RE: Zum Fenster raus, zur Türe rein | 22.02.2019 | 14:02

Eine spannende Rechnung!

Lagerfeld selbst hat das natürlich nie so behauptet. Er betonte immer nur, dass er gerne "12-13 Bücher gleichzeitig lese" und "auf seinen Nachtischen" habe. Bei 300.000 Stück, die früher auch in seinem Schlossanwesen in Biarritz gelagert wurden, ist davon auszugehen, dass er professionell sammelte.

Darunter waren auch viele visuelle Bücher, sprich Bildbände. Da Lagerfeld aber auch verlegerisch (mit dem Göttinger Verleger Gerhard Steidl z.B. den Imprint "7L") tätig war und einen Buchladen in Paris betrieb, bestätigten Menschen, die mit ihm zu tun hatten immer wieder, man merke ihm an, dass er die Bücher auch lese, nicht nur sammele. Im allgemeinen Sprachgebrauch wurde dann daraus, dass er alle gelesen habe, was faktisch, wie sie richtig rechnen, unmöglich wäre.

RE: „Das war mäßig lustig“ | 20.08.2018 | 16:03

Hallo Herr Grothues,

schön, dass Ihnen das Interview mit Frau Becker gefällt.

Zu Ihrer Empfindung der "Deplatzierung": Grundlegend ist das veröffentlichte Interview immer eine Essenz eines längeren Gespräches. Dazu gehörten hier vorab ein telefonisches Vorgespräch, sowie beim Termin ein leckerer Kaffee und grandiose Erdbeertörtchen.

Das Abstecken des zwischenmenschlichen Auskommens der beiden Interviewpartner ist eben der wichtige Punkt beim Führen von Interviews. Diesen kann man aber natürlich nicht 1:1 drucken (in der Verschriftlichung wiedergeben), dann wären die Interviews von epischer Länge und das wäre nicht praktikabel.

Sie können aber davon ausgehen, dass Frau Becker die von Ihnen als deplatziert empfundenen Fragen mit reflektiertem Ernst beantwortet und keineswegs als herabwürdigend empfunden hat. An den Antworten sehen Sie ja, das Frau Becker diese Thematiken nicht zum ersten Mal gehört hat und durchaus auch sich selbst darüber ihre kontroversen Gedanken machte und macht.

Da es sich nicht um ein PR-Gespräch, sondern um ein redaktionelles Interview handelt, sind kritische Klippenfragen sowohl dem Inhalt als auch der Lesbarkeit geschuldet; ich empfinde sie als wichtig.

Viel mehr hatte ich Sorgen bei der Frage, ob Herr Becker ein "Kotzbrocken" sein konnte. Aber Sie sehen, Frau Becker wusste damit umzugehen (und durch die Recherche wusste ich natürlich von seinem teils aufbrausendem Temperament).

Ich hoffe, ich konnte die Unklarheiten mit ein wenig Hintergrundinformationen ausräumen.

Beste Grüße

Jan C. Behmann

RE: Im Hahniversum | 20.08.2018 | 15:48

Hallo Herr Volks,

danke für Ihren Kommentar.

Sie haben Recht mit ihrem zweiten Absatz, das sollte man mal im Blick behalten...

RE: "Ich bin ein trauriger Mensch" | 07.08.2018 | 19:03

Danke für Ihre Ausführung; Ihren letzten Absatz finde ich richtig und wichtig.

RE: "Ich bin ein trauriger Mensch" | 27.07.2018 | 17:44

Danke für Ihr Feedback.

Schönes Wochenende.

RE: "Ich bin ein trauriger Mensch" | 27.07.2018 | 17:39

Danke für Ihr Feedback.

Schönes Wochenende.