Kulturradio heute
Der WDR will seinen Kulturkanal modernisieren. Damit ist er auf dem besten Weg zum Dudelfunk - eine Initiative fordert nun zum Widerstand gegen die Änderungen auf
Unterhalb des Südfelsens
Fassungslos versucht man dem neuesten Lena-Ödenthal-Streich zu folgen, der am Ende auch noch Interaktion provozieren will: "Der Wald steht schwarz und schweiget"
Ein Abend wie Schurwolle
In einer grotesken Aufführung widerlegt Regisseur Robert Borgmann die „Legende vom Glück ohne Ende“ im Berliner Maxim Gorki-Theater
Zieh, Vater
"Einen besseren Mentor als Oskar kann ich mir nicht vorstellen", sagt Claudia Kohde-Kilsch über Lafontaine. Was ist ein Mentor? Und wann muss man ihn gehen lassen?
"Worte sind eine Waffe"
Gewalt ist seit der Revolution in Ägypten alltäglich geworden – auch weil die Polizei, die die Revolution nicht wollte, tatenlos zusieht, sagt Soziologin Mona Abaza
Drunter und drüber
Der Wäschehersteller Schiesser wurde von einem israelischen Unternehmen übernommen. Andere Wäschefragen zu Unterhemd, Eingriff, Liebestöter hier: Das Lexikon der Woche
Schwindel oder nur PR?
Irrtum, twittert Sigmar Gabriel. Mache ich selber. ;-)) Aber reicht das, um das Bedürfnis der so genannten Netzgemeinde nach Authentizität zu stillen?
Brunnenkresse ist der neue Bärlauch
Kräuter liegen im Trend: Nach dem Basilikum kamen der Bärlauch und, fast zeitgleich, der Koriander. 2012 ist nun das Jahr der Brunnenkresse, findet unser Kolumnist
Wie Rollen verteilt werden
Weiß nicht jeder: Was sich alles mit der rassistisch geprägten Theatertradition des "Blackfacing" verbindet. Ein Podiumsgespräch im Berliner Ballhaus Naunynstraße
Analyse der Armut
Der indische Ökonom Abhijit Banerjee untersucht Entwicklungshilfe wissenschaftlich und erklärt, warum sie die Lage der Armen nicht zwangsläufig verbessert
"Hallo Berlin, hier spricht der 10. Mai 2012"
Rainald Goetz hat an der FU Berlin sein poetologisches Programm ausgeführt, ein wenig die Gastgeber brüskiert und en passant die Piratin Julia Schramm widerlegt
An der Grenze
Lisa Randall ist die erste Professorin für Theoretische Physik in Harvard. Sie glaubt, dass unbekannte Parallelwelten existieren – direkt neben unser vertrauten Umgebung
„Das kann kein Therapeut“
Margot Käßmann erzählt, was eine Luther-Botschafterin so macht, warum wir jeden Autounfall als tragisch bezeichnen und ob Protestanten die Beichte brauchen
Wie Humboldt auf den Hack-Drops kam
Neues aus der Elitenschmiede: Im Rahmen eines Acht-Millionen Projekts haben Studenten ein Fleischkrokettenbonbon entwickelt
Gib nicht so Gummi
Alles zum Wohle des Kunden, oder wozu braucht die Bäckerin sonst einen Gummihandschuh? Kann sein, dass sie damit auch nur einer Verordnung folgt. Zum Unmut unserer Autors
Liebste Sophie!
Der Theaterregisseur René Pollesch findet, dass die Schauspielerin Sophie Rois schon auch ein Wunder ist – und erklärt, warum es aber nicht um Bewunderung geht
Wenn Online-Bürger Politiker adoptieren
Die NGO "Digitale Gesellschaft" ruft dazu auf, Bundestagsabgeordneten als Paten in Sachen Internet beizustehen. Sollte das erfolgreich sein, ginge aber auch etwas verloren
Schneiden wir den Kuchen neu an
Beim Streit ums Urheberrecht geht es vor allem um die Interessen der Musik-Industrie. Aber eigentlich sollten die Rechte der Musiker gestärkt werden. Ein Fünf-Punkte-Plan
Unterm Strich glücklich
Am Dienstag ist der Kinderbuchautor und Illustrator Maurice Sendak mit 83 Jahren gestorben. Guardian-Autorin Emma Brockes hatte ihn vergangenes Jahr noch einmal getroffen
Architekt im Dazwischen
Der Architekt Matthias Rick ist gestorben. Sein Büro Raumlabor versuchte, die Ruinen der Moderne mit den Bedürfnissen der Menschen fantasievoll zu versöhnen
Blutiger Kampf der Kartelle
Die mexikanische Regierung will den Drogenkrieg in ihrem Land bekämpfen. Ein Sammelband schlüsselt den gewaltsamen Konflikt um die organisierte Kriminalität in Mexiko auf
Frauen mit Bart
Das Gesicht von Frauen soll haarlos sein. So lautet die gesellschaftliche Norm. Manche Musikerinnen verstoßen aber gern dagegen – nicht nur um aufzufallen
Der unsichtbare Abgang
„Die Vermissten“ von Jan Speckenbach ist ein Horrorfilm der ohne Science-Fiction funktioniert: die Jugend kündigt den Gesellschaftsvertrag mit den Erwachsenen
Die Gelegenheit sich zu wundern
Literaturprofessor Erhard Schütz begibt sich auf Zeitreise von den 20er Jahren in Wien und Berlin über die Märchenwelt und das Atomzeitalter bis zur roten Zukunft