Braucht es die Wahlpflicht?
Jeden Freitag prallen Welten und Weltanschauungen aufeinander, wenn Jakob Augstein (der Freitag) und Nikolaus Blome (Bild) die Geschehnisse der Woche reflektieren
Sammeln, rund um die Uhr
In Berlin werben Umweltschützer für ein Volksbegehren zum Rückkauf der Stadtwerke an die Stadt. Dazu reisen sogar Menschen aus ganz Deutschland ins Berliner "Sammelcamp"
Der ist nicht schwul?
Warum fahren ausgerechnet Schwule so auf den Eurovision Song Contest ab? Oder ist das nur selektive Wahrnehmung? Über Schubladendenken beim ESC
„Was ist ein deutscher Künstler?“
Susanne Gaensheimer kuratiert in diesem Jahr zum zweiten Mal den deutschen Pavillon in Venedig. Ihr Konzept dürfte viele Besucher irritieren
Piratin für den Wahlkampf
Die Expertin für Datenschutz und Bürgerrechte wurde von den Piraten zur politischen Geschäftsführerin gewählt. Nun soll sie ihre kriselnde Partei in den Bundestag hieven
Aufmarsch der Illusionisten
Angenommen, Deutschland verlässt am 1. Januar 2014 die Eurozone und führt die DM wieder ein – was würde passieren?
Weil es nichts Besseres gibt
Sie unterhalten die Massen. Wie? Darüber denken sie nicht viel nach. Die „Hoffnungsträger“ Joko und Klaas auf dem 33. Mediengipfel am vergangenen Dienstag
Ein Geschenk an die Macht
Die digitale Revolution bringt mehr Kontrolle als Freiheit. Das zeigt der neuerliche Lauschangriff des US-Justitzministeriums auf die Nachrichtenagentur Associated Press
„Ich wollte mich versöhnen“
In seinem neuen Roman beschreibt Peter Schneider seine Mutter als eine Künstlerseele, die in einem Hausfrauendasein gefangen war
Zurück hinter die rote Linie
Nun soll nicht länger geschossen, sondern verhandelt werden. Eine internationale Syrien-Konferenz in Genf soll es geben. Die Zeit drängt. Israel hat eine eigene Agenda
Der tägliche Bericht von der Front
Der Wetterbericht hat im Fernsehen, vor allem aber im Internet seine angenehm einschläfernde Wirkung verloren
Nichts, Narziss und wieder nichts
Das Festival "Radikal jung" am Münchner Volkstheater geht ins neunte Jahr. Vor allem Milo Rau und Malte C. Lachmann überzeugten
Angela Merkel schaut „Die Legende von Paul und Paula“: Immerhin geht es um Leidenschaft
Angela Merkel sieht im Kino ihren Lieblingsfilm "Die Legende von Paul und Paula". Mit dem DDR-System hat der Film mehr zu tun, als die Politikerin sich erinnert haben mag
Forschen für den Krieg
Viele deutsche Universitäten erhalten Forschungsaufträge von Rüstungskonzernen. In Kassel könnte das bald verboten sein
Schaut doch woanders hin
Nun wissen alle, was Mastektomie heißt. Doch mit ihrem Brust-Bekenntnis stellt sich Angelina Jolie auch gegen ein sexistisches Ideal, dem Stars entsprechen sollen
Horst Königstein (1945-2013)
Als einer der Ersten untersuchte Königstein im Fernsehen das Medium selbst, das er stets als Teil der Populärkultur begriff. Ihm widmete er mit Enthusiasmus sein Leben
Die Dinge des Lebens
Baz Luhrmanns „Der große Gatsby“ ist eine pink-weiße Pop-Up-Version von F. Scott Fitzgeralds Roman
Schwerter zu Pflugscharen
Vor 65 Jahren wurde der Staat Israel gegründet und lebt seither in Unfrieden mit den Palästinensern. Könnte eine konföderale Zweistaatenlösung diesen Zustand beenden?
Dreiste Dickmacher-Werbung
Lebensmittelkonzerne wollen den Kindern einreden, dass Junkfood gesund sei und verdrehen dafür die Tatsachen. Verbraucher können nun über die schlimmste Werbung abstimmen
Tausend Tränen tief
Schlager ist wieder salonfähig geworden. Das hat Jochen Distelmeyer sicher nicht gewollt. Oder doch?
Treffpunkt Weltzeituhr
Fünf grüne Bundestagsabgeordnete werben mit einer Aktion auf dem Ostberliner Alexanderplatz für Abrüstung in Ost und West – beobachtet von den Genossen des MfS
Verlockender ist kein Paradies
Ohne die internationalen Großbanken wäre das globale Netzwerk zur Steuerflucht kaum denkbar. Wer sie aufhalten will, muss bei den Finanzinstituten anfangen
Die bayerische Moral
Die CSU-Skandale können Rot-Grün helfen. Mit der Debatte um Gerechtigkeit gibt es nun ein womöglich wahlentscheidendes Thema und hier hat die Opposition die Nase vorn
Gleich noch ein Hoffnungsträger
Matteo Renzi ist eigentlich der Bürgermeister von Florenz. Nun gilt der Sozialdemokrat als Regierungschef im Wartestand, falls er den Vorsitz der Demokraten übernimmt