Ein Ort neuer Möglichkeiten
Erneut wird deutlich, wie die AfD das Parteiensystem transformiert. Aber bedroht das Fehlen stabiler Mehrheiten die Demokratie – oder zwingt es sie auf neue Wege?
Endlich ein Duell
Olaf Scholz und Klara Geywitz oder Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken? Bei der Stichwahl um den SPD-Vorsitz gibt es tatsächlich Hoffnung auf einen Richtungswechsel
Beliebter Außenseiter
Kaïs Saïed sieht sich als neuer, parteiloser Staatschef Tunesiens mit viel Vorschusslorbeeren bedacht
Der Müll muss weg
Clans zehren das Land aus. Massenproteste bringen ihr System ins Wanken
Gewalt soll es richten
Der spanische Staat geht rigoros gegen die Proteste vor. Auch der Widerstand gegen dieses Vorgehen wird radikaler
Was heutige Bewegungen von 1989 lernen können
Die DDR galt als System so steinern wie die Mauer, die es hervorbrachte. Der Herbst 1989 zeigt, dass sich mehr ändern kann, als man glaubt
AKKs letzte Schlacht?
Jede Woche prallen Welten und Weltanschauungen aufeinander, wenn Jakob Augstein und Nikolaus Blome aktuelle Geschehnisse reflektieren
Druck von unten
Die CDU sagt, sie will nicht mit der AfD kooperieren. In den Kommunen wackelt der Vorsatz
Die Kunst des Kompromisses
Dass eine Landesregierung mit dem Mietendeckel austestet, ob sie die Allmacht des Marktes in Frage stellen kann, ist bemerkenswert
Piñera ist sich selbst der „mächtigste Feind“
Die einzige Möglichkeit, die Lage zu beruhigen, ist der Rücktritt des Präsidenten, auch wenn der jetzt Konzessionen macht
Bodo Ramelow: Der geborene Wossi
Dass der in Westdeutschland aufgewachsene Bodo Ramelow Thüringens Ministerpräsident wurde, liegt auch an seiner Rolle als Gewerkschafter während der Treuhand-Privatisierung der 1990er in Ostdeutschland
Von den Kurden redet sie nicht
Die NATO soll reparieren, was eines ihrer Mitglieder verursacht hat? Annegret Kramp-Karrenbauers Plan ist skurril
1989: Ganz normal anders
In Ostberlin wird der DEFA-Film „Coming Out“ uraufgeführt. Er ist seiner Zeit voraus, doch bleibt inmitten der Wendewirren zu wenig Zeit, dem Werk gerecht zu werden
Augen auf beim Wohnungskauf
Eine taz-Redakteurin kritisiert, der Senat in Berlin zerstöre mit seiner strikten Regulierung des Wohnungsmarktes die Altersvorsorge Anfang-30-Jähriger. Eine Antwort
Auch Zusehen tötet
Ob durch Waffenlieferungen, den Flüchtlingsdeal oder die NATO: Deutschland ist längst am Kriegsgeschehen beteiligt. Die Frage ist nur: Auf welcher Seite will man stehen?
Der Frust der Bauern ist verständlich
Sternfahrten mit Traktoren, tausende Landwirte auf der Straße – dieser Protest hat gute Gründe. Wir brauchen einen neuen Gesellschaftsvertrag für die Landwirtschaft
Das falsche Schlachtfeld
Anstatt sich gegen die eigenen Bürger zu wenden, sollte der Staat den wahren Feind bekämpfen: die soziale Ungleichheit
Trügerische Westalgie
Lexikon der Leistungsgesellschaft: Die Rückwendung auf das Leben in der Bonner Republik erfährt gerade ein Revival. Dahinter steckt mehr als ein reaktionäres Gefühl
Klassenkampf von allen Seiten
Der Konflikt zwischen Besitzenden und Nichtbesitzenden wird sichtbar: am Mietendeckel, bei der Rente und auf den Straßen – von Berlin über New York bis in den Libanon
Was uns bis heute in Schach hält
Unsere Serie „1989 – Jetzt!“ will das Erinnern nicht den Zumutungen des Zeitgeistes überlassen
Was ist förderungswürdig?
Mit der Aberkennung der Gemeinnützigkeit von „Campact“ diskreditiert der Staat Demokratiebestrebungen, die auf politische Veränderung zielen
Stellenweise Glatteis
Emmanuel Macron begibt sich in Gefahr: Er will die Rente reformieren
Der Schein trügt
Jens Spahn will den Medizinischen Dienst der Krankenkassen umbauen. Das klingt eigentlich gut, doch in Wahrheit will er die gesetzlichen Krankenversicherungen schwächen
„Es ist finsterer geworden“
Die USA sind für Keeanga-Yamahtta Taylor ein gespaltenes Land. Doch sie hat Hoffnung