Diese erschütternde Schönheit
Die exzentrischen Brüder Charles und Walter Rothschild trugen eine der größten Schmetterlingssammlungen der Welt zusammen. Jetzt kommt sie in London unter den Hammer
Endlich menschlich
Ein Köter sagt mehr als tausend Worte: Die Obamas bekommen einen Portugiesischen Wasserhund. Er wird die Insignie einer Macht, die sich wieder als human begreifen will
Warum ist Werder in der Liga so schlecht?
Der Erfolg im UEFA-Cup ließ Erinnerungen an große Zeiten wach werden, aber in der Liga rumpelt Bremen sich durch die Saison. Blogger sportinsider denkt über Gründe nach
Das Geschäft der Demokratie
Peter Kastenmüller inszeniert in Frankfurt die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in drei Teilen. "Schwarz Gold Rot" ist ein interessantes thesenhaftes Denkstück
Mutters Feigheit
Der prämierte Drehbuchautor Thomas Wendrich liefert mit "Maria am Wasser" sein Regiedebüt ab. Leider versinkt der Film in seinem rätselhaften Symbolismus
Ein Buch wie Powerpoint
Mikael Krogerus lernt dazu bei seinem Buch der Woche: "Der 60-Minuten-Vater. Wie eine Stunde die Beziehung zu Ihrem Kind für immer verändert", von Rob Parsons
Dass man die im Dunkeln sieht
Alfred Hitchcock wusste, wie man sich als schrulligen Genius inszeniert. Eine Berliner Ausstellung zeigt nun die Werkstatt, die hinter dem Mythos gestanden hat
Beutelschneider und Dreckschleudern
In seiner "Freitag"-Kolumne verteidigt Thomas Rothschild diesmal zwei Berufsstände, auf denen oft (und nicht immer zu Unrecht) herumgehackt wird: Ärzte und Journalisten
Eingriff in die Meinungsfreiheit
Der Streit um Nikolaus Brender geht weiter: Hessens Ministerpräsident Koch gibt ein Interview im Streit um den ZDF-Chefredakteur. Wie die Politik in den Sendern mitmischt
Fünf Minuten mit Justin
Echte Stars haben nicht viel Zeit. Justin Timberlake hat sogar nur eine Stunde für die "ganze Welt". Einzelne Interviews dürfen nicht länger als fünf Minuten dauern
Auf Nebengleisen
In der ostdeutschen Provinz ist man von der Hochgeschwindigkeitswelt abgekoppelt. Bahn-Betrachtungen von Annett Gröschner
Chronik
vom 18. Februar bis 25. Februar 2009
Von Madonna lernen
In schwierigen Zeiten suchen Menschen Vorbilder an unvermuteter Stelle. Der Xing-Querdenkerclub zum Beispiel bei Madonna. Über einen seltsamen Abend in der Krise
Wanderung auf dünnem Eis
Drei Forscher auf dem Fußweg in die Arktis. Ziel ist die genaue Vermessung der Klimakatastrophe. Und der Pol – mit Liveblogs für die Netzgemeinde von unterwegs
Provokante Gesten statt Verständnis
Die Benennung von Erika Steinbach für das "Zentrum gegen Vertreibung" war eine aufschlußreiche Provokation der Polen. Da braucht man sich nicht zu wundern
Kein schöner Land
In seinem Tagebuch des Einheitjahres, "Unterwegs von Deutschland nach Deutschland", hat Günter Grass Schwierigkeiten, intim zu werden. Es liest sich wie ein Strafgericht
Nicht ohne meinen Volkswagen
Was macht man, wenn die Zukunft düster aussieht? Man poliert die Vergangenheit auf. Nicht, dass jemand auf die Idee kommt, es könnte ohne Autos gehen
Koch oder Gärtner?
Heute der Gärtner. Jakob Augstein beantwortet alle Fragen rund um den Garten. Heute: Wann kommt endlich der Frühling?
Hanna, mon Amour
"Der Vorleser“ zeigt exemplarisch, wie sich der Blick auf die Geschichte verändert, seit Hollywood die deutsche Historie entdeckt hat
Eine neue Hausmusik
Die Berliner Philharmoniker übertragen ihre Konzerte direkt im Netz. Vielleicht entsteht in den Wohnzimmer-Konzerthöhlen der digitalen Welt ein neuer Hörertyp
Der Geist der Stadt
Anziehungspunkt für Magier und Parapsychologen: Wer in Chicago auf Gespenstertour geht, lernt nicht das Fürchten, dafür aber viel über die Seele der Metropole
Gans erforscht
Verhaltensforschung zwischen Rassenideologie und Streichelzoo. Die Biografie von Konrad Lorenz fasziniert auch noch 20 Jahre nach seinem Tod
Krieg gegen das eigene Volk
Zwei Bücher von Karl Schlögel und Orlando Figes über das Leben im Stalinismus in den dreißiger Jahren: Wirtschaftlicher Fortschritt und Modernisierung neben Verfolgung
Den Nerv getroffen
Für ihr Buch "Die Schock-Strategie" hat Naomi Klein den Warwick-Preis erhalten. Die neue Auszeichnung würdigt Untersuchungen im Bereich zwischen Wissen und Nichtwissen