Jörn Kabisch

Food-Journalist, Blattmacher, Stellvertretender Chefredakteur des Freitag von 2008 - 2012
Jörn Kabisch
RE: Jörn Kabisch wird vermisst | 02.02.2015 | 13:57

P.S. und das nächste Mal nicht am 7.2., sondern eine woche später. ich schreibe aus den flitterwochen, da sind einem die zeitläufte ein bisschen egaler.

RE: Jörn Kabisch wird vermisst | 02.02.2015 | 13:54

lieber luggi,

es gibt mich noch, natürlich. und ich fühle mich auch noch als kommunarde, denn die analogen drähte zu mir, die mich auf diesen beitrag hingewiesen haben, funktionieren noch außerordentlich gut. und die befinden sich bemerkenswerterweise nicht in der redaktion sondern hier in der fc.

teil der redaktion bin ich aber schon länger nicht mehr, aber ihr doch irgendwie noch nahe. der weg hat mich auf den freien markt und teils zurück zur taz gebracht, wo ich so einiges an ideen, die sich bei der arbeit an der freitag-kolumne angesammelt haben, noch in anderer form fruchtbar mache. was sie sicher interessieren wird, lieber luggi, darunter auch ein längerer, etwas abschätziger aufsatz über den veganismus-hype.

und glauben sie nicht, dass ich meine gärten allein ließe, weder meine neue kleine parzelle, die gerade im schnee liegt, noch den herd oder meine kolumne. wenigstens letztere sind so etwas wie lebensaufgaben geworden, beim kleingarten warte ich noch mit einem urteil.

aber die alltags-redaktion hat sich entschlossen, mehr kolumnisten ins boot zu nehmen, neben der konsumentin und dem koch. deswegen können sie mich hier im freitag nicht mehr ganz so oft lesen, nur noch einmal im monat. nach sechs jahren, die ich diese kolumne nun schon verfasse, zeitweise wöchentlich, ist mir dieser vorschlag entgegengekommen. dass die rubrik eine so lange laufzeit hat, hätte ich mir nie träumen lassen. und ist heute, auch in der schnellebigeren medienzeit ganz ungewöhnlich. umso schöner, wenn sie nun mir nach mir fragen. herzlichen dank.

Und die antwort auf ihre frage werde ich ihnen heute wieder einmal schuldig bleiben. aber seien sie sicher, ich bin mir der schuld andauernd bewusst.

herzliche grüße, JK

RE: Salz und Sarkasmus | 25.10.2014 | 14:53

Lieber h.yuren, liebe dame.von.welt,

setzen wir revolution in anführungszeichen. es geht nicht um straßenkampf. was ich meine: der hunger steht heute noch immer an erster stelle der offiziellen politik, nicht der überfluss: ernährungssicherheit ist das ziel von agrar- und lebensmittelpolitik, quantitativ und nur eingeschränkt qualitativ. das hat sich seit jahrzehnten nicht geändert, obwohl der hunger in europa längst abgeschafft ist. ein paradigmenwechsel hinzubekommen, der den überfluss in den mittelpunkt rückt, das wäre aus meiner sicht doch revolutionär.

RE: Salz und Sarkasmus | 25.10.2014 | 14:29

Suchen sie mal nach "Gabelle", so hieß die verhasste Salzsteuer. Im neuen Buch von Jean Luc Bannalec wird dargestellt, wie die auch die Salzbauern der Guerande getroffen hat.

RE: Eine Frage der Reife | 12.10.2014 | 01:30

Haarschneidemaschine? Ist das nicht so was wie ein Rasenkantenschneider?

RE: Anfang aller Kunst | 31.08.2014 | 13:31

Was für ein Luxus. Sie und der Rabe sind zu beneiden.

Grüße, JK

RE: Vorrecht auf die Brezel? | 01.03.2014 | 17:27

Tipps? Leider nicht.

Ich hatte vor Jahren aus beruflichen Gründen die Gelegenheit, fast täglich am Münchner Hauptbahnhof frühstücken zu dürfen. Die ersten Brezn wurden 10 Minuten vor Abfahrt des Orient-Expresses auf Gleis 14, also kurz nach 6 Uhr morgens aus dem Ofen geholt. Sie waren so heiß, dass man sie kaum in die Hand nehmen konnte, resch, aber nicht kross und innen sogar noch saftig-teigig. Eine Butterbreze von diesen ersten Exemplaren und ein Haferl schwarzer Kaffee, das ist für mich bis heute der Inbegriff eines Münchner Frühstücks. Aber das Erlebnis ist einfach nicht zu wiederholen. Ich habe es versucht.

RE: Nieder mit den Grenzen auf dem Tisch! | 19.12.2013 | 23:44

Der Aspekt "Futterraub" ist bei dem Thema natürlich nicht wegzudenken, liebe Anne Mohnen. Wahrscheinlich hat auch er zu der ganzen Kultivierung des Teilens entscheidend beigetragen. All das führt nämlich zu der stilvollen Frage "Darf ich?", lieber Christoph Leusch, die man unter keinen Umständen vergessen darf, auch wenn vorher ausgiebiges Stibitzen als Geschäftsgrundlage eines Essens festgelegt wurde.

Ich wünsche allen schöne Feiertage,

Ihr Jörn Kabisch

RE: Kohl: über ein unterschätztes Gemüse | 05.12.2013 | 07:57

Lieber Rudi,

das gesammelte Wissen der FC zu Bigos ist in diesen Artikel geflossen, den ich zum Thema sehr empfehle.

RE: Kohl: über ein unterschätztes Gemüse | 03.12.2013 | 17:35

Sprechen Sie meinen Nachnamen einfach Englisch aus, dann hören Sie, zu was für einem Kohlianer meinereiner schon in frühen Jahren gemacht werden kann.

Beste Grüße, Ihr ...