Menschenrechte
Über Mobile und Immobile
Der Begriff sollte nicht leichtfertig als Menschenrecht schlechthin bezeichnet werden - auch nicht mit Blick auf den 13. August 1961
Sebastian Lovens
Tugend nicht aus der Not
Die Toten mahnen nicht
Der Preis für die Demokratisierung des Landes war ein Kniefall vor der "Kultur der Straflosigkeit" - erst der "Fall Pinochet" schien das zu ändern
Furchterweckung als Strategie
Der Konfliktforscher Wolf-Dieter Narr über Steine gegen den Weltwirtschaftsgipfel, die Motive der Demonstranten und eine polizeiliche Präsenz als Übermacht
Das Tribunal und die Kriegslüge
Die NATO-Regierungen geben nachträglich den Argumenten den Pazifisten gegen die Bombardierung Jugoslawiens im Frühjahr 1999 Recht - unbeabsichtigt
Menschenrechte einmal anders
Die deutsch-amerikanische Regierungsvereinbarung fußt auf einer alten Nationalstaats-Doktrin, während staatliche Souveränität zunehmend in Frage gestellt wird. Doch das ist nur scheinbar ein Anachronismus
Todesfasten und Isolationshaft
Mehmet Bekaroglu, stellvertretender Fraktionschef der islamischen Fazilet-Partei im Parlament von Ankara, über Menschenrechtsverletzungen in türkischen Gefängnissen Im Gespräch
Verlass auf die Gruppe 1038
Eine Berliner Gruppe bemüht sich seit Jahren um die Freilassung von vier Häftlingen im Königreich Bhutan
Von oben durchleuchten
Arsenij Roginskij, Präsident der Menschenrechtsorganisation "Internationaler Memorial", über die eigene Geschichte als Maß der Wahrheit
Freizügigkeit auch bei Menschenrechten
US-Bürger sollen nach Möglichkeit völlige Immunität genießen und Auslieferungen ausgeschlossen bleiben
Es gab keinen Tag der Rache
Martin Coetzee, Generalsekretär der Wahrheitskommission Südafrikas, über Unterschiede zum chilenischen Modell der Vergangenheitsbewältigung und kollektive Versöhnung statt kollektiver Verdrängung
Der Staat braucht seinen Krieg
Saben Dayanan, Vizepräsident des Internationalen Menschenrechtsvereins (IHD) in der Türkei, über Isolationshaft und "weiße Folter" in den Gefängnissen des F-Typs
Leitkultur will Ausgrenzung
Der CDU-Slogan bedient die Interessen der westeuropäischen Wohlstandszitadelle
Kniefall als Breitensport
Kabinettsentscheidungen der vergangenen zwei Jahre werfen vor allem eine Frage auf - welche Prinzipien der Grünen werden als nächste entsorgt?
Viel, viel Gefühl
Hat sich die Friedensbewegung von der Straße in die Fernsehsessel zurückgezogen?
Zauberwort Prävention
Angelika Beer, die militärpolitische Sprecherin der grünen Fraktion, über das Prinzip Freiwilligkeit
Suche nach der Wahrheit dieses Krieges
Aus dem Urteil des Europäischen Tribunals über den NATO-Krieg
Hauptsache, das Richtige wird gesagt, und sei es vom Falschen
Martin Roth, Chef des "Themenparks" der EXPO 2000
Die Kriegslust des Bizeps
Günter Gaus und Egon Bahr über "gerechte Kriege" und Gefahren des Vasallentums
Dem Drachen wachsen die Köpfe nach
Die Freitag-Debatte
Wenn man sich verrannt hat
Die Verantwortung des linken Flügels der Grünen
Lob des Sisyphos
Politik braucht Visionen und "Spinner"
Feuerwehr statt Vorsorger
Walter Hättig über die Nachsorge des zivilen Friedensdienstes in Krisengebieten
Kandidatenpoker
Es hat keinen Sinn, die Türkei im europäischen Abseits zu lassen