Ingo Arend

Blog von Ingo Arend

Artikel

Kultur | 10.02.2010 | 15:45 Ingo Arend
Alter Knabe
Martin Walsers Novelle „Mein Jenseits“ ist ein Spiel mit Glaubens-Sätzen. Wer sein neues Buch als Predigt liest, wird aber nicht weit kommen >> mehr
Kultur | 27.01.2010 | 11:00 Ingo Arend
Regenbogen in Prenzlauer Berg
Kein Weltgeist, nirgends: Auf der Einweihungsfeier des neuen Suhrkamp-Domizils in Berlins Prenzlauer Berg ging es gestern betont nüchtern zu >> mehr
Kultur | 23.01.2010 | 12:18 Ingo Arend
Sturm über Tel Aviv
Nir Barams Roman „Der Wiederträumer“ ist eine Parabel auf die geistige Situation Israels und den Verlust des einstigen Pioniergeistes >> mehr
Kultur | 09.12.2009 | 11:53 Ingo Arend
Die neue Schlachtordnung
Im Minarettstreit verkehren sich die Fronten: Rechte kämpfen ­gegen Allah, Linke, Atheisten und sonstige Säkulare vehement für ungehinderte Religionsausübung >> mehr
Kultur | 19.11.2009 | 07:00 Ingo Arend
Das Qualitätsversprechen
Der neue Eigentümer Matthias Koch ­setzt auf die Kreativwirtschaft und entwickelt ein neues Ethos des Verlegens >> mehr
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Blogbeiträge

13.03.2010 | 09:46 Ingo Arend

Absolut geil – heute nacht im Berliner Hardcover-Literatur-Club

Psychedelisch - Deef Pirmasens liest aus Airens Roman "Strobo" (Foto: Ingo Arend) "Viel Spaß beim Hardcore, äh Hardcover", mailte mir gestern abend noch ein Freund anzüglich, kurz bevor ich nach Mitte in See stach. Ganz unrecht hatte er nic... >> mehr
09.03.2010 | 10:58 Ingo Arend

Zivilcourage – Das Beispiel Günter Grass

Ist Rehabilitation das richtige Wort? Eigentlich hat Günter Grass dergleichen nicht nötig. Denn regelechter Delinquent war er nicht. Auch wenn es manche im Sommer 2006 so sahen. Damals erschien Beim Häuten der Zwiebel. In einem spektakuläre... >> mehr
03.03.2010 | 12:14 Ingo Arend

Staatsbegräbnis: Die Verleihung des Berliner Literaturpreises 2010

Wo steht die Literatur in der Gesellschaft? Wer die festliche Gesellschaft beobachtete, die sich gestern abend zur Verleihung des Berliner Literaturpreises 2010 im Zentrum der deutschen Hauptstadt zusammen fand, konnte sich auf den ersten Blick beruhigen: Offe... >> mehr
20.02.2010 | 10:46 Ingo Arend

Kindgerecht - Helene Hegemanns Geburtstagsfeier im Berliner Tresor

  „Ich stelle mich hier doch nicht in die Reihe“. Wenn es eines Beweises bedurft hätte, wie verkommen der ganze Literaturbetrieb ist, dann wurde gestern abend bei der Buchparty von Helene Hegemanns Axolotl Roadkill erbracht. Auf der eine... >> mehr
17.02.2010 | 10:08 Ingo Arend

Homestory und so - Wie sich das Feuilleton verändert

Sie hat dunkelblonde Haare, unter denen ihr Gesicht hervorschaut, einen bunten Kopfhörer um den Hals, und sie kann reden, reden, reden.“ Es war bezeichnend, dass Tobias Rapp seinen Bericht im Spiegel Mitte Januar über eine spektakuläre Neu... >> mehr
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Kommentare

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14.03.2010 | 12:01 Ingo Arend
hier noch eine andere stimme zu der wmf-nacht und der frage nach der qualität der hegemann/airen etc. - literatur: www.tagesspiegel.de/kultur/Helene-Hegemann;art772,3030575 grüße!
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13.03.2010 | 11:13 Hexogen
Wenn ich ehrlich bin, wirkt die Mischung aus Sex, Sperma und Scheiße zumindest auf mich etwas zu entleert, zu reißerisch, zu bemüht, mittels Kickwriting noch Aufmerksamkeit zu erregen. Das Hinterherhe...
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14.03.2010 | 09:53 Ingo Arend
natürlich gibt es diese künstliche bedarfsweckung, liebe(r) kla. und sie hat im fall hegemann besonders gut funktioniert. aber es muss eben auch leute geben, die darauf ansprechen. und wie erklärt man sich das? sind die alle nur pawlowsche hunde, die auf jeden reiz "bewusstlos" reagieren?
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13.03.2010 | 11:13 Hexogen
Wenn ich ehrlich bin, wirkt die Mischung aus Sex, Sperma und Scheiße zumindest auf mich etwas zu entleert, zu reißerisch, zu bemüht, mittels Kickwriting noch Aufmerksamkeit zu erregen. Das Hinterherhe...
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14.03.2010 | 09:16 Ingo Arend
hier nochmal der komplette tagesspiegel-link. der oben funktioniert offenbar nicht richtig. www.tagesspiegel.de/berlin/Stadtleben-Berghain-Ballett;art125,2329002 (notfalls in den browser kopieren)
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13.03.2010 | 11:13 Hexogen
Wenn ich ehrlich bin, wirkt die Mischung aus Sex, Sperma und Scheiße zumindest auf mich etwas zu entleert, zu reißerisch, zu bemüht, mittels Kickwriting noch Aufmerksamkeit zu erregen. Das Hinterherhe...
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14.03.2010 | 08:45 Ingo Arend
lieber christoph leusch, ich verstehe, ehrlich gesagt, nicht so recht, was an meiner antwort überheblich sein soll. ich habe nur gesagt, dass es zu undifferenziert ist, "literatur" à la hegemann/airen&co. pauschal als "dreck" zu bewerten. und dass die gesellschaftliche resonanz, die sie findet, dafür spricht, dass an ihr eben etwas mehr dran ist, als dreck. und dass es lohnt, darüber nachzudenken, was das bedeutet. mein hinweis auf meine club- und berghain-besuche war auch nicht als demonstration der exclusivität zu verstehen. ich wollte damit nur zum ausdruck bringen, dass ich die methoden der kulturpräsentation oft wenig ansprechend finde. und mit diesem gefühl stehe ich offenbar nicht allein, wie man an dem sz-zitat über das berghain sehen kann. ausserdem: warum verlegen andere berliner kulturinstitutionen ihre aufführungen ins berghain? www.tagesspiegel.de/berlin/Stadtleben-Berghain-Ballett;art125,2329002 www.theater.de/news/elektro-oper-nach-scorsese-film-im-berliner-party-club-berghain de-bug.de/musik/3952.html schöne grüße ingo arend
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13.03.2010 | 11:13 Hexogen
Wenn ich ehrlich bin, wirkt die Mischung aus Sex, Sperma und Scheiße zumindest auf mich etwas zu entleert, zu reißerisch, zu bemüht, mittels Kickwriting noch Aufmerksamkeit zu erregen. Das Hinterherhe...
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13.03.2010 | 14:58 Ingo Arend
keine frage: burroughs konnte es tatsächlich besser. trotzdem glaube ich nicht an den mythos von der verschwörung des betriebs. solche marketing-strategien, die bei hegemann ohne zweifel angewandt wurden, funktionieren nur dann, wenn es ein minimum an gesellschaftlichem bedarf für das produkt gibt, das da platziert werden soll. und diesen bedarf muss man erst mal erklären.
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Politikarena

Antworten

Ingo Arend 26.05.2009 | 21:16

Das Amt des Bundespräsidenten sollte auf keinen Fall abgeschafft werden. Es ist postmoderne Politik par excellence. Wirklichen Einfluss erlangt der Bundespräsident nur durch seine Performance: Auftreten, Rhetorik, symbolisches Handeln. Die mangelnde exekutive Ausstattung des Präsidenten ist geradezu eine Grundvoraussetzung für die dialektische Übung, zu der sein Amt herausfordert: Über die Machtlosigkeit zur Macht. Kein Wunder, dass Horst Köhler in dieser Rolle so alt aussieht.

Ingo Arend 20.05.2009 | 14:48

Ein (bedingnungsloses) Grundeinkommen würde aus Bedürftigen keine Wohlhabenden machen. Aber es wäre das Eingeständnis, dass diese Gesellschaft so viel materiellen Reichtum produziert, dass sie in der Lage ist, allen ihren Mitgliedern ein Existenzminimum zu gewähren. Das könnte den Einzelnen in den Stand, aus seinem Leben eben mehr zu machen als nur das Minimum.

Woche 20/2009 Am 12.05.2009 | 11:39 fragte Der Freitag

Ist die EU-Wahl überflüssig?

Ingo Arend 14.05.2009 | 09:58

europapolitik wird jeden tag betrieben. in der kommission. leider bekommt man davon wenig mit. die eu hat ein massives demokratiedefizit. wer die quasi illegale kommission entmachtern will, muss den eigentlichen souverän, das parlament stärken. deshalb: wählen!

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Kommentare

Woche 36/2009 Am 01.09.2009 | 16:55 fragte Jörn Kabisch

Sind Volksparteien noch zeitgemäß?

Diana Golze 03.09.2009 | 23:02

Das wird die Geschichte zeigen. Momentan haben die Volksparteien, die für jede politische Nachfrage ein Angebot bieten, nicht mehr die einstige Bindungskraft. So verlieren CDU und SPD ihre Stellung als politische Meinungsbildner und demokratisches Sammelbecken. Ihre Probleme haben die Volksparteien gerade deswegen, weil sie diese Aufgabe nicht mehr erfüllen.
Sie rückten in die Mitte - manche in die neue Mitte - und wurden so beliebig, austauschbar und nicht mehr erkennbar. Ihnen gelingt nicht mehr der Spagat zwischen einer größtmöglichen Öffnung, um alle Wähler anzusprechen, und gleichzeitig nicht an Substanz und Inhalt zu verlieren.

Ingo Arend 04.09.2009 | 13:04

vielleicht könnten sich cdu und spd zu einer "cspd" zusammenschließen. dann hätten wir wieder eine richtig schöne volkspartei. mit herrlich weit ausladenden flügeln von peter gauweiler bis otmar schreiner. schwierigkeiten mit den spd- linken sind nicht zu befürchten. schließlich geriert sich selbst andrea nahles als gläubige katholikin.

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Fragen

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Woche 1/2010 Am 06.01.2010 | 11:56 fragte Philip Grassmann

Übersteht Gastgeber Südafrika die WM-Vorrunde?

Ingo Arend 08.01.2010 | 08:13

sagen wir so: sie müssen es schaffen. der prozess der entkolonialisierung muss zu ende geführt werden. oder gehören "die südafrikaner" (elf nationalsprachen) etwa schon schon zu den unfähigen eliten des postkolonialismus?

Ingo Arend
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