Felix Lüttge

Blog von Felix Lüttge

Kommentare

Kommentar zu

Das falsche Urvertrauen

Politik | 04.10.2010 | 16:15 Felix Lüttge
portrait
04.10.2010 | 17:25 ed2murrow
Sehr geehrter Herr Lüttke, dass ein Ministerpräsident Berlusconi Gerichtsschelte betreibt, ist irgendwie noch verständlich, ist er doch selbst Gegenstand des einen oder anderen Verfahrens, das ihn b...
portrait
04.10.2010 | 22:27 Felix Lüttge
Lieber J. A.-P., Sie haben in der Sache völlig recht. Ist es nicht aber viel eher den Parlamenten vorzuwerfen, dass sie das Bundesverfassungsgericht den von ihnen verabschiedeten Unrat wieder aufräumen lassen anstatt von Beginn an verfassungskonforme Gesetze verabschieden? Und ist es nicht dann auch verständlich, dass sich der Protest an die scheinbar zuverlässigere Stelle richtet? Mir ging es aber weniger um diesen schon häufiger beklagten Verfall der Gesetzgebung als um die Selbstverständlichkeit, mit der BürgerrechtlerInnen das Verfassungsgericht auf ihrer Seite wähnen. Grüße: FL
Kommentar zu

Das falsche Urvertrauen

Politik | 04.10.2010 | 16:15 Felix Lüttge
portrait
04.10.2010 | 17:25 ed2murrow
Sehr geehrter Herr Lüttke, dass ein Ministerpräsident Berlusconi Gerichtsschelte betreibt, ist irgendwie noch verständlich, ist er doch selbst Gegenstand des einen oder anderen Verfahrens, das ihn b...
portrait
04.10.2010 | 18:51 Felix Lüttge
Lieber ed2murrow, Schelte unter Juristen betreibt hier niemand, so man denn das "immerhin" in Ihrem Kommentar einmal ohne Suggestion lesen möchte. Dass, wie Sie es nennen, "Hausaufgaben nicht gemacht wurden" lässt sich durch die Feststellung paraphrasieren, dass scheinbar unsorgfältig gearbeitet wurde. Und dieser Satz steht in meinem Artikel. Dass die Verfassungsbeschwerde vielleicht ein zu einfacher Weg des Protests ist (nennen Sie es, wenn Sie wollen, Sesselfurzertum) habe ich nahelegen wollen. Wenn diese Botschaft irgendwo zwischen Sender und Empfänger hängen blieb, tut mir das Leid. So ist es, um mit Michel Serres zu sprechen, mit dem Parasiten. FL
Kommentar zu

Video: Jakob Augstein bei 10 vor 11

20.08.2009 | 13:21 Jan Jasper Kosok
portrait
20.08.2009 | 14:19 Magda
Ich wüsste gern, wer der Gesprächspartner war. Alles andere bin ich auch am Grübeln. Nur eines ist mir ohnehin klar: Ich bin hier nicht Zielgruppe. Das macht aber nischt. @ streifzug - wolln wir ...
portrait
20.08.2009 | 19:47 Felix Lüttge
Der Gesprächspartner ist Alexander Kluge. Immer gut an den sanft-penetranten Hms zu erkennen. Und wer sonst beherrscht im deutschen Fernsehen die sokratische Mäeutik so wie Kluge, dessen Format dctp ja auch hauptsächlich ist?
Kommentar zu

Video: Jakob Augstein bei 10 vor 11

20.08.2009 | 13:21 Jan Jasper Kosok
portrait
20.08.2009 | 14:19 Magda
Ich wüsste gern, wer der Gesprächspartner war. Alles andere bin ich auch am Grübeln. Nur eines ist mir ohnehin klar: Ich bin hier nicht Zielgruppe. Das macht aber nischt. @ streifzug - wolln wir ...
portrait
20.08.2009 | 19:44 Felix Lüttge
Der Gesprächspartner ist Alexander Kluge. Immer gut an den sanft-penetranten Hms zu erkennen. Und wer sonst beherrscht im deutschen Fernsehen die sokratische Mäeutik so wie Kluge?
Kommentar zu

Wo ist die Avantgarde abgeblieben?

Kultur | 21.07.2009 | 16:30 Robert McCrum, The Guardian
portrait
22.07.2009 | 21:08 Felix Lüttge
Wer seinen Blick einmal abwendet von den großen Verlagen, wird das ein oder andere Buch leicht bis weit ab vom Mainstream finden: Steffen Popp: Ohrenberg oder der Weg dorthin (kookbooks) Alban Lefranc: Angriffe (Blumenbar) Hannes Bajohr: Koordinaten (Verlagshaus J.Frank) Christian Schloyer: spiel ur meere (kookbooks) Ulrike Almut Sandig: Streumen (Connewitzer) Nicht immer ganz neu, aber nie so alt, um nicht mehr jung zu sein.
Kommentar zu

Ein Schützenfest für die Verfassung

Kultur | 24.05.2009 | 13:00 Felix Lüttge
portrait
27.05.2009 | 00:08 oranier
"Deutschland gibt sich billig zu seinem sechzigsten Geburtstag." Kann man sich einen dämlicheren Satz vorstellen? In den 50ern wurde die Bonner Republik allenthalben "Deutschland" genannt, den Allei...
portrait
27.05.2009 | 07:47 Felix Lüttge
@oranier: Das Wort "Deutschland" habe ich 2009 mit Blick auf eine vom Bundespresseamt ausgerichtete und als "Bürgerfest" bezeichnete Veranstaltung anlässlich des 60. Jahrestages des Grundgesetzes gewählt. Wo die Bundesregierung Papierfähnchen verteilt und offensichtlich bemüht ist, nationale Identität zu stiften, wie sie das auch schon mit der "Du-bist-Deutschland"-Kampagne getan hat, wo sie Prominente einlädt, um über "mein Deutschland" (Zitat aus einem Film der Bundesregierung) zu sprechen, inszeniert sie ein Deutschland, von dem sie hofft, dass es im In- und Ausland geschätzt wird. Und wenn sie das so tut, wie sie es letzten Samstag getan hat, inszeniert sie ein billiges Deutschland. Ich bin Felix Lüttge, nicht Deutschland.
Kommentar zu

Wo sind die roten Traktoren geblieben?

Alltag | 25.05.2009 | 19:00 Felix Lüttge
portrait
26.05.2009 | 14:54 ISorenson
Wo also sind die roten Traktoren geblieben?
portrait
26.05.2009 | 15:01 Felix Lüttge
Da bleibt leider nur die Spekulation. Die Gleichung ist recht einfach: John Deere baut nur grüne Traktoren + alle Bauern fahren John Deere = es gibt keine roten Traktoren mehr. Ich würde sie deshalb auf dem Traktorfriedhof suchen.
Kommentar zu

Beten gegen Zensursula

Alltag | 25.05.2009 | 17:45 Felix Lüttge
portrait
25.05.2009 | 18:16 MOGiS
Sehr geehrte Damen und Herren, Es hätte nicht schaden können, wenn der Redakteur noch etwas mehr auf die Hintergründe des (von uns so bezeichneten) Flashmobs eingegangen wäre dazu mehr hier: mogis....
portrait
26.05.2009 | 10:02 Felix Lüttge
@MOGiS: Sie haben Recht, MOGIS, der Verein MissbrauchsOpfer Gegen InternetSperren, hätte als Veranstalter gennant werden sollen. Verhöhnt wird hier niemand, eigentlich geht es doch um den Unterschied zwischen Flashmob und Kundgebung. Diese Formen des Protestes zu vermischen ist nicht schlimm. Zu sagen, dass Menschen sie vermischt haben, allerdings auch nicht.
Felix Lüttge
Autor
Mitglied seit:
3 Jahre 1 Woche
Zuletzt aktiv:
04.10.2010
Status:
Autor
Aktivität:
Beiträge: 21
Kommentare: 8
Logbuch
22:16
EnidanH hat gerade einen Kommentar geschrieben.
22:15
EnidanH hat gerade einen Kommentar geschrieben.
22:13
thinktankgirl hat gerade einen Kommentar geschrieben.
22:09
luggi hat gerade einen Kommentar geschrieben.
22:09
DandelionWine hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Augstein und Blome

portlet_Phoenix-12.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG