Nuklearkatastrophe von Tschernobyl

Im Atomkraftwerk Tschernobyl kam es am 26. April 1986 zum Super-GAU. Bei der Explosion des Kernreaktors wurden enorme Mengen Radioaktivität freigesetzt

Main articles

Katastrophe von Tschernobyl: Spechtklopfen

Die Katastrophe von Tschernobyl verändert das Kräfteverhältnis im Kalten Krieg. Die Sowjetunion verliert ihr Spähsystem „Duga 1“ und an Ebenbürtigkeit gegenüber den USA

Skulptur aus vielen gelben Gasmasken mit blauen Augen vor einer grünen Wiese und einem Weg.

Strahlen ohne Grenzen

Umweltschützer und Politiker können nichts gegen die gefährlichen Altreaktoren im Ausland tun. Oder vielleicht doch?

Unheimliche Nachbarn

Deutschland fürchtet den Betrieb der Pannenreaktoren in Belgien. Aber was kann die Politik dagegen tun?

Was die Atomlobby verheimlicht

Die gesundheitlichen Folgen von Fukushima dürfen von den Ärzten nicht einfach so offengelegt werden. Die Uniklinik braucht die Erlaubnis der Atomlobby-Organisation IAEA

Gemälde mit vielen Figuren, einem Auto, das einen Turm hinauffährt, und brennenden Flammen.

Kunst in Angst

In Kiew hat eine Museumsdirektorin ein Werk des Künstlers Volodymyr Kuznetsov zerstört, bevor Präsident Janukowitsch ins Museum kam. Der Fall löste eine große Debatte aus

Christine Käppeler
Kühlturm eines Atomkraftwerks mit Dampf, daneben Schornsteine und Strommasten.

Alibi-Veranstaltung

Der nach Fukushima eilig angesetzte Stresstest ist reine Farce, fasst er doch nur die bereits bekannten Fakten noch einmal zusammen und ignoriert andere Risikofaktoren

Gorleben wird leben

Der Salzstock im Wendland ist für hoch radioaktive Abfälle ungeeignet. In die Endlager-Suche muss er trotzdem einbezogen werden – selbst wenn sich Atomgegner sträuben

Nicht immer bösartig

Die ­Gefahr durch Radioaktivität wird zu oft mit Krebs begründet. Ein russisches ­Archiv soll nun helfen, andere Risiken zu klären

Des Schrecklichen Anfang

Mit „Planet Wermut“ hat Oksana Sabuschko einen ­Essayband geschrieben, aus dem die Gedanken davonfliegen. Immer wieder wandelt sich das Eindringliche ins Penetrante

Magda

Genosse Wiktor im Glück

Nur wenige sind in Folge der Reaktorkatastrophe bisher gestorben. Doch was den Arbeitern aus Fukushima-Daiichi blüht, lehren die Opfer von Tschernobyl bis heute

Gemeinsame Atom-PR

Die britische Regierung soll skandalöse Geheimabsprachen mit der Atomindustrie getroffen haben, um die Folgen von Fukushima zu verharmlosen. Der Grund: Acht AKW in Planung

Vom GAU zum NAU

Eine Zahl soll die Reaktorkatastrophe in Japan einordnen. Aber was sagt die neue Einstufung 7 wirklich aus?

„Es droht das China-Syndrom“

Der Atomexperte Michael Sailer über die Kernschmelze in Fukushima, die Sicherheit von Atomkraftwerken in Deutschland und Vergleiche mit dem Unglück von Tschernobyl

Apokalypse oder Weiter-So

Nach Hiroshima und Nagasaki war die Parole: Atoms for Peace. Nun wird das Entsetzen über die Katastrophe in Fukushima die weltweite Talfahrt der Atomenergie beschleunigen

Ein Lämpchen reicht

Das Restrisiko der Atom­energie unterliegt weder Naturgewalt noch ­göttlichem Schicksal. Es ist Teil der Technologie. Und allgegenwärtig

Erneuerbar statt atomar!

Entweder wir verstricken uns jetzt weiter in der atomaren Selbstzerstörung, oder wir beginnen ernsthaft mit dem Umstieg. Wie das konkret und praktisch aussehen kann?

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