Danger Dan: Musik für das gute Gewissen

In den Jahrescharts von Radio Eins ist der Künstler Danger Dan einsame Spitze. Das passt in eine Zeit, in der politische Meinung allzu oft mit moralischer Erhöhung einhergeht

Von Ausweis zu Ausweis

Die Familie unseres Autors liebte Bücher. Nach der Flucht aus Sarajevo las nur noch er gerne und verbrachte viel Zeit in Stadtbibliotheken. Wer es sich leisten kann, Bücher zu besitzen, sagt damit viel über sich aus

Hinter den sieben Bergen

Märchen sind veraltet und haben mit der Welt heute nichts mehr zu tun – könnte man meinen. Birgit Kreipe und Ron Winkler zeigen in ihrer Anthologie, dass diese alten Erzählungen uns immer noch viel zu sagen haben

Wie ein Roman

Philipp Kohlhöfers Pandemien-Buch ist auch eine vertrauensbildende Maßnahme

Wenn der Dackel jault

Prof. Dr. Schütz sucht Trost in der Lektüre und lernt viel über Adornos Verhältnis zu Eiscreme

„Was uns betrifft“

Johanna-Maria Fritz und Maurice Weiss trennen 30 Jahre. Für beide Fotograf:innen stellt sich die Frage: Was können und dürfen unsere Bilder erzählen?

Großes Rad eines Baggers über aufgeschüttetem Material, ein Mann mit Helm im Vordergrund.

Direkt an der Kante

Clemens Meyer beherrscht die kurze Form. Im Nachwort schreibt er, was er vom Gendern hält

Szene aus Fritz Langs Nibelungen-Verfilmung: Männer in Rüstungen sitzen an einem Tisch.

Schatzsucher einmal anders

Felicitas Hoppes „Nibelungen" erzählt die berühmte europäische Sage völlig neu mit dem ihr eigenen Stil. Einflüsse gibt es viele. Wer jedoch kaum vorkommt ist Richard Wagner

Festlich gedeckter Tisch mit Gans, Obst, Nüssen, Kerzen und Gläsern mit Rotwein.

Das Drei-Generationen-Menü

Ein Silvester-Essen für drei Generationen, von drei Generationen zubereitet, ohne dass am Ende jemand flambiert wird – so lautete der Auftrag an unseren Koch-Kolumnisten. Er findet: Zu viel Konsens in der Küche ist kein Genuss

Glühende Sonne über einer nebligen, felsigen Landschaft mit bizarrer Vegetation.

„Beeple ist mein Jesus“

Digitalkunst ist ein Milliardengeschäft, in dem jetzt auch Paris Hilton und Damien Hirst mitmischen. Obwohl NFTs die hierarchischen Strukturen im Kunsthandel aufbrechen wollen, geht es am Ende wieder nur um das schnelle Geld

Lemmy Kilmister singt ins Mikrofon, während er Gitarre spielt.

James Last sei Dank

Charly Hübner schildert, wie Motörhead zur Band seines Lebens wurde – mitten in Mecklenburg

Haus des Lebens

Deborah Levy schafft mit ihrer Prosa neuen Wohnraum für Frau und Mann

Alles auf Anfang

Unsere Autorin löst den Haushalt ihrer Mutter auf: Ein ganzes Leben in Kisten gepackt, um dem Zimmer im Hamburger Pflegeheim ein Stück Heimat zu geben. Zwischen Puppen und Hochzeitsbildern erinnert sie sich an ihre Familiengeschichte

Habibi Danton

In „The Return of Danton“ suchen Geflüchtete nach Parallelen zwischen 1789 und dem Arabischen Frühling. Finden sie welche?

Eine Frau sitzt in einem Atelier vor einem Fenster. Sie trägt einen weißen Pullover.

Jenseits der Biographie

In ihrem Neuköllner Atelier schrieb Ewe Benbenek ihr Debüt „Tragödienbastard“. Dafür hat sie Deutschlands wichtigsten Dramatikpreis gewonnen. Ihr Drama versucht, außerhalb der abgetrampelten Erzählpfade eine Biographie zu umreißen

Bernhard Blaszkiewitz hält ein kleines, dunkles Tier in seinen Händen.

Er war der Letzte seiner Art

Bernhard Blaszkiewitz prägte Zoo und Tierpark in Berlin über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg. Unser Autor schrieb ihm als 16-Jähriger einen Brief – Blaszkiewitz' Antwort hat er bis heute aufbewahrt. Ein persönlicher Abschied

Marieke Lucas Rijneveld sitzt auf einem Stuhl vor einer weißen Wand mit einem Bild.

Perverser Minnesang

Wie in einem Sog reißt einen der Roman „Mein kleines Prachttier" in die Abgründe seiner pädophilen Erzählfigur. Marieke Lucas Rijneveld überlässt ihm trotzdem nicht die Deutungshoheit über sein Opfer – ein literarisches Kunststück

Nikolaus dirigiert zwei Delfine vor einer Notenwand mit

Weihnachtslieder

Musik hilft im trüben Dezember. Es muss ja nicht gleich Campinos Version von Band Aid sein. So mancher Klassiker verleiht dieser Zeit etwas Feierliches, von Bach über die Pogues bis zu „O Tannenbaum“ – mal mit, mal ohne Gott

Wie schön!

Bei den 23. European Newspaper Awards überzeugt „der Freitag“ in sechs Kategorien die internationale Jury

Empfehlung der Woche

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Ilko-Sascha Kowalczuk, Bodo Ramelow

Hardcover, gebunden

239 Seiten

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Vom 10. August bis 2. November 2025!

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