Theater

Smartphone zeigt Foursquare-App mit Karte von New York City und Profilbildern von Nutzern.

Sollten diese Leute wirklich wählen dürfen?

Die Manie für Selbstoffenbarungen, wie sie von Diensten wie Foursquare inspiriert werden, sind ein gutes Argument dafür, ab und an das Mobiltelefon auszuschalten

„Ich kann nicht nur an das Gute glauben“

In autobiografischen Skizzen erzählte der Theater-Provokateur Christoph Schlingensief von seiner Gedankenwelt. Nun sind die Texte als Buch erschienen. Ein Auszug

Heul doch!

Vanessa Stern gründete 2010 das "Krisenzentrum für weibliche Komik". Ihr neues Stück "Das Kapital der Tränen" beweist einmal mehr, dass Frauen sehr wohl Humor haben

Für eine Handvoll Lehm

Romane und andere nichtdramatische Texte werden in den letzten Jahren vermehrt ans Theater gebracht. Also auch das Buch der Bücher: Stefan Bachmanns "Genesis" in Zürich

Angela Richter und Julian Assange stehen vor einer Holzwand.

Wir werden alle Assange sein

Die Regisseurin Angela Richter inszeniert ein Stück über den Wikileaks-Gründer. Sie glaubt, dass er Opfer einer Diffamierungskampagne ist

Christine Käppeler
Ein Mann mit Fellmütze hält eine blaue Rose.

Wer hilft dem Troll im Walde?

Das Zinnowitzer Kindertheater "Blechbüchse" führt ein Puppenschauspiel nach dem bekannten russischen Märchen "Die blaue Rose" auf

Kommunistische Kellerparty

Peter Weiss' Jahrhundertroman „Die Ästhetik des Widerstands“ wird in Essen erstmals auf die Bühne gebracht. Leider fehlt der Inszenierung Mut zum Experimentieren

Vinge packt die ­Pimmelpuppe aus

Drei Wochen lang wurden im Rahmen des 49. Berliner Theatertreffens die "bemerkenswertesten" Theaterinszenierungen der vergangenen Spielsaison gezeigt. Eine Bilanz

Geräusche ohne Resonanzraum

In der Aufführung „Die Ringe des Saturn“ inszeniert Regisseurin Katie Mitchell ein intertextuelles Verweissystem, das eine klare Interpretation schuldig bleibt

Ein Abend wie Schurwolle

In einer grotesken Aufführung widerlegt Regisseur Robert Borgmann die „Legende vom Glück ohne Ende“ im Berliner Maxim Gorki-Theater

Wie Rollen verteilt werden

Weiß nicht jeder: Was sich alles mit der rassistisch geprägten Theatertradition des "Blackfacing" verbindet. Ein Podiumsgespräch im Berliner Ballhaus Naunynstraße

Liebste Sophie!

Der Theaterregisseur René Pollesch findet, dass die Schauspielerin Sophie Rois schon auch ein Wunder ist – und erklärt, warum es aber nicht um Bewunderung geht

Theater des Jahres

Das Berliner Theatertreffen zeigt die bemerkenswertesten Inszenierungen der Saison. Das bemerkenswerteste Geschehnis der letzten Zeit wird aber nicht abgebildet

Geräusche aus der Gegenwart

Die Neue Bühne Senftenberg bringt in Koproduktion mit dem Berliner Heimathafen Neukölln eine großartig aktuelle Bearbeitung von Horváths "Ein Kind unserer Zeit" heraus

Im Kopf des Muttersöhnchens

Barbara Frey inszeniert Shakespeares Richard III. im Schauspielhaus Zürich. Michael Maertens ist in der Hauptrolle so brillant, dass er besser alleine gespielt hätte

Die Tragödie findet nicht statt

John von Düffel setzt in Potsdam Alexander Solschenizyns Roman „Krebsstation“ um. Gravierende Konflikte fehlen. Das Stück gibt sich als eine Tragödie, ist aber keine

Besinnungstheater für den Mittelstand

"Der demografische Faktor" im Schauspielhaus Köln ist ironisch gegeltes Format-Theater, ein bunter Abend gedanklicher Diarrhöe. Gut, dass wir drüber geredet haben

Ein Anhängsel der Tourismusindustrie

Vier Kulturmanager haben ein Pamphlet gegen die Subventionskultur geschrieben. Leider haben sie vergessen, dass sie Teil des Problems sind

Vom gutgelaunten Grauen

Mitarbeitermotivation durch Kunst? Thomas Ebermann lässt auf Kampnagel Hymnen erklingen und macht hören, was man sonst überhört

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