„Ein Security kniete auf einer Schwangeren“

Interview Asif Ahmadi* berichtet über seine Erfahrungen mit Corona, Abschiebungen und gewalttätigen Securities in verschiedenen Flüchtlingsunterkünften in Bayern
Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community
„Ein Security kniete auf einer Schwangeren“
Geflüchtetenunterkunft in Berlin-Tempelhof, auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens

Foto: Sean Gallup/Getty Images

Nikolai Huke: Wie haben Sie Ihr Asylverfahren erlebt?

Asif Ahmadi: Mein Erstkontakt war in Berlin. Ich habe mich im Tempelhof vorgestellt, dann habe ich ihnen alle meine Dokumente gegeben: Reisepass, Personalausweis, jedes Dokument, das ein Mensch haben kann. Aber nach zweieinhalb Jahren, 31 Monaten, bekam ich dieses Kreuz in meine Papiere, dass ich keine geklärte Identität hätte. Das Kreuz gilt für Menschen, deren Identität der Regierung unbekannt ist. Ich weiß nicht, was passiert ist. Mein zweiter Kontakt mit dem BAMF[1] war in Bamberg. Ich hatte mein erstes Interview im Juni, sie haben mir daraufhin einen Brief geschickt: „Wir ermitteln wegen Ihres Dublin-Falls.“ Das war einen Monat nach meinem ersten Interview, dann passierte nichts mehr. Nach 30 Monaten, genau vor einem Monat, habe ich einen Brief bekommen, dass sie meinen Asylantrag nicht bewilligt haben. Dagegen habe ich jetzt Klage eingereicht. Ich warte auf die Entscheidung des Gerichts. Wenn das Gericht jetzt wieder 30 Monate braucht, um darüber zu entscheiden, werden es fünf Jahre sein, in denen ich ohne irgendetwas in Deutschland lebe.

Können Sie mir von ihrem ersten Tag in einer Flüchtlingsunterkunft erzählen?

Genau genommen war es nicht tagsüber, es war nachts. Die übliche Situation ist, dass man einfach hingeht mit dem Papier, das man bekommen hat. Ich hatte dieses Papier aus Berlin. Man wird dann von den Securities am Eingang kontrolliert. Es gibt den Block 2, da werden die Leute untergebracht, die neu nach Bamberg gekommen sind und bleiben dort eine Nacht. Ich glaube, es war ein Freitag, als ich in Bamberg ankam. Sie brachten mich zu Block 2 und ich blieb dort mit vielen anderen Leuten, die neu waren. Wir schliefen dort. Am Morgen kam der Sicherheitsdienst und brachte uns in die Kantine, um zu frühstücken, dann brachten sie uns zum Arzt. Sie haben uns Blut abgenommen und so weiter. Ich hatte das schon in Berlin gemacht, aber in Bamberg musste ich es nochmals machen. Nach dem Arzt bringen die Securities die Leute zum Hausmeister. Der Hausmeister bringt dich in das Zimmer, wo du bleiben sollst.

Ein normaler Tag in Bamberg läuft so ab: Sie öffnen die Kantine für das Frühstück von 7:30 bis 9:30 Uhr, dann gibt es Mittagessen um zwölf, Abendessen gibt es um 17 Uhr. Ansonsten muss man immer schauen, ob man Post bekommen hat. Es gibt eine Liste, in der man das überprüfen muss: Ob man eine Anhörung hat, ob man eine negative Antwort bekommen hat, ob man eine positive Antwort bekommen hat, ob man einer anderen Stadt zugewiesen wird. Solche Sachen sollte man jeden Morgen überprüfen. Die Leute kommen und stehen in der Schlange, um ihre Briefe abzuholen. Wenn sie krank sind, gehen sie zum Arzt und stehen wieder in einer Schlange. Ich glaube, einen halben Tag lang stehen die Leute in Bamberg in der Schlange. Es sind zwei oder drei Stunden, die sie anstehen müssen, um den Arzt zu sehen. Wir hatten von morgens bis abends stündlich einen Bus und haben 100 Euro bekommen. Ich habe die Quittung hier. Es war nicht erlaubt, einen Kühlschrank zu haben. Wir konnten auch nicht in den Zimmern oder im Haus kochen.

Wie war das Leben in Bamberg?

In der Unterkunft sind überall Securities. Sie erlauben es nicht, dass andere Leuten hineinkommen. Wenn jemand von draußen ins Gebäude möchte, muss er seinen Pass am Eingang hinterlegen, damit sie wissen, dass ein Gast da ist. Bis 20 Uhr müssen alle die Unterkunft wieder verlassen haben. Nach 20 Uhr, wenn es bereits dunkel ist, soll niemand außer den Geflüchteten im Gebäude sein. Dann gibt es keine Kontrolle mehr. In dieser Zeit sind die Securities die Chefs. Sie machen, was sie wollen. Es gab viele Auseinandersetzungen mit den Securities. Sie sagten einige schlimme Worte zu den Mädchen und wenn dann eines dieser Mädchen ihrem Bruder davon berichtete, kam dieser heraus und es gab eine Schlägerei. Die Securities kommen einfach in dein Zimmer, weil die Türen keinen Schlüssel haben. Sie öffnen einfach die Tür zu deinem Zimmer, egal ob jemand gerade nackt ist oder Sex hat. Sie kommen einfach rein, da es nach 20 Uhr keine Kontrolle mehr gibt. Es gibt keinen Chef, niemand ist da. Keine Sozialarbeiter, kein BAMF, nur Securities sind nach 20 Uhr auf dem Gelände. Wenn es ein Problem mit jemandem gibt, lassen die Securities die Person nicht in das Büro gehen. Sie sagen: „Nein, es ist geschlossen.“ Und wenn wir zum Beispiel um 20 Uhr mit einem kleinen Lautsprecher etwas Musik anmachen, kommen sie und sagen: „Zeigen Sie uns Ihren Ausweis“, auf eine nicht sehr höflichen Art und Weise. Ich denke, sie missbrauchen ihre Berufskleidung, weil auf der Kleidung keine Namen stehen und somit auch niemand nachweisen kann, was da passiert. Ein Security kniete sich auf eine schwangere Frau, weil er sich für die Polizei hielt.

Hatten Sie die Möglichkeit, etwas gegen den Machtmissbrauch der Securities zu unternehmen?

Es gibt jetzt einen Prozess vor dem Gericht in Bamberg. Wir sind drei Leute als Zeugen. Wir haben miterlebt, wie Securities einen nigerianischen Mann, der auf dem Boden saß und gegessen hat, mitgenommen haben. Sie haben ihn gewaltsam aus der Kantine rausgezogen. Wir konnten das von den Fenstern aus sehen. Sie haben ihn sehr übel zugerichtet. Zum Glück hat das jemand gefilmt. Zwei Leute, eine Person von drinnen und eine von draußen, haben diesen Vorfall gefilmt. Aber es passieren so viele Dinge in Bamberg, ohne dass es gefilmt werden würde und dafür werden sie nicht zur Rechenschaft gezogen. So viel Gewalt gegenüber Frauen, gegenüber bestimmten Gruppen, aber weil niemand Zeuge war und es niemand gefilmt hat, wird es nicht strafrechtlich verfolgt.

Wie war Ihre Erfahrung mit der Polizei?

Wir haben erlebt, wie Gewalt gegen die Geflüchteten ausgeübt wird, wenn um vier oder fünf Uhr morgens die Polizei kommt und Leute zum Beispiel nach Frankreich abschieben will, als Dublin-Fall. Ich persönlich hatte keine Probleme mit der Polizei, wenn sie kam. Aber ich habe es manchmal mitbekommen, wenn sie morgens kamen, um Leute wegen ihres Dublin-Falls mitzunehmen. Wenn die Leute nicht mitgehen wollten, wurde Gewalt ausgeübt. Wir hatten einige Fälle von Gewalt. Die Polizei sagt dann immer: „Es ist keine Gewalt, weil die Leute sich gewehrt haben. Sie wollten nicht mitgehen, aber wir müssen sie mitnehmen.“ Manchmal nahmen sie den Vater mit, ohne die Mutter und die Kinder; manchmal nahmen sie die Mutter mit. Ich weiß nicht, warum sie die Leute getrennt haben. Oder sie haben das Kind nicht mitgenommen, aber die Mutter und den Vater. Das Kind schreit dann in der Nacht. Um vier Uhr morgens hört man es weinen und schreien. Alle kommen raus: „Was ist passiert, was ist passiert?“ Jemand liegt am Boden. Die Polizei hat die Person zu Boden gebracht, überall wird fotografiert. Wenn so etwas jeden Tag passiert, dann bekommt man selbst als gesunder Mensch irgendwann psychische Probleme.

Wie war die medizinische Versorgung?

Wenn man eine Erkältung hat, wenn man kleinere, unbedeutende Krankheiten hat, gibt es die Möglichkeit, zum Arzt zu gehen. Zum Beispiel in Büchlberg, wo ich jetzt wohne, gibt es einen Arzt, zu dem man gehen kann. Aber für sehr ernsthafte Krankheiten gibt es keine Behandlung, weil Kosten für eine Operation entstehen oder auch andere Kosten. Wir haben hier zum Beispiel einen Mann, der im Iran verprügelt wurde und Verletzungen am Kopf erlitten hat. Er hat nun ein Problem, er hört ein Störgeräusch auf dem rechten Ohr. Seit etwa einem Jahr ist er hier und jedes Mal, wenn ich mit ihm zum Arzt gehe, sagen sie: „Sie brauchen ein Hörgerät, vielleicht müssen Sie operiert werden. Aber weil Sie kein deutscher Staatsbürger sind und noch keinen Bescheid vom BAMF bekommen haben, können wir Sie nicht behandeln.“

Wie war Ihr Verhältnis zu Ihren Zimmermitbewohnern?

Schwierig. Man teilt sich ein Zimmer mit Menschen und weiß nicht, woher derjenige kommt. Einige Leute haben Vorstrafen aus ihren Herkunftsländern oder ihrer Zeit in Deutschland. Sie waren im Gefängnis, aber nach dem Gefängnis kommen sie zurück in die Unterkunft und man wohnt dann mit einem Kriminellen in einem Zimmer. Jedes Mal, wenn man zum Essen gehen möchte, muss man den Laptop mitnehmen, man muss all seine Dokumente mitnehmen – und ich habe einen ganzen Ordner mit Dokumenten. Am Abend sind viele Leute betrunken, viele Leute konsumieren Drogen und prügeln sich oft. Zwei- oder dreimal kam die Polizei in die Unterkunft in Bamberg und zweimal der Krankenwagen, vielleicht wegen Schlägereien, vielleicht wegen sonst irgendetwas. Und nachts ist viel Lärm, nicht nur von den Bewohnern, sondern auch von den Securities, die zwei Meter vor deinem Fenster stehen und bis morgens miteinander reden, man darf sich aber nicht beschweren. Das Essen in Bamberg war mies, es gab nur zwei Scheiben Brot und Käse, jedes Mal das Gleiche. Wir bekamen 100 Euro, um uns etwas zu essen zu kaufen. Wenn man das Essen im Sommer kauft, ist es sehr schwierig, das Essen aufzubewahren, da es keinen Kühlschrank in der Unterkunft gibt. Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Die Situation ist ziemlich schrecklich.

Haben Sie Erfahrungen mit Rassismus gemacht?

Einmal, als ich in Bamberg auf der Straße entlang lief, kam eine Frau mit einer Fahne in der Hand auf mich zu und sagte: „Los geht’s.“ Ich fragte: „Wohin?“ Sie sagte: „Da ist eine Demonstration gegen die Flüchtlinge.“ Ich sagte: „Okay. Los geht’s. Aber ich komme nicht mit.“ Sie war ungefähr 55 Jahre alt. Sie ist gerannt, sie war sehr aufgeregt. Wenn man diese Frau in das AnkER[2]-Zentrum bringen würde und sie dort eine Woche lang bleiben müsste, nicht einmal eine Woche, zwei Tage vielleicht, und sie in der gleichen Situation wäre, wie die Geflüchteten dort, würde sie nicht zu dieser Demonstration rennen. Sie würde zu unserer Demonstration kommen. Die Leute haben keine Ahnung, was in ‚Alcatraz‘, so nenne ich das AnkER-Zentrum, passiert. Es ist eine Insel innerhalb Bambergs. Bamberg ist eine gute Stadt; es ist eine sehr schöne Stadt mit viel Kultur. Wir hatten eine Redewendung: Wenn wir aus der Unterkunft rausgehen, kommen wir nach Deutschland, wenn wir im Lager sind, kommen wir nach... ich weiß es nicht. Wir werden dann sehr anders behandelt.

Wo haben Sie während der Corona-Pandemie gelebt?

In Büchlberg. Unsere Unterkunft ist nicht zwischen Wohnhäusern, sondern neben Fabriken. Wenn man in die nächstgelegene Stadt fahren möchte, also Passau, kostet die Fahrkarte vier Euro für die Hinfahrt und vier Euro für die Rückfahrt. Wenn man zehnmal im Monat fährt, können es 80 Euro sein. Wir haben nur 300 Euro im Monat, davon geht das meiste für Anwaltskosten und Essen drauf.

Wir haben unsere Quarantäne erst vor 20 Tagen begonnen. Als wir in die Unterkunft gekommen sind, meinten die Securities zu uns: „Nein, ihr könnt nicht mehr von hier weg.“ Wir sagten daraufhin: „Okay.“ Über das Essen hier können wir uns nicht beschweren, heute gab es Hühnchen und Nudeln. Das erste Mal, als sie uns sagten, dass wir in Quarantäne gehen sollten, gab es einen Fall einer Person aus Afghanistan, er lebte in Block B. Sie sagten uns, dass jemand aus Block B positiv ist. Am selben Tag sah ich während der Essenszeiten viele Leute aus Block B hierherkommen und in Block A essen. Unser Unterkunftsleiter ist seit zwanzig Tagen nicht mehr hier gewesen. Er hat die Verantwortung für die Quarantäne, aber seine Strategie ist nicht angemessen, denn in Quarantänezeiten kümmern sie sich nicht um Masken, Desinfektionsmittel, oder sonst etwas – sie geben uns diese Dinge nicht, sie geben uns lediglich etwas zu essen. In unserem Block leben etwa 25 Leute, wir teilen uns ein Badezimmer, eine Toilette und eine Küche. Seit dem Beginn der Quarantäne, ist das Hygienelevel sehr niedrig, da der Verantwortliche für die Unterkunft nicht hier ist und es keine gute Aufsicht gibt. Der Korridor ist seit vier Tagen nicht mehr gereinigt worden. Ich sehe immer noch den gleichen Müll. Die Toilette und die Küche sehen schrecklich aus. Ich kann es nicht anders sagen. Ich versuche, nicht auf die Toilette und in die Küche zu gehen. Ich esse nur das gefrorene Essen, das sie uns auf das Zimmer bringen.

Nach einer Woche haben wir einen Test gemacht. Nur ein Kind war infiziert – wieder in Block B. Ich habe daraufhin einen offenen Brief an eine Zeitung geschrieben. 16 Leute haben diesen Brief mitgezeichnet. Darin steht, dass wir nicht wollen, dass Leute aus dem anderen Block einfach zu uns kommen. Aber das hat nicht funktioniert und beim nächsten Test war ein Typ aus unserem Block infiziert. Ich sagte: „Am ersten Tag habe ich euch gesagt, dass ihr die Wohnblöcke voneinander trennen müsst, dann wird nichts passieren, aber das habt ihr nicht getan. Ihr habt alle in Kontakt miteinander gebracht. Jetzt sind alle Blöcke infiziert und es gibt keinerlei Desinfektionsmittel, nichts.“

Ich hoffe, dass heute die Ergebnisse bei allen negativ sind. Jedes Mal, wenn jemand infiziert ist, oder einige Leute infiziert sind, verlängern sie die Zeit der Quarantäne. Die Quarantäne ist für mich hart, ich kann mich nicht bewegen, ich sehe die Sonne nicht. Allmählich merken wir, dass die Leute untereinander gewalttätig werden. Das ist der Grund, warum die Menschen sich hier prügeln, denn wenn so viele Menschen für eine lange Zeit in einem Raum bleiben und nicht nach draußen gehen können, um frisches Essen oder frische Luft zu bekommen, wird die Situation immer schlimmer.

Wie wirkt sich die Quarantäne auf den Zugang der Menschen zu Sprachkursen oder Arbeit aus?

Es ist nicht erlaubt, das Gelände zu verlassen. Leute, die arbeiten, erzählten mir, dass sie ihre Arbeit verlieren werden, wenn sie in Quarantäne gehen. Andere, die die Sprachkurse besuchten, hatten ihre B1-Tests. Sie sagten, wenn wir in der Quarantäne bleiben, werden wir unseren Kursplatz verlieren. Nicht alle Schulen bieten Online-Learning an. Deshalb müssen sie dann die Klasse sechs Monate lang wiederholen.

Was ist Ihre Meinung zum deutschen Asylsystem?

Sie halten die Leute nicht nur in den Quarantänezeiten in den Unterkünften fest, sondern generell. Auf diese Weise verschwenden sie ihr Geld, denke ich, denn diese Leute hier gehen in keinen Deutschkurs. Niemand verlangt von ihnen, dass sie zum Deutschunterricht gehen, sie nehmen einfach die 310 Euro, aber tun nichts. Viele von ihnen sind drogenabhängig oder haben Probleme mit Depressionen. Wegen ihrer Depression werden sie hier medizinisch betreut. Wenn die Leute nur eine Duldung[3] bekommen, haben sie nichts mehr zu verlieren. Einige fangen an, aggressiv zu werden. Sie trinken, sie rauchen, weil sie denken, sie hätten ihr Leben für immer verloren. Andere Menschen warten monatelang auf ihren zweiten Gerichtstermin. Wir können Geflüchtete sehr gut gebrauchen, sie können eine Berufsausbildung machen. Wenn jemand weiß, wie man in der Landwirtschaft arbeitet, können wir die Person in die Landwirtschaft schicken, dort besteht Bedarf. Es gibt einen Arbeitskräftemangel, aber das Asylsystem hindert die Menschen daran, Zugang zum Arbeitsmarkt zu bekommen. Diese Politik sehe ich in Bamberg, ich sehe sie in Berlin, in Regensburg, Landshut, rund um München. Diese Politik ist ziemlich dumm, das ist das passendste Wort, das mir dazu einfällt.

Anmerkungen

[1] Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

[2] Das Akronym AnkER steht für Ankunft, Erfassung, Rückführung. Ein wesentliches Ziel der Zentren ist es, die Zeit zu verkürzen, die Asylsuchende vor ihrer Abschiebung in Deutschland verbringen.

[3] Die Duldung setzt die Abschiebung vorübergehend aus, gewährt aber keinen dauerhaften Aufenthalt.

* Name geändert

Das Interview ist Teil einer Interviewreihe zu Alltag und Protest in Flüchtlingsunterkünften während der Corona-Pandemie. Wer über neue Beiträge der Reihe per Kurznachricht informiert werden will, kann sich hier in einen Telegramchannel eintragen.

Das Gespräch führte Nikolai Huke

Übersetzung von Englisch ins Deutsche: Doreen Bormann
13:57 04.02.2021
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Gefährdetes Leben

Alltag und Protest in Flüchtlingsunterkünften während der Corona-Pandemie (Redaktion: Doreen Bormann & Nikolai Huke)
Gefährdetes Leben

Kommentarfunktion deaktiviert

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert. Deshalb können Sie das Eingabefeld für Kommentare nicht sehen.

Kommentare