Demokratische Partei (Vereinigte Staaten)
Unten heißt nicht draußen
Trotz der Erfolge des Präsidenten wenden sich die unzufriedenen amerikanischen Wähler von den Demokraten ab. Doch Barack Obama hat noch lange nicht verloren
Fanatiker und Fundamentalisten
Die Demokraten schöpfen vor den Kongresswahlen Anfang November wieder Hoffnung, weil die Republikaner mit allzu vielen „Tea-Party-Aktivisten“ antreten
Die Ideologie der Sklaverei
Die Todesstrafe ist ein Überbleibsel der Sklavengesetze, sagt Bürgerrechtlerin Angela Davis: "Eine radikale schwarze Agenda war immer die beste Agenda für die USA."
Katastrophe im November
Barack Obama hat als Präsident bisher viel erreicht: Mehr Abrüstung, ein Umweltgesetz, eine Gesundheits- und Finanzreform. Trotzdem laufen ihm die Wähler davon
Brücke für die Konservativen
Mit der Nominierung von Elena Kagan für das Oberste Gericht versucht sich US-Präsident Obama einmal mehr im „Brückenbauen“. Derzeit ist das Gremum tief gespalten
Sensation! Klatschblatt ermittelt!
Gestern abend wurde der journalistisch renommierte Pulitzer-Preis verliehen: Der "National Enquirer" hat ihn nicht bekommen, seine Nominierung war überraschend genug
Das verzeiht die Opposition nie
Barack Obama gelingt mit der Gesundheitsreform ein Jahrhundertwerk, bei dem ein harter Konflikt mit den Republikanern wie demokratischen Dissidenten auszuhalten war
Im Fadenkreuz der Tea Party
Eine aus allen Milieus der Vereinigten Staaten gespeiste Graswurzel-Bewegung putzt schon einmal die Waffen und wildert hemmungslos im Lager der Obama-Wähler
Die Ronald-Reagan-Strategie
Präsident Barack Obama redet zur „Lage der Nation“ als sei er nicht Teil der Regierung – und beklagt sich über Washington
Obama ist nicht Clinton
Bei seiner heutigen Rede zur Lage der Nation sollte der US-Präsident kein rhetorisches Schaulaufen veranstalten, sondern seine Gegner entschlossen angreifen
Lehren einer Niederlage
Der Rückschlag für die Demokraten in Massachusetts bezeugt die allgemeine Stimmung im Land. Die ist derzeit beinahe so trüb wie in den finstersten Jahren unter Bush
Unter Schock
Die Republikaner haben den Demokraten überraschend eine schwere Niederlage beigebracht. Auf Ted Kennedys Stuhl im Senat sitzt für Massachusetts fortan ein Republikaner
Ein einsamer Präsident
Der erste Amtsjahr von Barack Obama hat gezeigt: Seine Wahl war kein Mandat für einen Linksschwenk in der US-Politik, sondern nur eine Absage an den Konservatismus
Auf Nummer Sicher
Die Freude über den ersten Abstimmungserfolg der Demokraten im US-Senat verdeckt die Tatsache, dass nur noch über eine verwässerte Gesundheitsreform entschieden wird
Opposition ohne Partei
Ein Jahr nach Obamas Wahlsieg erfasst die Ultrakonservativen ein Hang zu explosiver Paranoia, während die Republikanische Partei an Einfluss verliert
Obama in Gefahr
Das Weiße Haus befindet sich im Belagerungszustand, der sonst so instinksichere Präsident schiebt viele Entscheidungen vor sich her und verliert an Autorität
Obamas Kennedy-Erlebnis
Ein Vorgänger des heutigen US-Präsidenten stand 1961 vor der Wahl, mehr Truppen nach Südvietnam zu schicken oder abzuwarten. John F. Kennedy wollte keine Eskalation
Der Außerirdische
Der neue Ministerpräsident Japans ist ähnlich unkonventionell wie einst Junichiro Koizumi. Vielleicht ein Vorteil. Yukio Hatoyama steht vor schier unlösbaren Aufgaben
Ein linker Amerikaner
Der verstorbene demokratische Senator Edward Kennedy hat in den vergangenen Jahrzehnten wie kaum ein anderer die Sozial- und Bildungspolitik in den USA geprägt
Das bessere Amerika bleibt Schall und Rauch
Präsident Obama kämpft mit seinen Reformplänen gleichzeitig an zwei Fronten. Dabei hat er die Konservativen und die Lobby der Versicherungen gegen sich
Staatsfeind Nr 1
Mit Barack Obama schien in den USA der Mut über die Furcht gesiegt zu haben. Dieser Eindruck verblasst, je mehr die Rechtskonservativen Front gegen die Reformen machen
Terror an der Heimatfront
Um die Gesundheitsreform zu verhindern, ist den Republikanern jede Schmutzkampagne recht. Doch auch konservative Demokraten versuchen, Obamas Reformwerk zu verwässern
Der Präsident wirft die Kampagnen-Maschine wieder an
Obama riskiert für den Systemwandel seinen politischen Ruf. Der Rückhalt für sein Projekt wächst
Seltsames Paarlaufen in Jakarta
In Indonesien wird mit einer Wiederwahl des Amtsinhabers Yudhoyono beim Präsidentenvotum am 9. Juli gerechnet. Wenn nicht, droht ein Durchmarsch früherer Militärs