 21. Jahrhunderts
Das kubanische Modell lebt
Die Entlassung einer halben Million Staatsbediensteter und die Wiederausweitung des privaten Sektors bedeuten nicht den Ausverkauf an die Kräfte des Marktes
Auf Verschleiß bedacht
Eine neue Generation von Konflikten belastet das Verhältnis zwischen den linken Regierungen und den indigenen Völkern in Venezuela, Bolivien und Ecuador
Das Saubermann-Image
Die Deutschen geben sich gerne als geläutertes Volk, das heute zu den Guten auf der Welt gehört. Doch dieses Selbstbild lässt sich längst nicht überall aufrecht erhalten
Intellektuelles Fairtrade
Die Initiatorinnen von „Los Superdemokraticos“ erklären, was das Blogprojekt ist, was es will und wie es dazu kam
Pepe im Amt, Manuel im Exil
In Honduras wurde Verfassungsbruch auch noch belohnt – in Uruguay bestätigt sich ein Linkstrend, der die Wahlen in Bolivien und Chile nicht unbeeinflusst lassen wird