Theater

Shakespeare unser

Goethe wäre wohl kaum überrascht über eine Spielzeit unter dem Titel „Shakespeare is German“, wie sie am Londoner Globe am vergangenen Donnerstag eröffnet wurde

Der Zar hätte sich amüsiert

Wer ein biederes Bühnenbild baut und diese Oper nicht übergrotesk inszeniert, darf sich über lauen Beifall nicht wundern

Das Theater gehört mir!

In Dresden hat Tellkamps Roman „Der Turm“ Premiere. Unsere Autorin erklärt, warum Intendant Wilfried Schulz dennoch ­aufregendes Theater macht

Ein eher bunter Abend

Noch kann man DDR-Parteisekretäre auf der Bühne nicht ernst nehmen, aber Peter Hacks wieder spielen: "Die Sorgen und die Macht" im Deutschen Theater Berlin

Mit zwei Regisseuren

Die Live-Performance hat eine Revolution erlebt, ohne dass davon wirklich Notiz genommen wurde: Theater findet jetzt auch im Kino statt

Das letzte Interview

Christoph Schlingensief ist tot. Eines seiner letzten Interviews gab er dem Freitag-Autor und Spex-Chefredakteur Max Dax. Ein Gespräch über das Schreiben bei Nacht

Körper lügen nicht

Zwischen Badewannen, Tanzgeschichte und Youtube-Schnipseln von steifen Politikern: ein Besuch bei der Tänzerin und Choreografin Susanne Linke in Berlin

In fremden Hosen

Nirgendwo trifft so viel Äußerlichkeit auf so viel Innerlichkeit wie in Bayreuth. Und bei den Wagner-Festspielen aus der Rolle fallen – das will wirklich niemand

Der Doppelcharakter der Festspiele

Eigentlich gibt es zwei Salzburger Festspiele. Bei den einen sieht man die Abendkleider des Geld- und Geburtsadels. Bei den anderen Opern von Wolfgang Rihm und Alban Berg

Online macht Comedy

Bei Tony Cowards Performance auf dem Edinburgh Festival gibt es keine Platzprobleme. Denn die Zuschauer sitzen auf der ganzen Welt: vor Handy- oder Computerbildschirmen

Der unaufhaltsame Aufstieg des Variété

Beim Edinburgh Festival "Fringe" macht sich ein Trend bemerkbar: Cabaret- und Burlesque-Shows gewinnen mehr und mehr Zuschauer. Die bunte Mischung macht´s

Verachtete Proletarier

Während alle gebannt auf Brandauer starren, bekennt sich Jossi Wieler mit der Inszenierung von Stefan Zweigs Erzählung "Angst" zum epischen Theater

Nichts anderes als Unfug

Wenn die Schauspieler ausziehen, zieht Rolf Hochhuth ein. In diesem Sommer gibt es im Berliner Ensemble seine "Inselkomödie" zu sehen. Johannes Heesters ist auch dabei

Skepsis gegenüber sich selbst

Das Theater bedrohe den Schauspieler, der nur noch erzählen und nicht mehr spielen darf - vor schlechten Aufführungen schützt einen weder das eine noch das andere

Tanz den Europäer!

Das Festival "Theater der Welt" eröffnet in Essen/Mülheim: mit einer aufregenden Inszenierung des thailändischen Tänzers Pichet Klunchun. Und einem Bagger-Ballett

Aus 1 mach 3

Der Schriftsteller Ronald M. Schernikau hat nie für das Theater geschrieben. Taugt aber zur dramatischen Figur, wie eine Berliner Inszenierung zeigt

Wir Künstler sind zu brav

Frie Leysen, die künstlerische Leiterin des Festivals „Theater der Welt“, über die Festivalisierung des Theaters, multiple Identitäten und Schreibfehler im Programmheft

Erhellendes Inferno

Gewagter Abschluss: Mit Jorinde Dröses Inszenierung von Anja Hillings „Schwarzes Tier Traurigkeit“ endet das erste Jahr Khuon-Intendanz am Deutschen Theater Berlin

Erlösung statt Erlös

In Berlin ging das 47. Theatertreffen zu Ende. Mit der Chronik des fortlaufenden ökonomischen Schwachsinns: "Die Kontrakte des Kaufmanns" von Jelinek und Stemann

Helmut Kohl über Gastfreundschaft

Im Berliner Ballhaus Naunynstraße versucht sich "Lö Bal Almanya" an einer Nummernrevue von 50 Jahren Arbeitsmigration nach Deutschland

Sprichwortakrobaten

Im Wartesaal nach Island, Werner-Schwab-Hommage und Künstler, die mit Selbstmord drohen: Eindrücke vom Stückemarkt des Berliner Theatertreffens

Stunden des Nichtwissens

Beim Theatertreffen sind alle internationalen Produktionen gelaufen. Und regen deshalb zu Debatten an: Wie wichtig Austausch ist, was Austausch eigentlich ist?

Krise auf dem Fest

Das Theatertreffen in Berlin eröffnet mit einer programmatischen Inszenierung von Horvaths "Kasimir und Karoline". Und einem ziemlich langen Telefongespräch

Gefragter Lustschreiber

Die Tage, als Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt die Schweizer wachrütteln wollten, sind vorbei. Der Autor Lukas Bärfuss steht in ihrer Tradition. Und ist doch anders

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