Sabine Kebir

Publizistin
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RE: Zündeln am Tempelberg | 12.08.2017 | 20:03

Ich stimme Ihnen zu, dass der Tempelberg natürlich nicht in die Hände von Terroristen fallen darf. Da er unter jordanischer Verwaltung steht (ein Land, das mit Israel diplomatische Beziehungen pflegt) ist das auch nicht wirklich zu befürchten. Allerdings haben die seit 1300 Jahren dort lebenden Muslime ebenso ein Anrecht auf den Tempelberg wie die Juden. Im Rahmen einer Friedenslösung könnte eine Einigung über gemeinsame Nutzung zumindest perspektivisch möglich werden. Da die Palästinenser nicht zu Unrecht den Tempelberg als ihr letztes Faustpfand betrachten, dürften alle Versuche, das vor einem Friedensschluss zu erreichen oder gar die islamischen Stätten auf dem Tempelberg zu schleifen - nur zu schrecklichem Blutvergießen auf beiden Seiten führen.

RE: Zündeln am Tempelberg | 07.08.2017 | 16:34

Geschrieben ist nicht, dass die Al-Aqsa-Moschee älter ist als der jüdische Tempel, sie besteht nur über einen längeren Zeitraum bestanden (über 1300 Jahre). Ich wollte mit dieser Bemerkung das Verstandnis bekräftigen, dass man den Anspruch auf den Tempelberg nicht nur daherleiten kann, welche Religion dort zuerst ein Heiligtum erbaute, sondern dass sich die interessierten Religionen den Tempelberg teilen müssen. Sabine Kebir

RE: Liebling des Monarchen | 03.07.2017 | 17:53

Sie haben recht, dass nicht die Saudis, sonden das jordanische Königshaus Haschemiten sind. Der Fehler, der nur noch in der online-VErsion enthalten war, ist inzwischen korrigiert. Beste Grüße - Sabine Kebir