Es ist Bewegung im Netz
Anfangs vernachlässigten Studierende in Deutschland bei den Hochschulprotesten das Internet. Jetzt mobilisieren auch sie sich darüber. Wie wirkungsmächtig kann das sein?
20 Menschen in einem Zelt
Sri Lanka hat internationalem Druck nachgegeben und will die Internierungslager schließen, in denen seit Juni über 130.000 Tamilen festgehalten werden
Irrweg in die Wüste
Die globale Expansion der Bahn soll Folgegeschäfte ermöglichen und Arbeitsplätze sichern. Doch ein öffentlicher Verkehrsbetrieb hat andere Aufgaben
Was Henrys Handspiel bedeutet
Es war das Spiel der Woche. Frankreich gewann im Spiel um die WM-Qualifikation gegen Irland durch ein Handspiel. Ein irischer und ein französischer Autor erzählen
Plötzlich ohne Kriegsbeil
Im Verhältnis zwischen der EU und Russland gibt es Streicheleinheiten, auch wenn die nächsten Krisen schon programmiert sind
Westerwelles Stolperstein
Zum Antrittsbesuch in Israel reist Außenminister Westerwelle mit dem festen Vorsatz, die Zwei-Staaten-Lösung zu vertreten, für die Israel derzeit so gut wie nichts tut
Nicht immer artig
Besser zuhören statt strikte Regeln aufstellen: Bei der Elternuniversität in Potsdam diskutierten Eltern, Pädagogen und Bildungspolitiker, wie man Kinder richtig erzieht
Beste Art der Selbstdarstellung
Indem Brooke Magnanti ihren eigenen Namen unter den Belle-de-Jour-Blog gesetzt hat, schließt sie sich einer der ehrenwertesten Traditionen der Literaturgeschichte an
Faktor der Unversöhnlichkeit
Ginge es der Vertriebenen-Präsidentin bei der Stiftung wirklich um Versöhnung, wäre jetzt der geeignete Zeitpunkt, sich selbst zurück zu nehmen
Wo liegt die Linke Mitte?
Die undogmatischen Problemlöser beherrschen derzeit die Politik. Aber eine politische Alternative zu Schwarz-Gelb ist möglich – wenn das alt-linke Denken überwunden wird
Den eigenen Frieden verteidigen
Eine alte Frage in Sachen Geschlechtergerechtigkeit stellt sich neu: Diskriminiert die einseitige Wehrpflicht Männer? Wenn ja, wollen wir mehr Frauen in der Bundeswehr?
Sekundärtugenden gratis
Der Name Antonio Negri steht für eine unorthodoxe Linke. Dieses Wochenende sprach Negri in der Berliner Volksbühne. Wofür steht die eigentlich? fragte sich unser Autor
Es begann mit einer Razzia
In China gibt es seit Monaten einen Feldzug gegen das organisierte Verbrechen, er erlaubt aufschlussreiche Einblicke in die Netzwerke regionaler Autoritäten
Häufiger mit der CDU
Ein rot-rot-grüner Wechsel in Düsseldorf nach der Wahl 2010 ist kaum noch wahrscheinlich. Das liegt nicht nur an der Linkspartei. Die Grünen gehen längst andere Wege
Herman Van Who?
Wer den künftigen EU-Ratspräsidenten Herman Van Rompuy als personifizierte Büroklammer beschreibt, unterschätzt seine Arbeit als Regierungschef Belgiens
Der Wahnsinn geht weiter
Fairplay hat im Fußball ausgesorgt. Manipulierte Spiele sind daher mehr das folkloristische Dekor eines Metiers, in dem ökonomisches Kalkül den Sport versklavt
Jeder kann Rembrandt sein
Damien Hirst vor einem Neuanfang: Ein Gespräch mit dem bekannten Brit-Artisten zwischen zwei großen Londoner Ausstellungen
Sehnsucht nach der Wildnis
Der Bart ist im Kommen – zumindest in der amerikanischen Indieszene der Nullerjahre. Einige Thesen, warum so viele Musiker ihr Kinn in Miniaturen der Appalachen verwandeln
Nur den Kopf gestoßen
Ein Untersuchungsausschuss des Unterhauses befasst sich mit dem Tod eines Irakers, der 2003 in Basra an den Misshandlungen durch britische Soldaten starb
Vom Tod des Setzers
Die Digitalisierung hat schon einen ganzen Berufsstand vernichtet. Reimers zieht Parallelen zur heutigen Situation, aber kein ganz negatives Fazit
Popliteratur, nackt
Der neue Roman von Nick Hornby hat ein Problem: Er muss von den neuen digitalen Welten erzählen und soll doch traditionell bleiben. Kann das gut gehen?
Zur Not für einen Eklat gut
Die erste EU-Außenministerin hat sich in Sachen Menschenrechte, Zivilrecht und Gleichstellung einen Namen gemacht, bevor sie als EU-Kommissarin nach Brüssel ging
EU-Spitze als West-Paket
Weder der künftige EU-Ratspräsident noch die erste EU-Außenministerin kommen aus Osteuropa – die Wende-Gewinnler gehen erstaunlicher Weise leer aus
Faustrecht und Junkie-Bus
Drogenclans übernehmen an Madrids Peripherie die Kontrolle. Die Polizei traut sich kaum mehr, die betroffenen Viertel zu betreten, die Politik ist sowieso machtlos