Wirtschaftskrise
Nachholende Gerechtigkeit
Heilmittel oder Teufelszeug: Welche Chancen hat die Tobin-Tax? SPD und Linkspartei haben im Bundestag Anträge vorgelegt, die Koalition muss international Farbe bekennen
Ein guter Tag
Die SPD fordert die Finanztransaktionssteuer und verbindet so das Nützliche mit dem Praktischen. Sie schärft ihr linkes Profil und sorgt für Streit in der Koalition
Ökonomie des Glücks
Elmar Altvater und Raul Zelik wollen nichts weniger als Leben, Arbeit und Geld neu organisieren. Ein Gespräch in Buchform
Wand in den Köpfen zementiert
20 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer feierte die Bundesrepublik sich selbst. Eine Systemdiskussion fand auch am Gedenktag nicht statt
Alle reden vom Wachstum, ich merke davon nichts
Der Pariser Konjunkturforscher Jean-Paul Fitoussi über die Krise, den König der Indikatoren, und die erstaunliche Wirkung von Staus auf die Volkswirtschaft
Der Konsum ruft
Exzessives Schuldenmachen gibt es nicht nur bei Börsenmaklern. Als Massenphänomen ist es Symptom einer kranken Gesellschaft
Volles Programm trotz sinkender Erträge
Die meisten deutschen Stiftungen reagieren bisher kaum auf die Krise. Viele Spender geben ihr Geld an Stiftungen, weil sie der Marktwirtschaft nicht mehr vertrauen
Die nächste Runde
Für einen kurzen Moment sah es so aus, als würde der Kasinokapitalismus aus seinen Fehlern lernen. Das war ein Trugschluss
Stoßt den Dollar vom Thron
In der Krise fordert die Politik ihren Primat zurück. Aber die G8 haben längst Konkurrenz – mit viel besseren Ideen
Putin verdonnert den Milliardär
Das Beispiel der ehemaligen "Monostadt" Pikaljewo zeigt: Die Krise zwingt zur Restauration einer sozialen Infrastruktur, die mit der Privatisierung verlorenging
Ohne Instrumente
Die Europawahl kennt zwei Verlierer: die Sozialdemokraten und die Arcandor-Beschäftigten. Nun soll der Staat als Krisenretter abwracken
"Sind kein Anhängsel der Union"
Auf einem Parteitag in Hannover starten die Liberalen in den Bundestagswahlkampf. Ein Gespräch mit FDP-Vize Cornelia Pieper über Kapitalismus, Krise und Koalitionen
Die EU-Pforten schön offen halten
Die EU-Aufnahme am 1. Mai 2004 habe der Slowakei nicht geschadet, meint Ex-Außenminister Pavol Demes, ohne EU und Euro käme sein Land viel schlechter durch die Krise
Die gute Gesellschaft
Das Projekt der Demokratischen Linken
Krisengipfel nach Mitternacht
Mit dem Zweiten debattiert man besser: Manchmal lohnt es sich, vor dem Fernsehen auszuharren. Das "Nachtstudio" lieferte den überzeugenden Beweis
Die Billion
Die Magie der großen runden Zahl: Mit einer phantastischen Summe wollen die G20-Staaten die weltweite Wirtschaftskrise bekämpfen. Das ist die letzte Chance
Lehren der Vergangenheit
Bei der Heinrich-Böll-Stiftung diskutieren Zeitzeugen über die friedlichen Revolutionen in Mittel- und Osteuropa - und suchen nach Mitteln gegen die Krisen von heute
Die Republik der Frauen
In Island sind durch die Wirtschaftskrise zahlreiche Frauen in die Vorstandsetagen von Unternehmen gelangt. Aber machen sie wirklich alles besser? Eine Bestandsaufnahme
Keine Krise ohne Sonne
Die Finanzkrise macht der grünen Energiewirtschaft keine Angst. Auch im wirtschaftlichen Abschwung hält sie unerschrocken an ihren optimistischen Zielen fest
Denker im Niemandsland
Durchgangskrise oder Endstadium: Miseren des Kapitals begannen stets als ökonomische Katastrophen und endeten in politischen Desastern. Wird es diesmal auch so sein?
Wie der Kuchen verteilt wird
Die globale Krise erfordert ein neues Denken: Nicht Profitmaximierung, sondern eine vernünftige Existenzgrundlage für alle sollte die Grundkonstante der Wirtschaft sein.
Die EU auf der Kippe
Staatliche Programme gegen die Krisenfolgen haben die Debatte um Freihandel und Protektionismus neu entfacht. Man demonstriert Handlungsfähigkeit, obwohl kein Geld da ist
Das Superwahljahr und Jothams Fabel
Die Wirtschaftskrise beschwört Erinnerungen an 1929 herauf. Im Wahljahr kommt es deshalb auf die Bürger an, sich mehr als bisher einzubringen. Zum Schutz der Demokratie
Wahlkampf im Tollhaus
Ein genervtes Publikum verzweifelt am Krisenmanagement der Bundesregierung. Doch die scheitert nicht nur am Personal - die Krise ist nicht die Stunde der Exekutive