Ulrike Baureithel

Autorin und Vielfachbewegte in Berlin
Ulrike Baureithel
RE: Gesellschaft in Furcht | 03.08.2019 | 15:11

;-) Genau! Und versprochen: ich rezensiere es.

RE: Gesellschaft in Furcht | 02.08.2019 | 08:43

@ Magda: "Ich sehe bei "Friday for Future" auch nicht Angst als einzige Triebkraft. "

Vielleicht hätte ich schreiben sollen, dass Angste auch EINE Triebkraft der FfF-Bewegung, auch ich sehe, dass sie von Verantwortung und Veränderungsbereitschaft getragen ist. Ich glaube aber auch, dass der Klimawandel, der nicht einfach per Druckknopf übermorgen zu beenden ist, Angst machen kann und auch Zukunftsängste auslöst. Das Ausschlaggebende ist, eine Ängste zu überwinden und zu handeln, sich nicht überwältigen zu lassen oder zu resignieren, sie zu verdrängen und was es an Reaktionsmustern mehr gibt.

Die Sozialpsychologin an der Uni Saltzburg leitet ein dazu ein im Rahmen der Terror-Management-Theorie ein interessantes Forschungsprojekt:

https://www.fr.de/wissen/mechanismen-angst-10981815.html

RE: Gesellschaft in Furcht | 01.08.2019 | 12:19

Wie immer, lieber Christoph Leusch, informiert, umsichtig und haltungsstark!

RE: Gesellschaft in Furcht | 01.08.2019 | 08:00

Dass die aus der Angst folgenden Konsequenzen und Handlungen unterschiedlich gewichtet werden müssen, würde ich auch gar nicht in Abrede stellen und habe im letzten Absatz darauf hingewiesen.

RE: Gesellschaft in Furcht | 01.08.2019 | 07:52

Tatsächlich ging es mir nicht darum, den Täter zu verteidigen, aber auch unser Rechtssystem besteht darauf, die Hintergründe einer Tat zu erhellen, und ich denke, es ist ein Unterschied, ob es sich um einen psychisch kranken Menschen handelt oder um einen Rechtsradikalen, der mit seiner Hassideologie unterwegs ist. Was ich vielleicht zu wenig hervorgehoben habe, ist der Genderaspekt: Es sind immer Männer, die sich Frauen oder Kinder als Opfer aussuchen.

RE: Ach, aus Landwasser | 15.07.2019 | 11:43

Danke, das ist interessant, das Gleichartige und Andersartige BRD/DDR.

Aber die weiträumigen Spielgebiete kenne ich auch.

RE: Ende des Lateins | 28.02.2019 | 22:33

Das Problem der Trennung von Staat und Kirche - und das beinhaltet ja auch die "Payrolls" - ist uralt, und man könnte viel daüber schreiben. Aber in diesem Fall ging es mir vor allem darum, dass die Kirche kein Staat außerhalb des Staates - wie es der Vatikan ist - und des staatlichen Zugriffs sein darf.

RE: Haltung, bitte! | 21.02.2019 | 16:02

danke, ich werde mich bemühen!

RE: Was ist hier schon gerecht? | 10.02.2019 | 13:16

"Der SPD-Arbeitsminister Herbert Ehrenberg (https://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Ehrenberg ) hatte das vorgeschlagen. Natürlich wurde dieser Vorschlag damals von den „üblichen Verdächtigen“ bekämpft und mit dem Kampfbegriff „Maschinensteuer“ verunglimpft. Ehrenberg dazu 1983 im Interview mit der „Zeit“ (https://www.zeit.de/1983/24/umverteilung-der-lasten )"

Ja, ich erinnere mich an diese Debatte, wobei ich mir bei Ehrenberg allerdings vor allem die ersten Krankenversicherungskostendämpfungsgesetze ins Gedächtnis kommen.

Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass das Umlageverfahren in der Rentenvdersicherung aus verschiedensten Gründen an sein Ende kommt. Will man die alten Alten nicht totschlagen - und davon gehe ich vorläufig aus - muss das Finanzierungssystem auf verlässlichere Füße gestellt werden, unabhängig von Bundeszuschüssen, die je nachpolitischem Gusto erhöht oder verringert werden können.

RE: Was ist hier schon gerecht? | 08.02.2019 | 11:11

Danke. Ja, Sie haben natürlich Recht, das Problem derer, die keine Möglichkeit haben in die Rentenkasse einzuzahlen, wäre natürlich auch noch ein ganz anderes Thema.

@ siehe auch Richard Tietz

So wie im historischen Rückblick fehlt, dass durch das Rentenüberleitungsgesetz (DDR-BRD-Renten) die Last einseitig auf die Versichterten abgewälzt wurde - und damit das gesamte System in die Schieflage gebracht hat. Das auseinanderzufalten, wäre noch einmal ein ganz eigener Artikel.