Ingo Arend

Blog von Ingo Arend

Artikel

Kultur | 03.07.2010 | 09:10 Ingo Arend
Vergiss die Stadt, den Kiez, den Tod!
Tempelhof heute: Himmel, Himmel, Himmel, Horizont, soweit das Auge reicht - der Nazi-Kleiderbügel von Flughafen ist weit weg >> mehr
Kultur | 27.06.2010 | 13:00 Ingo Arend
Eine Messe ist eine Messe
Kunst ist, was in weiße Kojen passt – die weltgrößte Kunstmesse Art Basel will mehr sein, als eine Verkaufsveranstaltung und doch geht's vor allem um eines: das Geld >> mehr
Kultur | 11.06.2010 | 19:15 Ingo Arend
Wo bleibt das Kommende?
Kathrin Romberg inszeniert die 6. Berlin-Biennale als Hauptseminar in Realismus-Theorie >> mehr
Kultur | 09.06.2010 | 09:45 Ingo Arend
Ein Fehler weniger
Der Baustopp als Chance für das Zentrum der Hauptstadt: Am Schlossplatz könnte Berlin einiges wieder gutmachen, was es anderswo an urbanen Chancen vergeben hat >> mehr
Kultur | 07.06.2010 | 11:57 Ingo Arend
Jagd auf etwas Unsichtbares
Ein anderer Blick auf die Welt: Die Ausstellung „Friedensschauplätze“ in der Berliner NGBK zeigt Kunstorte, für die sich Nachrichten nicht interessieren >> mehr
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Blogbeiträge

03.05.2010 | 10:24 Ingo Arend

Noblesse oblige - Gallery Weekend in Berlin

  Wer noch vor ein paar Jahren in die Berliner Auguststrasse fuhr, tat dies meist mit Absicht. Die Idee hinter dem Trip war: Abenteuer. Nichts in der heruntergekommenen Straße in Berlin-Mitte war, wie man es am Abend zuvor verlassen hatte. Immer er... >> mehr
13.03.2010 | 09:46 Ingo Arend

Absolut geil – heute nacht im Berliner Hardcover-Literatur-Club

Psychedelisch - Deef Pirmasens liest aus Airens Roman "Strobo" (Foto: Ingo Arend) "Viel Spaß beim Hardcore, äh Hardcover", mailte mir gestern abend noch ein Freund anzüglich, kurz bevor ich nach Mitte in See stach. Ganz unrecht hatte er nic... >> mehr
09.03.2010 | 10:58 Ingo Arend

Zivilcourage – Das Beispiel Günter Grass

Ist Rehabilitation das richtige Wort? Eigentlich hat Günter Grass dergleichen nicht nötig. Denn regelechter Delinquent war er nicht. Auch wenn es manche im Sommer 2006 so sahen. Damals erschien Beim Häuten der Zwiebel. In einem spektakuläre... >> mehr
03.03.2010 | 12:14 Ingo Arend

Staatsbegräbnis: Die Verleihung des Berliner Literaturpreises 2010

Wo steht die Literatur in der Gesellschaft? Wer die festliche Gesellschaft beobachtete, die sich gestern abend zur Verleihung des Berliner Literaturpreises 2010 im Zentrum der deutschen Hauptstadt zusammen fand, konnte sich auf den ersten Blick beruhigen: Offe... >> mehr
20.02.2010 | 10:46 Ingo Arend

Kindgerecht - Helene Hegemanns Geburtstagsfeier im Berliner Tresor

  „Ich stelle mich hier doch nicht in die Reihe“. Wenn es eines Beweises bedurft hätte, wie verkommen der ganze Literaturbetrieb ist, dann wurde gestern abend bei der Buchparty von Helene Hegemanns Axolotl Roadkill erbracht. Auf der eine... >> mehr
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Kommentare

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04.05.2010 | 15:01 Ingo Arend
gegen die art basel/miami (www.freitag.de/2006/50/06501601.php) oder die londoner frieze art fair ist das "gesellschaftliche ereignis" gallery weekend in berlin noch eher peanuts-verdächtig. und was das klotzen anbetrifft: manche galerien können hier mit ziemlich noblem understatement den gewünschten distinktionsgewinn erzielen...
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03.05.2010 | 14:37 Ingo Arend
och, gab schon ein paar sehr schöne sachen. die peyton zum beispiel. und es ist ja auch ein soziales erlebnis. man bekommt unglaublich viel von der stadt mit, wenn man das alles mitmacht: verrückte le...
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04.05.2010 | 12:20 Ingo Arend
mit dem stichwort "cosmopolitain" unterschätzt man peyton. schon handwerklich. und es geht bei kunst ja nicht nur darum, ob sie einem "gefällt" oder nicht. sondern wie sie gemacht ist. genretechnisch gehört peyton zur porträtmalerei. wobei sie die leute (zB olafur eliasson oder prinz harry) entweder in ihrer ganz persönlichen interpretation darstellt oder sie idealisiert. und nicht wie ihre fotografie-kollegin nan goldin von der chicago-schule in ihrer alltäglichen erbärmlichkeit zeigt. deshalb eignet sie sich natürlich gut fürs spiegelungsinteresse des bourgeoisen publikums. und es geht alles in richtung von susan sontags "camp". das macht sie für die prekarisierte boheme interessant. aber es ist eben eine bestimmte technik und eine bestimmte absicht dahinter. über die man sich erst mal klarwerden muss.
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03.05.2010 | 14:37 Ingo Arend
och, gab schon ein paar sehr schöne sachen. die peyton zum beispiel. und es ist ja auch ein soziales erlebnis. man bekommt unglaublich viel von der stadt mit, wenn man das alles mitmacht: verrückte leute, verrückte galerien. und selbst schlechte kunst regt noch zum (nach-)denken an....
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03.05.2010 | 11:17 Columbus
Lieber Herr Arend, Wenn Sie an einer Gegenposition zu dieser Art privater Sammelwut und Austellungsgeilheit interessiert sind, dann sollten Sie sich, oder irgendwer, einmal die Arbeiten Uwe Lausens ...
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03.05.2010 | 12:38 Ingo Arend
danke für den hinweis. habe schon von der ausstellung gehört. mit genau dem tenor, den sie beschreiben. werde ich mir hoffentlich bald anschauen können.
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Traumpaar in Ankara

Politik | 29.03.2010 | 13:35 Lutz Herden
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30.03.2010 | 02:01 zelotti
Die moderne Türkei ist immer noch vom Faschisten "Atatürk" geprägt und auf dem Gebilde lastet der Völkermord und die Unterdrückung des kurdischen Volkes. Die Alternative zum Nationalismus ist religiös...
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30.03.2010 | 08:34 Ingo Arend
faschist war atatürk sicher nicht. eher war er ein autokrat und seine neue republik, jedenfalls zu beginn, eine einparteienddiktatur. der britische historiker perry anderson spricht von einem "nationalismus im superlativ". am völkermord an den armeniern war atatürk, obwohl den jungtürken zugehörig, nachweislich selbst nicht beteiligt. und die die "türkische kristallnacht", der pogrom gegen die griechen in istanbul 1955, ging vom mitte-rechts-premier adnan menderes aus.
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Ingo Arend
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Georg von Grote hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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