RE: Das englische Double | 29.07.2019 | 20:28

Für die EU gibt es so ein ähnliches Portal sogar bereits, mit Abo-Funktion für interessierte Leser. Ich kann es sehr empfehlen! https://www.eurotopics.net/de/

RE: Das englische Double | 29.07.2019 | 20:28

Für die EU gibt es so ein ähnliches Portal sogar bereits, mit Abo-Funktion für interessierte Leser. Ich kann es sehr empfehlen!

RE: Das englische Double | 25.07.2019 | 10:35

Vielen Dank für den Hinweis, ich war beim Übersetzen wohl gedanklich im amerikanischen Englisch.

RE: Feministinnen gegen Israel | 03.04.2019 | 10:36

Die Autoren bekommen von uns den Link zum Text sobald er im Blatt veröffentlicht wurde. Damit können sie dann machen was sie wollen. Wenn sie diesen Link z.B. auf Twitter veröffentlichen, wird er auch von ihren Followern gesehen. Auf den Kanälen des Freitag wird er meist später verteilt, je nachdem, wie aktuell er ist. Liebe Grüße

RE: Alles halb so wild? | 18.03.2019 | 10:24

Verzeihen Sie, wenn ich da jetzt kleinlich bin, aber ich habe mir nämlich beim Recherchieren und Schreiben exakt dieselbe Frage gestellt und sie mir nach langem Herumsuchen meiner Meinung nach korrekt beantwortet. "Öffentlicher Dienst" und "Öffentliche Verwaltung" werden hin und wieder synonym verwendet. Hier steht z.B., dass in der Öffentlichen Verwaltung in Deutschland 4,2 Millionen Menschen arbeiten: https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ffentliche_Verwaltung#Tr%C3%A4ger_und_Personal

Hier wiederum wird ersichtlich, dass Lehrer eine Teilmenge der öffentlichen Verwaltung sind, nämlich die der sogenannten "Leistungsverwaltung" (was für ein Wort!): http://www.bpb.de/politik/grundfragen/24-deutschland/40469/oeffentlicher-dienst-und-verwaltung

Ich bin deswegen dazu übergegangen, "öffentlicher Dienst" zu schreiben, weil das meiner Meinung nach das geläufigste Wort ist und dem Leser am meisten sagt, auch wenn die EU-Definition von "public administration" und nicht vom "public service" spricht: https://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php/Glossary:Gender_pay_gap_(GPG)Offenbar herrscht hier große Begriffsverwirrung. Vielen Dank jedenfalls für Ihren Hinweis.

RE: Alles halb so wild? | 18.03.2019 | 09:40

Wieso ist die Aussage:

"Nicht mit eingerechnet wird beispielsweise der gesamte Sektor des öffentlichen Dienstes, bei dem die Gehälter zwischen Frauen und Männern weniger stark variieren."

Ihrer Meinung nach falsch? Der Sektor der öffentlichen Verwaltung, zu der das, was wir "öffentlicher Dienst" nennen, zu großen Teilen gehört, wird laut EU-Norm zur Berechnung des GPG nicht miteinbezogen. Die Gehälter zwischen Frauen und Männern variieren dort weniger stark, weil die Entgeltstufen geschlechtsunabhängig sind. Das ist wohl auch der Grund, warum der Sektor EU-weit ausgeblendet wird. Dass ein Miteinbeziehen des Sektors zu keiner wesentlichen Veränderung führt, stimmt. Das habe ich auch nicht angezweifelt. Den Grund dafür erkennt man, wenn man den Text weiter liest: Die großen Varianzen entstehen aus anderen Gründen, z.B. aus der ungleichen Verteilung der Tätigkeitsfelder. (Anders gesagt: Auch unter Einbezug des öffentlichten Dienstes würde es immer noch mehr Professoren als Professorinnen geben).Die Unterschiede zwischen Ost und West habe ich für die Kolumne nicht beachtet, das stimmt. Die Ergebnisse sind natürlich spannend. Vielen Dank für diesen Hinweis, vielleicht lässt sich das an anderer Stelle nochmal bearbeiten!

RE: „Wir müssen das Verhältnis klären“ | 20.01.2019 | 12:43

Hallo und liebe Grüße aus dem Wochenenddienst der Online-Redaktion. Es ist richtig, dass der Beitrag Herrn Westphal nicht allzu arg in die Mangel nimmt. Aber wie bereits festgestellt wurde: Es handelt sich um ein Porträt und kein Interview, wo man das klassischerweise macht. Ich hätte das Porträt sicher auch anders aufgeschrieben. Trotzdem fand ich, war die Vorstellung von Herrn Westphal nicht schlecht gemacht und bot Raum für Diskussionen (wie man nun hier auch gut erkennen kann), daher habe ich den Beitrag empfohlen. Das kann man sicher anders sehen, für einen sonntäglichen Diskurs im Freitag-Blog empfand ich es aber als angemessen. Nehme mir ihre Kritik aber zu Herzen.Beste Grüße, KN

RE: Die Große Bibliothek bleibt offline | 16.07.2018 | 19:07

Ich verstehe nicht, wo Sie in dem Text eine Lobpreisung von eBook-Piraterie ausfindig machen. Wenn überhaupt, argumentiert der Text an seinem Ende dafür, dass es einen komfortablen und erschwinglichen (legalen, und damit natürlich monetarisierten) Zugang zu Büchern geben soll. Sie können natürlich die enorme Nachfrage nach Komfort und Digitalprodukten auf dem Buchmarkt einfach ignorieren und so tun, als müsse man nur kräftig genug die Augen verschließen, dann würden die Digital Natives schon wieder anfangen, Bücher zu kaufen. Dann machen Sie aber vielleicht den gleichen Fehler, wie ihn die Musikindustrie lange gemacht hat. Ja, dort wurde ein ganzes Kultursegment erodiert, die Künstler verdienen wenig an den Streams, das ist richtig. Aber hätte man deswegen diesen Absatzmarkt einfach totregulieren/verunmöglichen und dann den illegalen, gänzlich unvergüteten Schwarzmarkt weiter florieren lassen sollen? Der Bundesverband Musikindustrie stellt im Übrigen jedes Jahr seine Zahlen zur Digitalisierung vor und zeigt sich zunehmend zufrieden, auch im Sinne der Künstler. Es ging da zwischenzeitlich mal ums nackte Überleben. Jetzt hat man die Konsumenten zu großen Teilen wieder im (legalen) Boot und kann zumindest wieder über Preise diskutieren. Ist das nicht nachvollziehbar? Im Übrigen klappt hier auch das Belangen der Plattformen, wie es nun auch für Text geplant ist, ganz gut. Ich behaupte im Text an keiner Stelle, dass das eine schlechte Idee sei. Im Übrigen verdienen die Autoren so oder so schäbig, sofern sie nicht die Helene Fischer unter den Schreibenden sind. Das war vor der Digitalisierung so und das wird auch nach einer Urheberrechtsreform bis auf weiteres so bleiben (siehe Kommentar direkt über mir). Ich glaube, als Autor kann ich mir die Anmerkung erlauben, dass es nicht die Schuld der Digitalisierung ist, dass Kunst und Kultur im Kapitalismus grundsätzlich unter Rechtfertigungs-, weil Verwertungszwang stehen. Digitalisierung ist, wie jeder technische Fortschritt im Kapitalismus, ein widersprüchlicher Auswuchs des Kapitals, da er einerseits Arbeit entwertet/überflüssig macht, andererseits ja aber gerade Wachstum und Verwertbarkeit schaffen soll. Diesen Widerspruch werden Sie nicht aufheben können, wenn Sie nur seine Symptome betrachten. Die Konsumenten werden nicht für etwas bezahlen, was sie schlicht nicht wollen. Im Zweifelsfall wird dann einfach nicht mehr gelesen. Und das kann ja nicht das Ziel sein.

RE: Notwendige Symbolik | 22.05.2018 | 19:30

Habe die Quelle trotzdem ergänzt. Danke für den Hinweis.