Sowjetunion
Zeitgeschichte 1970: Der „Moskauer Vertrag“, Egon Bahrs Sternstunde
Trotz teils konträrer Positionen in Grundfragen unterzeichnen die Sowjetunion und die BRD ein Abkommen über Gewaltverzicht und zeigen, wie Entspannung möglich ist
Als Strafe inszeniert
Der teilweise Abzug aus Deutschland folgt Kalkül – und birgt doch Risiko
Die andere Welt
In der Außenpolitik des Landes gab es mitunter heftige Brüche. Doch wurde bis heute nie der Anspruch aufgegeben, souverän und allein handlungsfähig zu sein
Ruhrpottrevoluzzer
Die Welt schaut nach Gelsenkirchen, seit dort ein Lenin aufgestellt wurde. Unser Autor hat sich für einen Tag zu ihm gesellt
Putin bildet Vertrauen
Die neue Verfassung ist nicht nur schlecht. Sie vermeidet Chaos und nähert sich demokratischer Kultur
Das weibliche Gesicht des Krieges
Viele Frauen aus Osteuropa und der Sowjetunion behielten ihre Weltkriegs-Traumata ein Leben lang für sich
Wunder mit Ansage
Die Sowjetunion brauchte dringend Geld, deswegen bekam Kanzler Kohl vor 30 Jahren, was er wollte
Zensur ist da, wo wir nicht sind
Der russische Film- und Theaterregisseur wurde schuldig gesprochen, dennoch bleibt der Fall grotesk
Fahrlässig verspielt
Die Sicherheitsarchitektur des bipolaren Zeitalters war besser als ihr Ruf
Wer zuerst schießt
Zwischen den USA und Russland gibt es einen letzten Abrüstungsvertrag. Auch der steht vor dem Aus
1945: Ein Turm verdampft
Heimlich zünden die USA in New Mexico die erste Atombombe der Geschichte. Die Bewohner der Region werden über die Gefahr nicht informiert
Zu Hilfe! Help! À l’aide! Aber dalli
In einer Perle von 1957 kämpfen Menschen aus aller Welt gegen eine tödliche Krankheit
NS-Diktatur 1945: Der letzte Akt
Das NS-Regime ist am Ende. Noch im Untergang zeigt es seine Grausamkeit bei der Evakuierung von Konzentrationslagern und Massakern in Gefängnissen
Der Befreiung ausgesetzt
Ist den Deutschen der Faschismus am 8. Mai 1945 nur weggenommen worden?
Wie zwei Seiltänzer
Leonid Zypkin ergründet die Persönlichkeit des Spielers Dostojewski – und das eigene Leben
Handschlag über Gräber hinweg
Ist die Vorstellung absurd oder angebracht, dass sich Angela Merkel und Wladimir Putin zum 75. Jahrestag des Kriegsendes in Wolgograd oder Berlin-Treptow begegnen?
Wühlen in Ruinen
Junge einheimische Aktivisten versuchen, alte Sowjetarchitektur vor dem Verfall zu schützen
Ein konsistenter Mann
In Portugal ist die Linke bunt und vielfältig. Hier konnte ich mit einem echten Stalinisten einen Kaffee trinken gehen
Schluckspecht Bert Brecht
Der „Blaue Vogel“ war ein legendärer Berliner Ort: Hier hat Brecht sich ausgiebig inspiriert und kaputtgesoffen. Die Forschung will davon bis heute nicht viel wissen
„Lasst mich in Ruhe, das ist ewig her“
Marina Frenk wurde 1986 noch in der Sowjetunion geboren und wuchs im Ruhrpott auf. Heute schreibt sie darüber, was ihr Herkunft und Identität bedeuten
Um was es in Griechenland geht
Warum die Regierung in Athen voll auf eine rechtsextreme, nationalistische und flüchtlingsfeindliche Politik setzt
Die „kommunistische Gefahr“
Rechte Medien trommeln gegen Bernie Sanders. Die jungen Wähler stimmen trotzdem für ihn
1960: Wüstenspringmaus
Tests von Kernwaffen in der algerischen Wüste besiegeln den Aufstieg Frankreichs zur Nuklearmacht. Das strategische Kalkül ist auf mehr Unabhängigkeit gerichtet
1948: Black Market
Prekär ist das Leben in Berlin nach dem Krieg. Als Schuldige und Profiteure werden vielfach Migranten ausgemacht – jüdische „Displaced Persons“ aus Osteuropa