Theodor W. Adorno
Als man das Lesen lernte
Ulrich Raulffs sehr schönes und sehr eigenwilliges „Wiedersehen mit den Siebzigern“
Der große Charaktertest
Unterwürfig sind wir nicht, stark schon. Können wir uns da so sicher sein? Das wollte Adorno mit seiner „F-Skala“ überprüfen. Mikael Krogerus hat die Fragen neu sortiert
Enttäuschte Liebe
In der Debatte um den Gaza-Krieg werden Philosemitismus und Antisemitismus wieder zu Machtinstrumenten. Die wichtigen Fragen bleiben offen
Dieses cremige Gefühl
Lana Del Reys neues Album „Ultraviolence“ ist Edelkitsch. Darf man das gut finden? Und warum galt der Kitsch lange als böse?
Adorno, Analyse, 68
Wie links war Hans-Martin Lohmann?
Bilder in den Tönen
Die „Kranichsteiner Vorlesungen“ gelten als die weltweit bedeutendsten Veranstaltungen zeitgenössischer Musik. Der Philosoph Theodor W. Adorno war ihr Kreativkopf
Dichter dran
Christian Lehnert ist Theologe und Dichter. Er liebt es, Hymnen an die Natur zu schreiben. Über gegenwärtige Lyrik, das Dogma der Formen und die Melodie der Sprache
Entenhausen, eine Geistesmetropole
Literaturprofessor Erhard Schütz über Adornos Sehnsucht, die deutsche Autorin Hatice Akyün und anderes...
Lasst Adorno in Ruhe!
Friedrich von Borries will den Kapitalismus mit dessen eigenen Waffen schlagen. Mit einem Trash- Roman und einem Teeservice
Eva Illouz analysiert „Shades of Grey“
Die israelische Soziologin führt den Erfolg des Sadomaso-Bestsellers auf ein fundamentales weibliches Bedürfnis nach Hierarchie und Ordnung in der Partnerschaft zurück
Woher ist das Material?
Alexander Kluge schreibt 48 kurze Geschichten über die Verbrechen der Nationalsozialisten und macht unsere Rezensentin damit etwas ratlos
Lustige Denunziation
Helmut Wietz kratzt in seinem nun vollendeten Comic „Der Tod von Adorno“ weiter am Mythos der 68er – begonnen hat er vor 40 Jahren
Am Ende gießt es in Strömen
Bernd Alois Zimmermanns Komposition hat Michael Jäger auf seinem Sitzplatz festgebannt
So' ne Flasche
Beck' s will mehr sein als ein vernünftiges Pils und macht auch auf Kunst: Was haben Rebellen wie Ian Curtis oder M.I.A. auf einer Bierflasche zu suchen? Adorno weiß es
Der beste Advokat der Aufklärung
Alexander Kluge hat sich zum 80. Geburtstag drei arbeitsfreie Tage gewünscht. Hier ein paar gute Gründe, warum es auf keinen Fall mehr werden sollten
Das Epos von Sisyphos
Dietmar Dath und Ilja Trojanow sind schon Fans: Der Schriftsteller Erasmus Schöfer, der soeben seinen 80. Geburtstags feierte, gehört endlich vom größeren Publikum entdeckt
Der Bond für Akademiker
Eine neue Dissertation geht der Zusammenarbeit der frühen Frankfurter Schule mit dem amerikanischen Geheimdienst nach
„Stadt der Engel“
Der Schriftsteller Christoph Hein schrieb anlässlich ihres neuen Romans "Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud" eine Laudatio auf Christa Wolf
Die Ideologie der Sklaverei
Die Todesstrafe ist ein Überbleibsel der Sklavengesetze, sagt Bürgerrechtlerin Angela Davis: "Eine radikale schwarze Agenda war immer die beste Agenda für die USA."
Wie Luhmann einmal der DDR nachtrauerte
Groß angekündigt, seit Montag nun also in den Buchläden: Die "Politische Soziologie" von Niklas Luhmann. Nostalgische Gefühle werden wach
Nichts zu lachen
Martin Seels „Theorien“ lesen sich wie Reflexionen aus dem unbeschädigten Leben
Die Aussichten Suhrkamps
Verlagschefin Ulla Berkéwicz will den Mythos Suhrkamp mit dem Mythos Berlin fortschreiben. Anmerkungen zu der Fiktion vom Genius Loci
Die Sloterdijk-Honecker-Debatte
Entschuldigung, was für eine Debatte? Erst ging es um Steuern, dann ums Bürgertum. Und schließlich ging es drunter und drüber: Wie ein Diskurs zerfranst
Ein Tag, der in die Zukunft weist
Der 9. November hat gezeigt: Ein Tag ist zu kurz, um aller Ereignisse der Menschheit zu gedenken – unser Autor fordert deshalb einen Tag des Kalenders