Türkei
Kurdische Frauenbewegung: Eine Geschichte, die viel zu selten erzählt wird
Weder männlich, noch eurozentrisch: Die historische kurdische Frauenbewegung inspiriert alle möglichen Freiheitsaufstände und wird trotzdem häufig unsichtbar gemacht. Wie erklärt sich dann trotzdem ihre Kraft?
Türkische Fußballfans: Die Tribüne geht auf die Barrikaden
Fußballstadien sind politische Orte, auch in der Türkei. Dort begehren Fans nach dem Erdbeben gegen das Erdoğan-Regime auf. Kann daraus eine Protestbewegung entstehen?
Nach dem Erdbeben: In den Hospitälern schwindet mit den Medikamenten die Moral
Im Nordwesten fühlen sich die Überlebenden des Bebens von der Welt vergessen. Währenddessen wollen Bewohner aus den Rebellengebieten nicht, dass sich die Vereinten Nationen bei ihrer Katastrophenhilfe mit der Regierung in Damaskus abstimmen
Psychologische Hilfe für Erdbebenopfer: „Traumatisierte Menschen sind zarte Seelen“
Nach der Erdbeben-Katastrophe im türkisch-syrischen Grenzgebiet ist die Zahl der Todesopfer auf fast 47.000 gestiegen. Die Berliner Psychologin Ayşin Inan organisierte kurz danach ein psychologisches Hilfsangebot für die Betroffenen
Derya Yıldırım & Graham Mushniks Album mit türkischen Kinderliedern: Musik zur Zeit
„Hey Dostum, Çak!“ – „Gib mir Fünf!“ von Derya Yıldırım & Graham Mushnik interpretiert türkische Wiegenlieder und Volkslieder neu. Nicht nur für Kinder und auch für Leute, die kein Türkisch sprechen
Erdbeben in der Türkei: Und jetzt noch das Atomkraftwerk Akkuyu
Trotz bekannter Erdbebengefahren soll dieses Jahr der erste Meiler der Türkei ans Netz gehen – die Katastrophe vom 6. Februar scheint dem Projekt Akkuyu zunächst nichts anzuhaben
Nach dem Erdbeben in der Türkei kämpft Recep Tayyip Erdoğan um seine Zukunft
Nach der Katastrophe ist vor der Wahl: In der Türkei ist jede Hilfslieferung und jedes staatliche Versagen unmittelbar politisch. Wer profitiert am meisten?
Die verfehlte Baupolitik Erdogans ist verantwortlich für die vielen Erdbebenopfer
Nicht Erdbeben töten, sondern schlecht gebaute Häuser. Die Menschen in der Türkei fodern nun Rechenschaft
Erdbeben in der Türkei: Warum dieses eisige Schweigen?
Offiziell hat Deutschland alles richtig gemacht, Anteilnahme, Schweigeminuten, Beileidsbekundungen. Warum herrscht aber auf der persönlichen Ebene eisiges Schweigen?
Erdbeben: Die EU hat den Hilferuf ignoriert, weil er von der Regierung in Damaskus kam
Nicht die syrische Regierung, wie von der deutschen Außenministerin behauptet, sondern die türkische hat die Grenzübergänge geschlossen gehalten. Sie fürchtete überlastete Krankenhäuser
Erdbeben in der Türkei: Jagd auf vermeintliche Provokateure
Die Türkei sperrt verschiedene Social-Media-Plattformen und will so erreichen, dass der Unmut über die späte Hilfe des Staates nicht wächst. Die Notstandsregelung im Bebengebiet wäre der Regierung hierbei ein hilfreiches Werkzeug
Erdbeben in der Türkei: Die Stadt Elbistan gibt es nicht mehr
Per Sprachnachricht konnte unser Autor drei Menschen aus der am schlimmsten betroffenen Erdbebenregion der Türkei sprechen. Sie versuchen das Unmögliche: in einem Katastrophengebiet zu leben
Hakan Taş zum Erdbeben in der Türkei: „Wir haben die nackte Angst gesehen“
Der Berliner Linken-Politiker Hakan Taş befindet sich als Beobachter beim Kobanê-Prozess in der Türkei. Das Erdbeben im Südosten des Landes überraschte ihn in der Nacht zum Montag
Türkei und Syrien: Zwei Erzfeinde entdecken sich als Partner
Über zehn Jahre hat Präsident Erdoğan viel dafür getan, das Regime in Damaskus zu stürzen und dort Muslimbrüder ans Ruder zu bringen. Jetzt steuert er um. Sabine Kebir durchleuchtet die syrisch-türkische Annäherung
Can Dündar: Der Markierte
Der türkische Exiljournalist wird erneut als Staatsfeind ausgerufen. Auf seinen Kopf wurden 25.000 Euro ausgesetzt. Er selbst sieht die Aufnahme in eine Terrorliste des türkischen Innenministeriums als Auszeichnung
Erdoğans Herausforderer Ekrem İmamoğlu soll ins Gefängnis
Ein Gericht hat Istanbuls Bürgermeister Ekrem İmamoğlu zu einer Haftstrafe verurteilt. Im Juni 2023 stehen in der Türkei Wahlen an — und İmamoğlu ist der schärfste Rivale von Präsident Recep Tayyip Erdoğan. Der saß einst selbst in Haft
Alle im Alman-Fieber: 2006 schimmerte die Sonnenallee schwarz-rot-gold
Wer ist heute deutsch? Die Frage der Zugehörigkeit zu Deutschland wird nicht auf den Ämtern entschieden, sondern auf dem Rasen. Ein Einbürgerungsmärchen
Wer die Olivenbäume rodet: Ein Flughafenprojekt gefährdet Albaniens EU-Aufnahme
Schmutzgeier, Säbelschnäbler, Alpenstrandläufer oder Brachschwalben sind als seltene Vogelarten nur noch in der Lagune bei Vlora zu finden. Der Bau des Flughafens wird dem Vogelparadies am Mittelmeer schwer zusetzen
Auch Deutschland unterdrückt die Kurd*innen
Deutsche Politiker*innen schmücken sich mit dem Slogan der iranischen Proteste – „Frau, Leben, Freiheit“. Dabei stammt der Spruch aus der Feder eines PKK-Gründungsmitglieds. Und die kurdische Arbeiterpartei ist in Deutschland: Verboten
Feuer unterm Dach: Katars Verantwortung für Kriege in Nahost
Katar steht wegen seines Umgangs mit LGBTQ-Rechten in der Kritik. Fragwürdig ist auch die Außenpolitik: Sowohl in Syrien als auch im Jemen hat sich Katar als Partner der USA und Saudi-Arabiens gezeigt. Warum wird daran kein Anstoß genommen?
Türkei, Syrien, Iran, Irak: Krieg ohne Grenzen in kurdischen Gebieten
Die Türkei fliegt seit einigen Tagen Angriffe auf kurdische Gebiete im Nordosten Syriens. Der Iran bombardiert kurdische Ansiedlungen im Nordirak. Von der NATO oder der internationalen Gemeinschaft gibt es bisher keine Reaktion
Türkei, Israel, Russland: Luftangriffe markieren neue Ära im Syrien-Krieg
Vor allem die Kurden stehen im Fokus von Bombardements, wie es sie in Syrien seit drei Jahren nicht gegeben hat. Die Türkei, Israel und Russland haben eigene Interessen in der Region – das wird oft vergessen
Anschlag in Istanbul: Das gesellschaftliche Trauma ist zurück
Nach dem tödlichen Anschlag in einer Einkaufsstraße in Istanbul stellt sich für viele Menschen in der Türkei die Frage, ob es nun Parallelen zu den schicksalhaften Monaten im Jahr 2015 geben wird
Einwanderer in Deutschland: „Wir brachten euch Musik, Politik und Arbeitskampf“
Seit 61 Jahren leben türkeistämmige Einwanderer*innen und ihre Nachkommen offiziell in Deutschland. Ein Gespräch über „Gastarbeiter“, ihre Feierkultur und die Ignoranz der Mehrheitsgesellschaft