Russland
Mit dem Mut der Verzweiflung
Russland ist mit seinem Nein im UN-Sicherheitsrat unfreiwillig zum Herold einer brisanten Nachricht geworden – für sich, aber auch für andere Akteure in der Region
Im Stechen mit Wladimir Putin
Plötzlich macht die Linke wieder große Politik. Zum nächsten Protesttag am 4. Februar will sie in Moskau mindestens hunderttausend Bürger auf die Straße holen
Nimm drei
Die 40 wichtigsten weltpolitischen Fragen an einen, der glaubt, jede Antwort zu kennen: Dr. Parag Khanna, der Popstar unter den Politberatern
Viele Geister fühlen sich gerufen
Mit den anhaltenden Protesten werden im Namen der Freiheit auch die sozialen Privilegien einer urbanen Elite verteidigt, der Nationalismus nicht fremd ist
Schön wird's vielleicht trotzdem
Kein Frieden, kein Aufschwung, kein Fortschritt: Das neue Jahr gibt nicht wirklich Anlass zu Optimismus. Ein Ausblick auf 2012
Zauberwort Modernisierung
Reinhard Krumm, Leiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Russland, sieht das demokratische Angebot des Präsidenten Dmitri Medwedjew nicht eingelöst
Die Mittelschicht macht Krach
Die Opposition gegen Präsident Medwedjew und Premier Putin besteht hauptsächlich aus Arrivierten. Wohin die Bewegung künftig geht, ist noch nicht erkennbar
Gewissen in Aufruhr
Noch ist unklar, wie sich die momentane Proteststimmung auf die Präsidentschaftswahl im März 2012 auswirkt. Dass die Eliten reagieren müssen, steht außer Frage
Arabischer Frühling, russischer Winter
Noch erfassen die Proteste gegen die administrative Anmaßung des Staates nur eine Minderheit in Moskau und St. Petersburg. Doch es gärt im sozialen Unterbau
OECD, CELAC & auch diese Woche: Ströbele
Nicht alles, was diese Woche unter dem Teppich landete, gehört dorthin: 6 weitere Themen der Woche in aller Kürze analysiert
Wundenlecken im Kreml
Wladimir Putins Ausgangslage für das Präsidentschaftsvotum im März hat sich durch die Duma-Wahl nicht eben verbessert. Doch er bleibt an den Hebeln der Macht
Aufs Gas getreten
Führt der Ausstieg aus der Atomkraft über Gaskraftwerke? Eine saubere Lösung – glaubt die Kanzlerin. Die Realität ist eine andere
Die Karussell-Methode
In Russland wird am 4. Dezember gewählt. Kurz vor dem Votum wirkt die Kreml-Partei „Einiges Russland“ abgekämpft
Auf ganz großem Fuß
Die Volksrepublik verspürt wenig Neigung, sich einer amerikanischen Dominanz im Pazifik zu unterwerfen, und reagiert mit einer Modernisierung ihrer Streitkräfte
Kein Gruppenbild mit Taliban
Die USA finden plötzlich Gefallen an einer Art OSZE in Zentralasien. Sie wollen ein regionales Sicherheitssystem, das zugleich ihre militärische Präsenz festschreibt
Eine Kalasch bringt Bares
Libyen ist derzeit ein riesiges Waffen- und Munitionslager, das jahrzehntelang durch Produzenten und Lieferanten aus der EU sowie Russland bestens bestückt wurde
Der dritte Super-Zyklus
Auf dem G20-Treffen in Cannes ab dem 3. November dürfte recht deutlich werden, dass die Vormachtstellung Europas und Nordamerikas endgültig der Vergangenheit angehört
Gescheitert, aber bunt
Das ärmste Land Europas hofft auf Aufnahme in den Kreis der EU-Aspiranten. Ansonsten schwankt es zwischen Russland und dem Wunsch nach einer Fusion mit Rumänien
Fremd im Hause des Propheten
Moskau verliert durch den Sturz Muammar al-Gaddafis in Libyen und die andauernde Staatskrise in Syrien weiter an Einfluss im arabischen Raum
Sehnsucht nach dem VEB Treffmodelle
Ostalgie ist, wenn man trotzdem lacht: Das New Museum in New York zeigt "Ostalgia" - ohne zu verklären, aber auch etwas diffus
Ökotourismus im Tal des Terrors
Im Pankisi-Tal trainierten einst Al-Qaida–Ableger und andere Fundamentalisten den Heiligen Krieg. Heute kann man dort wandern oder den sufischen „Zikr“ lernen
Mit grellen Songs
Es war eine der Folgen des Augustputsches 1991, dass sich die Sezession der Sowjetrepubliken von der UdSSR beschleunigte. Auch in Kiew wurden die Weichen neu gestellt
Die 80er Jahre
Die Geschichte der Berliner Mauer bis zu ihrem Fall, im Zeitraffer dargestellt. Teil III, als mit der Perestroika gewohnte Koordinaten des Sozialismus abhanden kamen
Heiße Sanierung früh um fünf
Um ein privates Grundstücks-Management zu vermeiden, haben Mieter in Astrachan die Bewirtschaftung ihrer Plattenbauten in Selbstverwaltung übernommen