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Diego Castro, (*1972) ist bildender Künstler, freier Kritiker und Sänger der Kreuzberger Garage-Punk-Band Black Heino.
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RE: The Revolution will not be auctioned! | 12.10.2018 | 16:13

Leider leiden auch die meisten Künstschaffenden, denn nur die wenigsten können von ihrer Kunst leben, nur etwa 10% haben eine feste Galeriebindung. 2010 verdienten die Berliner Künstler durchnittlich knapp 5400 Euro pro Jahr durch den Verkauf eigener Werke. So hohe Summen wie jetzt bei Banksy werden eher am Sekundärmarkt erzielt, hier können die Preise durchaus auch höher sein. Die Künstler profitieren davon in der Regel nicht. Ob Banksy jetzt an einem solchen Verkauf am Sekundärmarkt nichts verdient, darüber kann man nur spekulieren. Künstler, die sehr gut verdienen gibt es freilich viele, aber im Vergleich zur Anzahl der professionellen Kunstproduzenten sind sie in der Minderzahl. Hier ein interessanter Link mit Onformationen zur sozialen Lage der Künstlerinnen und Künstler: http://www.bbk-berlin.de/con/bbk/front_content.php?idart=1303

RE: Mitläufer gesucht | 05.11.2016 | 09:47

Eine Überbewertung der Vorzüge digitalen Lernens, wie mir scheint. Die "Generation Kopf unten" sollte auch lernen aus der Immersivität digitaler Medien wieder aufzutauchen und Probleme ohne digitale Krücke zu lösen. "Nicht für die Microsoft lernen wir, sondern für das Leben."

RE: Mitläufer gesucht | 05.11.2016 | 09:47

Eine Überbewertung der Vorzüge digitalen Lernens, wie mir scheint. Die "Generation Kopf unten" sollte auch lernen aus der Immersivität digitaler Medien wieder aufzutauchen und Probleme ohne digitale Krücke zu lösen. "Nicht für die Microsoft lernen wir, sondern für das Leben."

RE: „Haut/ab!“ | 23.01.2015 | 03:34

Soviel Kastrationsangst! Wer von Euch ist beschnitten und kann wirklich etwas dazu sagen? Männliche und weibliche Beschneidung kann man doch wirklich nicht miteinander vergleichen. Ob nun ein Hautlappen entfernt wird oder ein ganzes Organ wie die Klitoris ist wohl kaum dasselbe. Was man vermeiden muss, ist dass durch ein Verbot statt Ärzten oder Ausgebildeten, irgendwelche Stümper sowas durchführen. "Extreme Schmerzen", wie ich hier lese, müssen keine Begleiterscheinung von männl. Beschneidungen sein. Mehr als jeder zweite nordamerikanische Junge wird beschnitten. Da erhitzen sich die Gemüter nicht. Moderne Beschneidungen sind minimal-invasiv und werden mit Betäubung durchgeführt. Dass ein beschnittener Mann verstümmelt sei, ist eine wirklich unhaltbare Behauptung. In dieser Debatte gibt es wenig Objektivität und viel Emotion, von der Art, die Freud interessiert hätte. Mir scheint, sie ist ist für viele eher ein Vehikel für euro-zentrisches Ressentiment.

RE: Ghettowelt Deutschland? | 07.12.2014 | 07:14

Das ist jetzt aber ziemlich wirr. Werfen Sie mir jetzt etwa Antisemitismus vor oder eine Ähnlichkeit dazu? Geht's noch ??? Dass man Menschengruppen benennt (sei es auch unpräzise), ist ja wohl nicht gleichbedeutend mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und schon gar nicht mit Antisemitismus. Da müssten Sie Ihren Heitmeyer aber noch mal gründlicher lesen. Sorry, aber das ist echt totaler Troll-Quatsch.

RE: Ghettowelt Deutschland? | 05.12.2014 | 21:55

Für einige Menschen ist Normalbürger auch ein negativ besetzter Begriff.

RE: Ghettowelt Deutschland? | 05.12.2014 | 21:53

Das Abhängen immer größer werdender Bevölkerungsschichten von ökonomischen und sozialen Entwicklungen, so wie es auch im Text steht.

RE: Ghettowelt Deutschland? | 05.12.2014 | 19:40

Warum junge Menschen sich den Rechtsradikalen im Osten zugewandt haben, habe ich erklärt. Nicht erschöpfend, sicherlich. Ich hätte noch erwähnen können, daß führende Rechtsextreme wie Michael Kühnen gleich nach dem Mauerfall in den Osten gereist sind, um dort organisatorische Strukturen aufzubauen. Aber zu dem Zeitpunkt gab es bereits eine weit verbreitete rechte Szene. Die gab es schon vor dem Mauerfall, ich habe es selbst gesehen. Normalbürger und Rechtsextreme habe ich nicht gleichgesetzt. Das kann man zum Glück auch nicht. Ich habe gefragt, warum sich Normalbürger billigend neben Rechtsextreme stellen und was daraus resultiert. Die demografischen Probleme, die aus der Verödung der klassischen Arbeitswelt herrühren, werden gefährliche Konsequenzen mit sich führen. Darauf wollte ich hinweisen.