Sabine Kebir

Publizistin
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RE: Wo alles begann | 05.08.2018 | 21:19

Die westlilchen Drahtzieher des Syrienkonflikts sind in anderen Artikeln im Freitag immer wieder genannt worden, auch von mir. Da sich aber offenbar doch auch viele Syrer in den Konflik hineinziehen ließen - offenbar Millionen, wenn man an die Flüchtlingszahlen denkt - halte ich es doch auch für richtig, von einem Bürgerkrieg zu sprechen. Sabine Kebir

RE: Ab in die Sahara | 30.07.2018 | 18:57

Niger will keine Menschen aus anderen Staaten der Westafrikanischen Union einreisen lassen, mit denen es Freizügigkeit vereinbahrt hat. Aber wie man sieht, offenbar auch nicht die eigenen Bürger. Algerien hat mit keinem Land Freizügigkeit vereinbahrt. Lediglich für Tunesien brauchen Algerier kein Visum. S.K.

RE: Die müden Füße des Mufflons | 02.07.2018 | 22:04

Ich glaube, Sie haben den Text missve. rstanden. Der algerische Präsident wird vom Westen unterstützt, weil man das Land im Moment braucht. Die Kritik kommt von innen. Sabine Kebir

RE: Szenarien der Eskalation | 29.05.2018 | 19:38

Sicher haben Sie weitgehend recht. Netanyahu hat mit seiner Einwilligung zu dem Angriff es Putin "zeigen" wollen. Dass der nicht ganz einverstanden gewesen sein kann, zeigt dann allerdings der Bruch des Schweigeabkommens, über das der Sender Israel 24 wirklich sehr empört war.

RE: Salman spricht’s aus | 16.04.2018 | 21:13

Liebe Magda, das Bündnis zwischen Iran und Syrien ist schon mehrere Jahrzehnte alt, beruht sicher vor allem auf der Abwehr des Einflusses der USA in der Region. Dennoch ist erstaunlich, dass das ohne religiöse Missionierung von Seiten des Iran abläuft, denn er ist ökonomisch natürlich viel stärker und könnte das leicht in die Wege leiten, wenn er denn wollte. Natürlich ist das auch Pragmatismus, den aber Saudi Arabien bislang nicht an den Tag gelegt hat. Es war schlichtweg unmöglich, der alte Kulturlandschaft des Nahen Ostens den Wahabismus überstülpen zu wollen. Es scheint, dass Salman bin Salman das zumindest ansatzweise kapiert hat.

Iran unterhält übrigens auch bessere Beziehungen zu Armenien als zu Aserbaidschan, obwohl letzteres ihm religiös nahe steht.

Beste Grüße - Sabine Kebir

RE: Der Mensch – Maschine? | 01.04.2018 | 14:00

Liebe Magda, vielen Dank für den Tipp. Ich werde das Dokument an Sonia Combe weiterleiten.

RE: Der Mensch – Maschine? | 01.04.2018 | 14:00

Liebe Magda, vielen Dank für den Tipp. Ich werde das Dokument an Sonia Combe weiterleiten.

RE: Zündeln am Tempelberg | 12.08.2017 | 22:03

Ich stimme Ihnen zu, dass der Tempelberg natürlich nicht in die Hände von Terroristen fallen darf. Da er unter jordanischer Verwaltung steht (ein Land, das mit Israel diplomatische Beziehungen pflegt) ist das auch nicht wirklich zu befürchten. Allerdings haben die seit 1300 Jahren dort lebenden Muslime ebenso ein Anrecht auf den Tempelberg wie die Juden. Im Rahmen einer Friedenslösung könnte eine Einigung über gemeinsame Nutzung zumindest perspektivisch möglich werden. Da die Palästinenser nicht zu Unrecht den Tempelberg als ihr letztes Faustpfand betrachten, dürften alle Versuche, das vor einem Friedensschluss zu erreichen oder gar die islamischen Stätten auf dem Tempelberg zu schleifen - nur zu schrecklichem Blutvergießen auf beiden Seiten führen.

RE: Zündeln am Tempelberg | 07.08.2017 | 18:34

Geschrieben ist nicht, dass die Al-Aqsa-Moschee älter ist als der jüdische Tempel, sie besteht nur über einen längeren Zeitraum bestanden (über 1300 Jahre). Ich wollte mit dieser Bemerkung das Verstandnis bekräftigen, dass man den Anspruch auf den Tempelberg nicht nur daherleiten kann, welche Religion dort zuerst ein Heiligtum erbaute, sondern dass sich die interessierten Religionen den Tempelberg teilen müssen. Sabine Kebir

RE: Liebling des Monarchen | 03.07.2017 | 19:53

Sie haben recht, dass nicht die Saudis, sonden das jordanische Königshaus Haschemiten sind. Der Fehler, der nur noch in der online-VErsion enthalten war, ist inzwischen korrigiert. Beste Grüße - Sabine Kebir