Einsamer Weiberabend
Tja, jetzt haben Frauen Sex wie Männer ... : Samantha und Co. von "Sex and the City" leben im Happyend, die Zuschauerinnen in Nostalgie. Macht das noch Spaß?
Babyspeck ist ein Problem
Lena war beim Eurovision Song Contest nicht das Wunder: Erstaunlich ist, wieviele Länder immer noch Vertreterinnen eines archaischen Frauenbildes an den Start schicken
Angriff auf die "Mavi Marmara"
Israels Marine hat die "Solidaritätsflotte" angegriffen. Bis zu 20 Menschen sollen getötet, 30 weitere verletzt worden sein. Die Türkei zieht den Botschafter ab
Der Überlebende
Jung zu sterben – das war für seine Generation ein Beweis für die Begabung. Dennis Hoppers Lebensgefühl war präziser: Er dachte das Scheitern in seinen Rollen gleich mit
Superstar ohne Migrationshintergrund
Deutschland ist wieder Europameister: Lena hat der Zufriedenheit der Menschen ohne Migrationshintergrund, Hartz IV und Schulabbruch ein hübsches Gesicht verpasst
Auf Ächtung bedacht
Entsetzen und Empörung weltweit hat der Überfall der israelischen Armee auf die Hilfsflottille für den Gaza-Streifen ausgelöst, bei dem 16 Menschen ums Leben kamen
Waffen auf dem Couchtisch
Die Frankfurter Schirn erinnert mit der Ausstellung "Ende schön, alles schön" an einen vergessenen Radikalen: den 1970 verstorbenen Maler Uwe Lausen
Zwei Männer, zwei Taten
„Sobibor, 14. Oktober 1943, 16 Uhr" und "Ein Lebender geht vorbei“, zwei Filme von Claude Lanzmann, die auf einer DVD erschienen sind. Und verschiedene Geschichte erzählen
Drohendes Ende eines Berufsstandes
Freie Hebammen können sich ihre Arbeit bald nicht mehr leisten. Nun wird protestiert – auch für die Wahlfreiheit von Frauen
Der Klerus wird zum Wahlsieger
Für die künftige Regierung zeichnen sich ein Durchmarsch der Schiiten und ein Regime mit theokratischen Zügen ab, während Wahlsieger Allawi leer ausgehen könnte
Fächertanz von Xichangdi
Als jüngst die Weltausstellung in Shanghai eröffnet wurde, gab es auch in einer dörflichen Gemeinde der Provinz Hebei ein denkwürdiges Ereignis
Komm, 's gibt Fresschen!
Üble Kolportage, die von lausiger Dramaturgie zusammengehalten wird: Der Bremer Tatort "Schlafende Hunde" verlängert die Kundschaftertätigkeit der Stasi ins Heute
Der Lebewesentliche
Der Millionär Michael Aufhauser weiß, es verändert nicht viel, wenn er Hängebauchschweine, Hunde und Affen rettet. Aber er hofft es
Eine Stadt im Taufbecken
Als im Mai 1953 Chemnitz in Karl-Marx-Stadt umbenannt wurde, wollte die DDR-Führung den Lehrmeistern Lenin und Stalin ein eigenes Schwergewicht entgegensetzen
Die berühmten 25 % Rendite
Heiner Flassbeck, Chef-Volkswirt der UNCTAD, findet, dass endlich auch über systemirrelevante Banken sowie das verhängnisvolle Markt- und Export-Mantra zu reden wäre
Wolfgang und Werner ins Grundgesetz
Die Opposition will mit einer Verfassungsänderung Menschen besser vor Diskriminierung schützen
„Rempeln ist der einzige Kontakt“
Zuwanderer beschreiben ihren Blick auf die Alltagskultur: Diesmal erzählt die Neuseeländerin Megan Gay, wie sie die häufigen Körperkontakte auf Berliner Gehwegen erlebt
Aggressor vom Dienst
Der Fall des renitenten ANC-Jugend-Vorsitzenden Julius Malema nimmt für Präsident Jacob Zuma alptraumhafte Züge an, weil seine Autorität als Präsident angegriffen wird
Alle zusammen
Hinter den Kulissen: Wie in Berlin die „nichtkünstlerisch Beschäftigten“ der Opernstiftung einen Tarifvertrag erkämpften, in dem West gleich Ost ist
Ein neues Logo für die "British Polluters"
Ohne Bilder keine Katastrophe: Das Öl sprudelt ins Meer, doch das Logo von BP leuchtet immer noch grün. Greenpeace ruft zum "Rebranding" auf
Eine Stadt heilt sich selbst
Köthen teilt das Schicksal vieler ostdeutscher Städte. Die Bevölkerung schrumpft. Nun hat die Stadt aber ein besonderes Mittel dagegen entdeckt: die Homöopathie
Berliner Luft in Dosen
Mit der EU-Krise wird offenbar, worin tatsächlich die europäische Geschäftsgrundlage der deutschen Wiedervereinigung im Oktober 1990 bestand
Wem gehört das Staatseigentum?
Von falschem Sozialismus und richtiger Vormundschaft. Zur Debatte über Vergesellschaftung
Düsseldorfer Verhältnisse
Die strukturelle Asymmetrie im Parteienstaat ruft nach Reformen: Warum nicht das parlamentarische System der Länder überhaupt zur Disposition stellen?