Vereinigte Staaten
Held – oder Verbrecher?
Paul Rusesabagina, Hauptfigur im Film „Hotel Ruanda“ über den Genozid von 1994, ist des Terrorismus angeklagt
Dem Skandal sei Dank
Barbara Schweizerhof findet die „Cuties“ nicht süß, sondern wohltuend komplex. Spoiler-Anteil: 25%
Akt der Selbstermächtigung
Nach Protesten der Bevölkerung wollen die verfeindeten Regierungen in Tripolis und Tobruk beide zurücktreten
Die Unersetzliche
Ruth Bader Ginsburg hinterlässt als Liberale am Obersten US-Gericht eine Leerstelle, die zum Politikum wird
„Krimis helfen, wenn die Welt düster ist“
Steph Cha ist Tochter koreanischer Einwanderer in Los Angeles und schreibt Romane über die sozialen Verwerfungen der Stadt
Ein Balkan-Deal mit Folgen
Die USA moderieren ein Abkommen, das ihnen mehr Einfluss in Südosteuropa verschafft. Die EU muss zuschauen
Das Nachhaltigkeitstheater
Das meiste Plastik wird nie recycelt werden. Die Hersteller interessiert das herzlich wenig, die Schuld bekommen schließlich KundInnen zugeschoben
Jagd auf einen Journalisten
Mit neuen Mitteln versuchen Vertreter der US-Regierung, den Wikileaks-Gründer unter Druck zu setzen
Das US-Kino dominiert Venedig
In Italien fand das erste große Filmfestival seit der Krise wieder „physisch“ statt. Überraschungen blieben aus
Verhandeln bis zur Selbstverleugnung
Die USA gestehen sich einen fatalen Irrtum ein: Weder am Hindukusch, noch im Irak, noch in Libyen hat der militärisch erwirkte Regimewechsel funktioniert
„Obdachlosigkeit kann überwunden werden“
Hubert Ostendorf, Gründer des Düsseldorfer Straßenmagazins „fiftyfifty“, spricht über den Housing First-Ansatz, mit dem Wohnraum für Wohnungslose geschaffen wird
„Schulden entlasten kommende Generationen!“
Jens Südekum ist Ökonom und erklärt, warum der Staat noch mehr Kredite aufnehmen sollte
Bereit sein ist alles
Je näher der Wahltermin rückt, desto mehr Schusswaffen werden verkauft
„Wir brauchen Vorbilder“
Rassismus und Racial Profiling – Selbstreflexion täte der Polizei gut. Nur so kann sie Vertrauen schaffen, sagt Burak Yilmaz
Freiheit, Wohlstand und Frieden?
Vor dreißig Jahren proklamierte US-Präsident Bush eine neue Weltordnung, die den Lauf der Geschichte entscheidend prägte, auch wenn sie ihr eigentliches Ziel verfehlte
Noch hält die Waffenruhe
Kaum wollte Ägypten massiv eingreifen, da meldeten sich die USA als Akteur zurück. Die Tripolis-Regierung steht seither unter Druck
Nicht ablenken lassen, bitte
Der Fokus auf Überbevölkerung entlässt die Reichen aus der Verantwortung für eine Krise, die diese selbst anheizen. Ihr Konsum ist das eigentliche Problem
Das Ende der Männerrepublik
Die Hälfte der Macht steht den Frauen zu. Niemand wird sie ihnen freiwillig geben – sie werden sie sich nehmen müssen
Ausbeutung auf Autopilot
Das Unternehmen hat viel Geld auf eine fahrerlose Zukunft gewettet – die bis dato nicht Wirklichkeit wurde. Die Zeche zahlen: die FahrerInnen
Die USA sind fort, der IS kehrt zurück
Der „Islamische Staat“ schien besiegt. Doch jüngste Operationen zeigen, dass er aktiv ist und sich erneut ausbreitet
Sputnik-Schock, Version 2020
Russland gelingt im Rennen um den Impfstoff ein Coup. Zwar bemängeln Forscher fehlende Tests – doch ihre Kritik ist wohlfeil
Sogar Noam Chomsky wirbt für Biden
Die Demokraten treten stärker und geschlossener auf als 2016. Ihr Gegner hat keinen positiven Stoff mehr für seine Kampagne
„Größere Meinungsfreiheit gab es noch nie“
AktivistInnen fordern Veränderung, das Establishment beklagt indes eine „Cancel Culture“. Was bedeuten die Auseinandersetzungen von heute für die Gesellschaft von morgen?
Zeitgeschichte 1970: Der „Moskauer Vertrag“, Egon Bahrs Sternstunde
Trotz teils konträrer Positionen in Grundfragen unterzeichnen die Sowjetunion und die BRD ein Abkommen über Gewaltverzicht und zeigen, wie Entspannung möglich ist