Die EU-Pforten schön offen halten
Die EU-Aufnahme am 1. Mai 2004 habe der Slowakei nicht geschadet, meint Ex-Außenminister Pavol Demes, ohne EU und Euro käme sein Land viel schlechter durch die Krise
Abends in Kreuzberg
Freitag-Korrespondent Julian Heißler im Einsatz an der Mai-Front: Letzter Blog-Bericht aus Kreuzberg. Ab jetzt wird getwittert
Morgens in Köpenick
In Berlin beginnt der 1. Mai am Stadtrand und erst mal wird eine Nazi-Demo verhindert. In Bremen weiß der DGB schon vorher, was geschieht
Die Taliban vor der Roten Linie
Präsident Obama hat davor gewarnt, dass Pakistan an die Taliban fallen könnte. Im Nordwesten ist das teilweise längst geschehen und die Scharia zum Gesetz geworden
Die Krankheit hat ein armes Gesicht
Die WHO zeigt nunmehr Alarmstufe fünf für die Schweinegrippe. Doch die Seuchenpanik verdunkelt die sozialen Gründe und Folgen von Epidemien
Dem Sozialismus ist es schlecht ergangen
In Stralsund fiel im Herbst 89 erst die Mauer in den Köpfen, dann wurde am runden Tisch debattiert und schließlich verschwand im Morgengrauen ein Mokkalöffel der Stasi
Bilder wie aus Dantes Inferno
Letzte Bastionen der Befreiungstiger von Tamil Eelam stehen im Nordosten Sri Lankas vor dem Fall. Die Regierungsarmee stößt weiter vor, ohne Zivilisten zu schonen
Barack ist gut fürs Geschäft
Obamas Präsidentschaft hat die US-Medienszene verändert, denn er ist mit seinem Charisma gut fürs Geschäft und die Gunst des Publikums. Nicht unwichtig in Krisenzeiten
Wir haben uns quergestellt
Ursula Kaden schrieb 1994 ihre Erinnerungen an den Herbst 1989 in Stralsund auf. Kaden gehörte zu den Initiatorinnen der ersten Friedensgebete in der Nikolaikirche:
In die Mikrofone getutet
Vor dem 1. Mai wird in den DGB-Organisationen über die richtigen Forderungen in der Krise und das Verhältnis zu den Parteien diskutiert
Warum auf einmal alle die USA lieben
Seit 100 Tagen regiert Barack Obama und hat die Vereinigten Staaten vor allem davor bewahrt, nach der wirtschaftlichen auch einer politischen Depression zu verfallen
Deutsch-deutsche Dämonen
20 Jahre nach ihrem Ende hat der Westen die DDR immer noch nicht verstanden. Gedanken von "Freitag"-Mitherausgeber Friedrich Schorlemmer
Ich kandidiere
Wählen und sich wählen lassen: Einzelbewerber haben bei Bundestagswahlen zwar in Wahrheit keine Chance, nutzen sie aber trotzdem. So auch Freitag-Bloggerin andrea guse
Santa Precaria
Am 1. Mai lässt sich der Stand der Arbeiterbewegung besichtigen. Der DGB hat die strategische Bedeutung des Symbolischen noch nicht begriffen. Dabei wäre es so einfach
Die befristete Stelle läuft aus
Die ehemalige Hartz-IV-Empfängerin Elke Reinke galt 2005 als die wahre „Volksvertreterin“ der Linkspartei – jetzt wird sie nicht wieder in den Bundestag geschickt
Ich wär' dann so weit
Die Gewerkschaften haben wieder Vertrauen gewonnen. Sie müssen jetzt ihre Lähmung überwinden. Die Zeit ist reif, den Konflikt auch in die Betriebe zu tragen
Die Macht der Bauern
Es gibt mal wieder Streit um die Gentechnik, aber diesmal innerhalb der Union: Die CSU umgarnt mit dem Genmaisverbot ihre Stammwähler – sehr zum Missfallen der CDU
Mit Wünschelruten gegen den Tsunami
Der IWF ist ein hierarchischer Klub betuchter Finanznoblesse. Die Frühjahrstagung hat gezeigt, dass der Währungsfonds dringend nötige innere Reformen vermeidet
Für ein Großes Britannien
Vor 30 Jahren wurde Margaret Thatcher Premierministerin und veränderte die Insel radikal. Noch heute spalten die Folgen ihrer Politik die britische Gesellschaft
Die Kriegslieder von 1948
Die israelische Gesellschaft muss sich dem Widerspruch zwischen den Pionierleistungen ihrer Gründergeneration und der Vertreibung von Millionen Palästinensern stellen
Die Krise ist noch nicht in den Köpfen
DGB-Vorstand Annelie Buntenbach über drohende Entlassungswellen, den Widerstand der Gewerkschaften und die Rolle der Arbeitnehmervertretungen im Wahljahr
Das KaDeWe und die Rosinenbomber-Vita
Demokratie-Dünkel, großkotzige Vopo-Geschichten und Altachtundsechziger-Romantik. Mathias Wedel über alles, was er an Westberlinern nicht leiden kann. Und an Schwaben
Stoppt die Finanzrowdys!
Josef Ackermann präsentiert einen fragwürdigen Milliardengewinn und verspricht mitten in der Krise, die irrsinnige Jagd nach der 25-Prozent-Rendite fortzusetzen
Zeugin der Anklage
Im derzeit laufenden zweiten Prozess gegen Michail Chodorkowski könnte erstmals eine Kronzeugin gegen den einstigen Öl-Tycoon aussagen. Sie heißt Swetlana Bachmina.