Keine Kapitulation in Sicht
Der Film „Erfolgreich Scheitern“ widmet sich dem Lieblingsmythos des Neoliberalismus – und verpasst es, ihn in Frage zu stellen
Eine Uni als Geisel
In Ungarn ist die Central European University bedroht. Ihr Präsident Michael Ignatieff findet deutliche Worte
Die Realität erfinden
Mit Hardboiled-Charme ermittelte Tony Casella schon in den 1980ern. „No One Rides For Free“ ist Teil zwei einer Trilogie des preisgekrönten Autors Larry Beinhart
Ungeklärtheiten
Schön mysteriös sind „Die Tränen von San Lorenzo“, voll seltsamer Unruhe und Erotik
Ursound vom Underground
Jim Jarmusch hat mit „Gimme Danger“ eine Rock-Doku über Iggy Pop gedreht
Am Set und mit Scheck
Wie Erfolgsbeteiligung im deutschen Kino angemessen repräsentiert wird. Eine Bildbeschreibung
Rastafarianismus
Marlon James erhielt für sein vielstimmiges, großartiges Sittengemälde als erster Jamaikaner den Man Booker Prize
Neues vom Rechten Flüüügel
Red Bull-Chef Dietrich Mateschitz hat sich neuerdings der Wahrheitsfindung verschrieben. Er plant ein Online-Portal, das wacker gegen die "Meinungsdiktatur" kämpft
Schiller mit Hofrat Goethe
Es lebe das skurrilste Ermittlerduo noch vor Sherlock Holmes und Dr. Watson
Die allgemeine Verschwörung
Verschwörungstheorien, Fake-News und Politikerverdrossenheit haben Hochkonjunktur. Hat das auch etwas mit der Plot-Technik der Kriminalliteratur zu tun?
Wessen Freiheit der Forschung?
Beim "March for Science" feierte sich das wissenschaftliche Establishment selbst. Dabei wäre durchaus auch Selbstkritik angebracht
Heimat hat viele Häfen
Gut so: Heimat gibt es nur noch im Plural. Ignorieren sollte man ihre Wirkmacht aber nicht
Falsche Propheten
Wer Trump mit Romanen von Roth oder Sinclair erklären will, wird nur bedingt fündig
Funky Femmes
Die westafrikanische Frauenband Les Amazones d’Afrique singt für Gleichberechtigung und gegen Gewalt. Hört sich gut an
Rechts reiten
Ist unser aller liebster Cowboy ein Fall für die Identitären? Zum neuen Lucky-Luke-Band
„Ich bin Anarcho-Feministin“
Feminismus ist international, muss aber vor allem lokal handeln, sagt die Marokkanerin Lamyaâ Achary
Und Renoir erzählt
Dem Filmkritiker, Buchmacher und Dozenten Helmut Färber zum 80. Geburtstag
Die Denkerin vor der Bühne
Ob beim „Tatortreiniger“ oder in ihrem aktuellen Stück „Trilliarden“: In den Arbeiten von Ingrid Lausund sind Tragik und Komik miteinander verschwistert
Insel im Westen
„Little Persia“ heißt ein Viertel von Los Angeles, in dem viele Exil-Iraner leben. Wie sich das Leben dort in der Trump-Ära anfühlt, erzählen die Fotos von Paula Markert
Klick ins Glück
Menschen werden im Digitalen mit Likes gesteuert. Sie erzeugen ein Gefühl der Selbstkontrolle
Einfaches Vergnügen
Nix läuft im Serien-Dschungel, alles wartet auf „Game of Thrones“ und „Fargo“. Bis dahin taugt „Sneaky Pete“ aber als Zeitvertreib. Spoiler-Anteil: 11 Prozent
Schöne neue Welt
Wir leben in einer Dystopie: Was wir von Aldous Huxleys Roman "Schöne Neue Welt" über alternative Fakten und Manipulation lernen können
Mit den falschen Waffen
Der Journalist Markus Bickel versucht, den Weg deutscher Rüstungsexporte in Krisengebiete nachzuzeichnen
Von Le Carré lernen
Achim Zons hat mit „Wer die Hunde weckt“ einen Thriller geschrieben, der zu journalistisch daherkommt