Theodor W. Adorno

Für die Kneipe

Philipp Felsch erzählt die Jahre der Revolte als originelle Geschichte einer Theoriesucht

Neue Philosophie

In Berlin tagen gerade die Stars der Radical Philosophy. Ihre Themen: Pflanzenrechte, sozialer Druck oder Einhörner. Also die Welt da draußen. Das Wochenlexikon

Bein und Schuh auf gelber Linie mit schwarzer Umrandung auf grauem Untergrund.

Als man das Lesen lernte

Ulrich Raulffs sehr schönes und sehr eigenwilliges „Wiedersehen mit den Siebzigern“

Michael Angele
Mann in Uniform schreit einen anderen Mann in Uniform an.

Der große Charaktertest

Unterwürfig sind wir nicht, stark schon. Können wir uns da so sicher sein? Das wollte Adorno mit seiner „F-Skala“ überprüfen. Mikael Krogerus hat die Fragen neu sortiert

Eine Person hält ein Schild mit der Aufschrift

Enttäuschte Liebe

In der Debatte um den Gaza-Krieg werden Philosemitismus und Antisemitismus wieder zu Machtinstrumenten. Die wichtigen Fragen bleiben offen

Dieses cremige Gefühl

Lana Del Reys neues Album „Ultraviolence“ ist Edelkitsch. Darf man das gut finden? Und warum galt der Kitsch lange als böse?

Bilder in den Tönen

Die „Kranichsteiner Vorlesungen“ gelten als die weltweit bedeutendsten Veranstaltungen zeitgenössischer Musik. Der Philosoph Theodor W. Adorno war ihr Kreativkopf

Michael Jäger

Dichter dran

Christian Lehnert ist Theologe und Dichter. Er liebt es, Hymnen an die Natur zu schreiben. Über gegenwärtige Lyrik, das Dogma der Formen und die Melodie der Sprache

Michael Jäger
Mann mit Sonnenbrille zwischen Polizisten vor Plakaten mit Aufschrift „Es gibt kein richtiges Leben im Falschen“.

Lasst Adorno in Ruhe!

Friedrich von Borries will den Kapitalismus mit dessen eigenen Waffen schlagen. Mit einem Trash- Roman und einem Teeservice

Eva Illouz analysiert „Shades of Grey“

Die israelische Soziologin führt den Erfolg des Sadomaso-Bestsellers auf ein fundamentales weibliches Bedürfnis nach Hierarchie und Ordnung in der Partnerschaft zurück

Christine Käppeler

Woher ist das Material?

Alexander Kluge schreibt 48 kurze Geschichten über die Verbrechen der Nationalsozialisten und macht unsere Rezensentin damit etwas ratlos

Lustige Denunziation

Helmut Wietz kratzt in seinem nun vollendeten Comic „Der Tod von Adorno“ weiter am Mythos der 68er – begonnen hat er vor 40 Jahren

Fünf Bierflaschen mit bunten Etiketten, eine mit Kopfhörern.

So' ne Flasche

Beck' s will mehr sein als ein vernünftiges Pils und macht auch auf Kunst: Was haben Rebellen wie Ian Curtis oder M.I.A. auf einer Bierflasche zu suchen? Adorno weiß es

Maxi Leinkauf

Der beste Advokat der Aufklärung

Alexander Kluge hat sich zum 80. Geburtstag drei arbeitsfreie Tage gewünscht. Hier ein paar gute Gründe, warum es auf keinen Fall mehr werden sollten

Das Epos von Sisyphos

Dietmar Dath und Ilja Trojanow sind schon Fans: Der Schriftsteller Erasmus Schöfer, der soeben seinen 80. Geburtstags feierte, gehört endlich vom größeren Publikum entdeckt

Der Bond für Akademiker

Eine neue Dissertation geht der Zusammenarbeit der ­frühen Frankfurter Schule mit dem amerikanischen ­Geheimdienst nach

„Stadt der Engel“

Der Schriftsteller Christoph Hein schrieb anlässlich ihres neuen Romans "Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud" eine Laudatio auf Christa Wolf

Die Ideologie der Sklaverei

Die Todesstrafe ist ein Überbleibsel der Sklavengesetze, sagt Bürgerrechtlerin Angela Davis: "Eine radikale schwarze Agenda war immer die beste Agenda für die USA."

Nichts zu lachen

Martin Seels „Theorien“ lesen sich wie Reflexionen aus dem unbeschädigten Leben

Die Aussichten Suhrkamps

Verlagschefin Ulla Berkéwicz will den Mythos Suhrkamp mit dem Mythos Berlin fortschreiben. Anmerkungen zu der Fiktion vom Genius Loci

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