Kraftwerk der Gefühle
Händels "Alcina" in der Komischen Oper Berlin in einer so respektvollen wie auch respektlosen Inszenierung
Nur "ein Stück Identität"?
Einwände gegen Mohssen Massarrats kulturrelativistische Argumente im "Freitag" vom 20. Februar 2004
Aktenzeichen 4 Ks 2/63
Erinnerung an den Beginn des Frankfurter Auschwitz-Prozesses vor 40 Jahren
Im Herzen des Dschungels
Der israelische Schriftsteller Michael Warschawski verwirft den permanenten Präventivkrieg seines Landes
Raffarin sah rot
Selten hat eine französische Regierung so den Boden unter den Füßen verloren
Schauprozess in Südkorea mit Skandalurteil
Nach 37-jährigem Exil sieben Jahre Gefängnishaft! Dieses Urteil fällte am 30. März der Vorsitzende Richter Lee Dae-Gyeong der 24. Strafkammer am ...
Ich war eine Umgehung
Mit dem Kölner "Müllprozess" wird das "Unfassbare" zu einer fassbaren Realität
Hohelied auf den archaischen Kämpfer
Wie der Inspekteur des deutschen Heeres die Streitkräfte herrlichen Zeiten entgegen führt
Mit maritimen Themen hält sich "mare" auch im verflixten siebten Jahr erfolgreich über Wasser
Schon auf der zweiten Doppelseite setzt die Zeitschrift mare erkennbar andere Schwerpunkte, als das Schulwissen lehrt. Dieser Scholastik ist die Erde ...
Flügel aus Flammen und Rosinen
Ein Sammelband mit palästinensischer Lyrik
Nicht nur ein bisschen dreckig
Eine soziologische Studie untersucht die Arbeitsbedingungen von Putzfrauen in öffentlichen Gebäuden
Schwert oder Waage?
Humanität ist ohne "gleiche Freiheit" aller Menschen nicht zu haben. Eine Replik auf Angelika Kebs´ Auffassung von Gerechtigkeit
Die Mega-Planierraupe bremsen
Arbeitszeitverkürzung als vorrangiges Projekt für Gewerkschaften und Zivilgesellschaft
Annett Gröschner
Das Jahr 1685 gilt als das Geburtsjahr der Hyazinthenzucht in Berlin. Es war die Zeit, als die Hugenotten in großer Zahl in die Mark emigrierten, im Gepäck auch die eine oder andere Blumenzwiebel. Es war schwer, einen geeigneten Boden für den Anbau der vorher in Berlin ganz unbekannten Blume zu finden. Man entschied sich schließlich, es auf der Sandscholle der Flur des Vorwerks Boxhagen zu versuchen. Das war schon ein paar Jährchen später unter Friedrich dem Großen, der die Kosten zum Bau der Kolonistenhäuser und zur Düngung des Bodens übernahm. Den Kolonisten ging es nicht gut, sie galten als Ausländer und wurden dementsprechend behandelt, viele fristeten trotz schwerer Arbeit nur notdürftig ihr Leben. Von diesem Kapitel Friedrichshainer Geschichte ist noch der Name Gärtnerstraße übriggeblieben, die neben Grünberger, Krossener und Gabriel-Max-Straße den Boxhagener Platz umfasst. Er, der 1862 als Platz D, Abt. XIV, in den Hobrechtschen Bebauungsplan für Berlin gezeichnet wurde, ist für diese Gegend herrschaftlich groß geraten, anders als beispielsweise im Prenzlauer Berg, wo die Grundstücksgesellschaften die Plätze kleinfeilschten, um mehr Platz für den Bau verwertbarer Häuser zu haben. Selbst im Winter reichen am Spätnachmittag die Sonnenstrahlen noch bis auf die Rasenfläche. Die Punks, von denen die meisten schon die 40 überschritten haben, balgen mit ihren Hunden, und auf dem im Gegensatz zu früher etwas aufgehübschten Spielplatz klönen die Mütter. Der Platz hat dem Quartiersmanagement seinen Namen gegeben, das hier dafür sorgen soll, dass die Gegend sozial nicht umkippt und ins Visier des Innensenators gerät. Reich war man hier weder zu Friedrichs, noch zu den Zeiten, als der Stadtbezirk Friedrichshain Horst Wessel hieß. Und auch nach 1945 kam man gerade so über die Runden und die Einschüsse des Spartakusaufstandes waren noch Jahrzehnte zu sehen.
Wörtches Crime Watch
Es ist einsam geworden um John le Carré. "Sein" Genre, den Polit-Thriller als große Literatur, muss er nach dem Tod von Ross Thomas und Eric Ambler ...
On air
Aus Berlin sendet seit kurzem ein TransgenderRadio
Ottos Schilys Anti-Terror-Kampf
Ein wissenschaftlicher Mitarbeiter der Grünen-Fraktion im Bundestag sagt es frei heraus: "Die Schikanen für bestimmte Ausländer werden zunehmen." Die ...
Angst
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Lauschangriff 7/04
Stefan Piendl liebt die klassische Musik. Das heißt, er versucht sie auch in der Dauerkrise, die die Tonträgerindustrie seit Jahren drückt, anders zu ...
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Doron Rabinovici schreibt mit "Ohnehin" einen Roman von Juden über Juden
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Beckmanns Erzählungen
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