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Kinder an der Macht

Es ist nur ein Szenario - aber der fiktive Lego-Spot des Onlinemagazins Slate sagt einiges über 2011 aus. Kinder spielen Polizei und bekämpfen die revoltierenden Massen

Lektion nicht gelernt

Die Reaktion der Regierung Thatcher auf die Unruhen 1981 ähneln Camerons "Law and Order"-Politik 2011. Das zeigen jetzt veröffentlichte Regierungsdokumente

Die eigenen vier Wände

In einem Interview für die Illustrierte „Stern“ erteilt SED-Politbüro-Mitglied Hager 1987 einer Perestroika in den Farben der DDR eine Absage. Tapetenwechsel? Warum denn?

Lutz Herden

Mehr als man sieht

Das Time-Magazin hat "den Demonstranten" zur Person des Jahres 2011 gewählt. Aber wie bildet man eine disparate, vielköpfige Bewegung ab? Und was wird dabei ausgeblendet?

„Seifengeruch geht nicht“

Parfümeur Christophe Laudamiel hat unter anderem den Geruch von Weichspüler erfunden. Aber wie riecht eigentlich Frische?

Schockstrategie für Europa

Die Kanzlerin ist keine „Getriebene“ der Finanzmärkte – sie folgt ihrem Kalkül: per Eskalation der Krise ganz Europa eine Politik der Entsolidarisierung aufzuzwingen

Russland tritt der WTO bei

Russland tritt als letztes Land der G20 nun auch der WTO bei. Damit wird es Teil der globalisierten Weltwirtschaft. Das könnte zur Modernisierung Russlands beitragen

Ausgezogen, um Politik zu lernen

Susanne Graf ist die einzige Piratin im Berliner Abgeordnetenhaus. Nun bereitet sie sich und ihre Kollegen auf das Ende der Schonzeit vor

Zehn Monate für zehn Sekunden

Die 19-jährige Danielle Corns hat während der London Riots ein Paar Schuhe in einem Geschäft aufgehoben und auf die Straße gestellt. Dafür soll sie nun ins Gefängnis

Lebenslüge Euro

Vor 20 Jahren wird der Vertrag von Maastricht als Durchbruch zum europäischen Staatenbund gefeiert, doch fehlt es den EU-Institutionen an der dafür nötigen Befugnis

Die Mächtigen durchschauen

Auch bei den ­Piraten ist die politische Forderung nach absoluter Offenheit nur Schlagwort. Nötig ist ein empanzipatorisches Konzept

Hinter den Fassaden tut sich was

Brüssel ist die Stadt der Bürokraten und Wirtschaftslobbyisten. Wer aber genau hinschaut, sieht auch: Es entwickelt sich zur Wiege der europäischen Bürgergesellschaft

Schräge Fundamente

Die Regierung hat bei der Energiewende erste Entscheidungen getroffen: Gewinner ist die Industrie, Ver­lierer der Normalbürger. Das wird Widerstand provozieren

Gabriels Schlafwagen

Vorwärts, zu neuem Fortschritt? Am Sonntag beginnt der Parteitag der SPD. Die Suche der Sozialdemokratie nach einer ­zeitgemäßen großen Erzählung ist vorerst gescheitert

Die risikolose Gesellschaft

Hüten Sie sich vor allem, was es gibt? Unser Autor sieht am Horizont die Fahrradhelm- und Warnwestenpflicht heranziehen und argumentiert schon mal vorbeugend dagegen

Die Mitleidsmafia

Der Krieg um das Geld: Mit welchen Methoden ­Spendenorganisationen gutgläubige Helfer abkassieren

Verkehrsregeln statt Kontrolle

In London diskutieren Politiker, Unternehmer und Internet-Pioniere über die Zukunft des Cyberspace. William Hague eröffnete die Konferenz mit einem Appell gegen Zensur

Bitte recht freundlich

Kameras vor dem Haus, angezapfte Handys und immer wieder diese Stimme im Hinterkopf – ein Bericht aus dem Alltag einer Observierten

Eine Frage des Glaubens

Nur acht Männer kontrollieren die Trojaner-Angriffe und Abhöraktionen deutscher Geheimdienste. Kann das gut gehen?

Gott ist sterblich

Steve Jobs ist gestorben. Der Tod des Apple-Chefs befeuert einen Mythos: Wie man eine populäre Ikone herstellt oder der Heilige der letzten Tage des Kapitalismus

Chaos sieht anders aus

Warum jetzt? Wer seid ihr? Was wollt ihr? Auf diese drei Fragen liefern die Besetzer von Occupy Wall Street durchaus Antworten - wenn auch unterschiedliche

Der will nicht nur gucken

Die Bürger können sich weder auf Behörden noch auf Firmen verlassen, wenn sie in die digitale Gesellschaft aufbrechen wollen. Der Chaos Computer Club hilft da schon eher

Der Spion, der aus dem Laptop kommt

Nach der Entschlüsselung des Trojaners bleibt vorerst unklar, welche Behörde die Software eingesetzt hat. Die Bundesregierung lässt jetzt nachforschen

Mut zum Gesicht

Der vom Chaos Computer Club enthüllte Staatstrojaner-Skandal beweist: Manche Leaks brauchen bekannte Absender, um wirksam zu werden