Wirtschaftswissenschaft

Die besseren Kapitalisten

Das Wirtschaftsmodell der Volksrepublik hat mit gigantischen Wachstumszahlen beeindruckt. Wann stößt die Staatswirtschaft an ihre Grenzen?

Zwei Männer mit Brillen und Bärten im Porträt, gezeichnet im Stil von Skizzen.

Pluripotente Argumente

Hier ein paar schlaue Thesen zu den Nobelpreisen. Damit Sie beim nächsten gepflegten Abendessen locker mitreden können

Der kalte Wind des Kapitals

Weil der Unternehmer Ernst-Wilhelm Händler zwei der besten Wirtschaftsromane der Gegenwart geschrieben hat, wird der Schriftsteller gerne zur Eurokrise befragt

Große Katze mit Mäusen vor Skyline.

Bringt die Verhältnisse zum Tanzen

Herfried Münkler beschrieb im Spiegel das Ende der parlamentarischen Demokratie als absehbar. Der Kultursoziologe Thomas Wagner will sich damit nicht so einfach abfinden

Experten in der Krise

In der Mainstream-Wirtschaftswissenschaft ist Streit nicht vorgesehen. Warum er nun trotzdem ausgebrochen ist

Bitte nicht unterdosieren

Paul Zak ist überzeugt, dass die Natur den Menschen auf Güte gepolt hat. Durch das, was er das „Moral-Molekül“ nennt

Robert Kurz, ein Mann mit Brille und grauem Haar, spricht vor einer Tafel.

Robert, der Kampf geht weiter

Er hat die Arbeitsgesellschaft radikal kritisiert, mit dem "Schwarzbuch Kapitalismus" breite Schichten erreicht und die Krise lange kommen sehen. Zum Tod von Robert Kurz

Michael Jäger
Zwei Männer befestigen ein Plakat vor einem Gebäude. Daneben hängt ein Banner mit einem Totenkopf und der Aufschrift

Im Namen der Austerität

Die beim jüngsten EU-Gipfel in Brüssel beschlossenen Maßnahmen sind dazu geeignet, Europa unter die Fuchtel einer Finanzdiktatur zu bringen

Porträt eines Mannes mit grauem Haar und Bart, der einen Anzug trägt.

Einer muss die Kassandra sein

Der US-Ökonom und Nobelpreisträger Paul Krugman ist davon überzeugt – es wäre unglaublich einfach, die Depression schnell zu beenden

"Wie unabhängig sind wir?"

Der Neoliberalismus ist noch immer sehr mächtig, aber schon lange nicht mehr erfolgreich. Warum, erklärt der britische Soziologe Colin Crouch

Der Ökonomen-Krieg

Die Wirtschaftswissenschaft hat in der Krise versagt. Seit die Gewissheiten fehlen, kann sich auch die Politik nicht mehr auf sie verlassen

Anschreiben lassen ohne Ende

In seiner spektakulären ­Studie „Schulden“ untersucht der Anthropologe David Graeber den Zusammenhang von Geld, Kredit und Kapitalismus - und plädiert für ein Ablassjahr

120 Schritte bis zur Glückseligkeit

Wladimir Putin tritt seine dritte Präsidentschaft an. Die erste Runde gegen die außerparlamentarische Protestszene ging an ihn. Aber er muss das Land modernisieren

Putin zum Dritten

Der Wahlsieger steht nach der Abstimmung vor einem Balanceakt. Er muss die Ökonomie und sich selbst viel radikaler modernisieren, als das die eigenen Anhänger wollen

Lutz Herden

Wer rettet wen?

Das von den Euro-Finanzministern beschlossene Hilfspaket verheißt den Griechen allenfalls, dass ihr ökonomisches Siechtum weiter von den Euro-Partnern garantiert bleibt

Lutz Herden

Klassenkampf neu bestimmen

Harry Cleavers Lektüre von Marx’ „Kapital“ aus den siebziger Jahren ist ein Klassiker. Nun ist sie auf Deutsch erschienen. Wie ­radikal wirkt sein Ansatz heute?

Individualistische oder solidarische Linke?

Die politische Repräsentation durch Parteien kriselt. Aber mehr Volksentscheide sind nur ein Gewinn, wenn das gesamtgesellschaftliche Denken dabei nicht auf der Strecke bleibt

Im Climate Clinch

Vor der Erkenntnis kommt die Ökonomie: Warum die Klimaforschung ihren Einfluss überschätzt und sich mit Überheblichkeit selbst ein Bein stellt

Frivolität der Krise

Ist Irrationalität vorhersagbar? Viele Bücher sagen: ja. Bauchgefühle haben System. Daniel Kahneman ist der Mann, der das bewiesen hat

Modernes Geld verstehen

Kann man die Wirtschaft erden – oder sind Real- und Finanzwirtschaft am Ende zwei ­Seiten einer Münze? Joseph Vogl und Giacomo Corneo im Gespräch mit Jakob Augstein

Alles auf Anfang

Vor allem zu Beginn der Euro-Krise hat Bundeskanzlerin Merkel entscheidende Fehler gemacht. Nun holen sie die Folgen ein

Gefangen in der Modellwelt

Nicht nur Politik und Medien, auch die Ökonomen selbst orientieren sich oft blind an Zahlen. Doch Konjunkturprognosen helfen nur im Verbund mit wirtschaftspolitischen Zielen

Der Zauberstab

Kommentare zur Euro-Krise erwecken oft den Eindruck, hohe Staatsschulden seien etwas Neues. Genau genommen war aber schon die Französische Revolution auf Pump finanziert

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