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Ein regelrechter Beam
Science-Fiction-Romane liegen voll im Trend und gelten längst nicht mehr als Trash. Ein Ausflug in die anderen Sphären
Soft Power in Ulan-Ude
Putin, Krieg, das Leid und die Toten – schon wahr. Doch daneben existiert ein fast vergessenes Russland
Dem großen Kuhauge
Am 26. Februar nahm Fritz J. Raddatz sich das Leben. Was er Feuilletonisten bedeutet hat, war zu lesen. Hier erinnert sich ein Leser
Gegen die Fakten
In seiner gnadenlosen Wunschbiografie lässt Thomas Brussig die Wiedervereinigung einfach ausfallen
Avant la lettre
Wie Kathrin Passigs E-Book „Techniktagebuch“ die alte Bücherlogik auf den Kopf stellt
Ins eigne dunkle Herz
Vielleser Erhard Schütz stellt spannende Werke über das ausgehende Kolonialzeitalter vor
Ort der Schwebe
Professor Sudhir Venkatesh taucht ab in die New Yorker Unterwelt
Hi, Perikles, it’s Obama
Karl-Heinz Göttert entwirft in „Mythos Redemacht“ eine wahrhaft demokratische Geschichte der Rhetorik
Wer driftet mit?
Noch ohne Daten zu Pegida erkennt die neueste Rechtsextremismus-Studie einen Trend zum Guten
Gegen die Bescheidwisser
Der Band „Testfall Ukraine“ versammelt unverstellte Blicke auf das Land, in dem alles auf dem Spiel steht
„Gedanken wie Dynamit!“
David Harvey ist einer der wichtigsten Neomarxisten, aber keineswegs ein Mann der Dogmen. In seinem Buch erklärt er „Siebzehn Widersprüche und das Ende des Kapitalismus“
In Ruhe zerlegt
Warum Thilo Bodes „Freihandelslüge“ nichts mit Alarmismus zu tun hat
Feine Sache: ein Preis für die Übersetzer
Nie wurde so viel übersetzt, nie so fix, nie so gewissenhaft. Ja, Übersetzen ist sogar anspruchsvoller, als selbst etwas zu schreiben. In Leipzig weiß man das zu würdigen
Absurd, logisch, komisch
„Liebesmüh“, eine Novelle von Gerd Fuchs, spielt an einem Bahnhof, von dem niemand mehr abreist
Tod eines Kindermodels
Die Feministin Dacia Maraini ist in Italien als streitbare Stimme bekannt. Ihre Liebesgeschichten kennen nur Opfer und brutale Täter
Stadt, Strand, Sünde
„Suburra. Schwarzes Herz von Rom“ klingt düster, ist düster und liest sich unbehaglich leicht
„Eine Art vierte Gewalt“
Joseph Vogl über die Entstehung der modernen Finanzmacht, die Griechenlandpolitik und die Frage nach der Revolution
Die Prophezeiung
Das furiose Debüt des nigerianischen Schriftstellers Chigozie Obioma kombiniert Elemente von Tragödie und Fabel
Vom Lauf der Dinge
Als der Vater die Familie verlassen muss, schwindet dessen Autorität. Benjamin und seine drei Brüder verstoßen gegen das Verbot, sich dem grausamen Fluss zu nähern
Literaturagenten
„Zum Töten bereit“ ist einer von vielen Texten über Salafismus. Oft arbeiten die Autoren beim Verfassungsschutz
Mit Handschlagqualität
Christian Scheider war Jörg Haiders Tennislehrer, nun wollte er als Bürgermeister wiedergewählt werden. Eine Posse aus der Literaturstadt
Sehnsucht aus den USA
Magda Geisler erinnert die späte Fortsetzung von „Wer die Nachtigall stört“ an Leseabenteuer in der DDR der 60er
Jenseits von jedem
Wo Gangster zu Künstlern werden: Peter Pomerantsevs bitter-bizzare Chronik des Putinismus
Abfall nicht für alle
Mit ihrem Roman „Wie der Müll geordnet wird“ fordert die Schriftstellerin Iris Hanika viel vom Leser – belohnt ihn jedoch reich
Das Glamourpaar
Die Vorlage für Fritz Langs „Metropolis“ ist wieder erschienen: Thea von Harbous gleichnamiger Roman