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Assad ist nicht Gaddafi
Die Eskalation der Gewalt in der Stadt Hama hat keine libyschen Dimensionen - diese sind längst übertroffen. Doch von außen eingreifen kann und will niemand
„Ich rede extra leise"
Lena Gorelik lebt als Jüdin in München. Ganz normal? Fast. Manchmal muss sie sich noch gegen Schubladendenken wehren
Kampf statt Krieg
In einem Jerusalemer Club boxen Juden und Araber gemeinsam und als Freunde. Es gilt die strikte Regel: Hier wird trainiert und nicht politisiert
Mit Fallada nach Europa
Nach der Erstübersetzung auch in Israel Tagesgespräch: Hans Falladas Roman-Klassiker „Jeder stirbt für sich allein“ über ein Ehepaar im Widerstand gegen die Nazis
Die Perser im Arabischen Frühling
Die politische und religiöse Führung in Teheran fürchtet, mit Präsident al-Assad in Syrien könnte sie auch die Brücke zur Hisbollah im Libanon verlieren
Netzwerker des Aufstands
Rami Nahkle floh bereits im Januar aus Syrien und koordiniert von Libanon aus die Online-Präsenz der Opposition seines Landes, die sich sonst kaum artikulieren kann
Das Herz des Attentäters
Für die meisten ist klar: Terroristen haben eine vom Fanatismus zerfressene Seele. Forscher halten diese Einstellung für wenig zielführend
Ausgelöscht, auferstanden
Der libanesische Marxist Fawwas Traboulsi über die Linke und den Umbruch in Arabien, über palästinensische Irrtümer und intellektuelle Gymnastik
Assads Trümpfe
Ein Kollaps des Baath-Regimes in Damaskus würde die regionale Machtbalance erschüttern. Davon wäre auch Israel als Besatzungsmacht auf den syrischen Golanhöhen betroffen
Allianzen in Abwicklung
Die Staatskrise lässt auch manches Bündnis erodieren, so dass künftig Iran und Irak wieder näher zusammenrücken könnten. Für Israel wäre das ein alarmierender Trend
Die patriotische Karte ist raus
Präsident Bashar al-Assad gerät durch Massenproteste in Bedrängnis, doch kann er die korrupte alawitische Führungselite nicht entmachten, ohne sich selbst zu schaden
Die Straße treibt sie voran
Für den Oppositionspolitiker Madgi Gohary beginnt die entscheidende Phase der Revolution erst jetzt, wenn der Wandel die Institutionen des alten Regimes erfasst
Der kalte Frieden von Camp David
Udo Steinbach, langjähriger Direktor des Orient-Instituts, fordert nach dem Umbruch in Ägypten konstruktivere Verhandlungen der Isarelis mit den Palästinensern
Rückgrat der Bewegung
Die älteste islamistische Organisation der Welt hat sich bisher bei den Unruhen in Ägypten nicht in den Vordergrund gedrängt. Wird sich das mit den Verhandlungen ändern?
Mubaraks tönerne Füße
Mit der wankenden Autokratie am Nil würden die Vereinigten Staaten einen geschätzten Verbündeten – Araber und Israelis einen geduldigen Vermittler verlieren
Deal mit den Mullahs
Besser hätte der Einstieg nicht sein können. Als der Republikaner 1981 erstmals als Präsident vereidigt wurde, ging am gleichen Tag die „iranische Geiselkrise“ zu Ende
Es gab nie ein leeres Land
Der Historiker Ilan Pappe spricht über seine entschiedene Abkehr von einer akademischen Karrriere in Israel sowie über die Nähe zwischen Rassismus und Biologismus
Hisbollah und Hariri verlieren sich aus den Augen
Mit dem Ausstieg der "Partei Gottes" aus der Allparteien-Regierung sind Koalitionen wieder durch Fronten ersetzt – aus einem Ausnahme- wird wieder der Normalzustand
Der Himmel über Haifa
Autoren aus Israel und der ganzen Welt plädieren für ein „Paradigma des Teilens“, um den Palästinensern endlich den Staat zu verschaffen, der ihnen zusteht
Spezielle Mischung
Aviv Koriat wuchs in einem Kibbuz auf, kämpfte als Soldat im Libanon und fand schließlich das Rezept für den perfekten Schokokuchen. Was ist das Geheimnis?
Im Jagdfieber
Nach dem Fund einer Paketbombe, die mutmaßlich aus dem Jemen stammen soll, scheint die Schuldfrage geklärt. Dabei wäre mehr denn je Ursachenforschung gefragt
Entente cordiale
Präsident Ahmadinedjad sucht die diplomatische Offensive im Namen der Regionalmacht Iran, die für eine neue Weltordnung wirbt, bei der die Atommächte ins Glied treten
Spiel, Satz und Sieg für den Gottesstaat
„Der Irak ist heute für den Iran das, was der Libanon einst für Syrien war“, sagte ein irakischer Politiker jüngst bei einem inoffiziellen Briefing in Washington
Aufspielen zum Totentanz
Nach mehreren Grenzzwischenfällen droht ein erneuter Waffengang. Käme es dazu, würden Islamisierung und Arabisierung des Zedern-Staates weiter vorangetrieben
Die Luft ist raus
Vor einem Jahr richtete Präsident Obama in Kairo einen emotionalen Appell an die arabische Welt, um neues Vertrauen zu gewinnen. Die Botschaft blieb ohne Tat