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Vom Objekt zum Subjekt
Der Orient war lange der Spielball des Westens. Nach dem politischen Frühling 2011 will er endlich ein gleichwertiger Partner sein
Bin Laden auf dem Tahrir-Platz
Wenn den Betrogenen nichts anderes einfällt, als das Bild eines Terroristen hochzuhalten – die Geschichte meines Jugendfreundes Omar
Gegner im Geiste, Brüder im Kampf
Der Westen hat mit Hilfe der saudischen Autokraten die Araber unterjocht – und sich seine eigenen Feinde herangezüchtet. Dies gefährdet nun den Traum vom säkularen Ägypten
Der riesige Ballon platzte, als ihn eine Ameise anknabberte
Ein Glück, dass die ägyptische Revolution auch die Literatur der Moderne hinweggefegt hat. Die neuen Autoren wollen vor allem leicht und geerdet sein
Kultur kommt von Wollen
Deutschland braucht den Super-Muslim. Was genau soll es denn überhaupt bedeuten, wenn man sagt, Deutschland habe jüdisch-christliche Wurzeln?
Der Antennen-Dschungel auf dem Berg Asmaie
Nach dem Sturz der Taliban dürstete Afghanistan nach Bildern und Austausch. Doch der kommunikative Frühling birgt Gefahren
Der große Knall
Ein Jahrzehnt nach dem 11. September 2001 ist der Arabische Frühling um einiges wichtiger als die Tötung von Osama bin Laden durch ein Sonderkommando der US-Armee
Treibjagd nach dem Glück
Eine etablierte niederländische Autorin kokettiert mit dem lyrischen Schaffen Osama Bin Ladens. Warum tut sie das nur?
Am Beispiel eines Mantels
Anhand von Marcel Prousts fellgefüttertem Kleidungsstück erzählt Lorenza Foschini die Geschichte einer Verehrung
Der David Bowie der Literatur
Der Autor Christian Kracht und der Komponist David Woodard sind Brieffreunde. Nun ist der digitale Dialog der beiden in englischer Sprache erschienen
Diffusion, ohohoh
Zwanghaftes Händewaschen beseitig zwangsläufig auch echten Schmutz: Literaturprofessor Erhard Schütz befasst sich diesmal mit Aphorismen und Verschwörungstheorien
Was ein Leben wert sein kann
"Homicide": Endlich liegt David Simons Report über den Alltag eines Morddezernats in Baltimore auf Deutsch vor, der viel mehr als die Keimzelle der Serie "The Wire" ist
Elend und Kompensation
In seinem neuen Roman „Weiskerns Nachlass“ blickt Christoph Hein tief ins akademische Prekariat und findet einen betrogenen Betrüger
Prost!
Hamburg stellt Alkoholtrinken im öffentlichen Nahverkehr unter Strafe. Dabei bedeutet Freiheit, seinem Bier zu frönen, wo und wann man will. Zum Glück lebe ich in Berlin
Ein fabelhaft kranker Trip
Tony O’Neill zeichnet in „Sick City“ das Bild einer Stadt im Sex- und Drogenrausch, ohne viel zu erklären. Doch gerade das erzeugt Spannung
Auktoriale Verkehrskontrolle
Wenn Medien Liebe machen: Mit seinem Roman „Die letzten schönen Tage“ entdeckt Helmut Krausser den Charakter des digitalen Datenaustauschs als Liebesvermittler
Das Recht des Klügeren
Der Glaube an die abschreckende Wirkung von Strafe greift um sich. Dabei kann nur ein rationaler und humaner Umgang mit Straftätern das Böse zurückdrängen
Eine Todsünde
Nicht nur Götz Alys neues Buch "Warum die Deutschen? Warum die Juden?" zeigt es: Warum wir dringend eine ehrliche Neid-Debatte führen müssen
Sein Name war Lohse
Er hat beide Teile Deutschlands zum Lachen gebracht. Er hat Knollennasenmänner wie Müller-Lüdenscheidt große Politik machen lassen. Vicco von Bülow wird uns fehlen
Die Interessen der Hühner
Marvin Oppong hat einen Sammelband über „Migranten in der Politik“ herausgegeben, er benennt die Defizite der aktuellen Integrationspolitik
Holterdipolter!
In seiner "Kurzen Geschichte der alltäglichen Dinge" macht sich Bill Bryson auf eine Entdeckungstour durchs eigene Haus. Der "Freitag" präsentiert eine exklusive Leseprobe
Über den Teufel und die Welt
Vampire, Zombies, Terroristen: "Das Böse" hat Hochkonjunktur. Warum es als politischer Kampfbegriff untauglich ist, sagt Terry Eagelton in seinem Buch zum Thema
Schöne Schirmherrschaft
Ganz Italien von Barbaren beherrscht? Nein, ein Örtchen in der Toskana leistet Widerstand. Notizen vom Festival Cantiere Internazionale d’Arte
Aggressivität und Feuerkraft
Wie Hedgefonds und Banken europäische Sozialstaaten in die Enge treiben, die sich rigiden Spardiktaten unterwerfen sollen – oder aber um ihre Bonität fürchten müssen
AA+! CC-! Es ist so simpel
Du brauchst dir von dieser Moderatorin nur das mit dem Dax erklären zu lassen: Wie sich der Casino-Kapitalismus durch die Krise zum Medienkapitalismus wandelt