Euro
Nürnberger Trichter
Trotz rückläufiger Beitragseinnahmen erwirtschaftete die Bundesagentur für Arbeit 2008 Überschüsse. Das wird wohl in diesem Jahr nicht so bleiben
Verstaatlichung der Verluste
Die Teilverstaatlichung der Commerzbank ist ein Schritt zur Gründung einer „Bad Bank“, bei der Privatbanken künftig ihre schlechten Papiere abladen werden
Wir warten, bis die SPD das Fünf-Parteien-System versteht
Der Linkspartei-Vorsitzende Oskar Lafontaine über Massenvernichtungswaffen an den Börsen, die Vorteile der Opposition und Willy Brandts Diktum vom Krieg als Ultima Irratio
Kinderbonus gegen Spitzensteuersatz
Mit 50 Milliarden Euro könnte man viele sinnvolle Projekte finanzieren - doch die Regierungsparteien werden wohl ein Programm zur Pflege der eigenen Interessen auflegen
An der Realität vorbei
Ein Gericht bestätigt zwar, dass eine Arbeitnehmerin nach ihrer Elternzeit diskriminiert wurde, doch der Urteilsspruch setzt diese Erkenntnis nicht um
Teurer, schlechter, unsicherer?
Am 1. Januar startet der Gesundheitsfonds. Experten rechnen schon jetzt mit einer Unterfinanzierung. Und viele Kassen stehen vor dem Aus
Alte Kittel, neue Zeiten
Wie organisiert man Solidarität in prekären Arbeitswelten? Petra Gerstenkorn versucht es bei Verdi im Fachbereich "Besondere Dienstleistungen"
Eine gefährliche Illusion
Der Berliner Gesundheitswissenschaftler Rolf Rosenbrock über Krebs-Impfung, Prävention und aggressive Marktstrategien der Pharmaindustrie
Dickes Gesäß, leerer Kopf
Von der EU-Kommission bis zur Volksrepublik China werden teils gigantische Hilfsprogramme aufgelegt - nur in Deutschland nicht. Eine Polemik
Schlafes Schwester
In der Krise hilft kein Zaudern
Warum sind Sie gegen eine Beitrags-senkung, Herr Troost?
Die große Koalition wird zum Januar 2009 die Beitragssätze zur Arbeitslosenversicherung senken. Warum sind Sie dagegen? Wir stehen unmittelbar vor ...
Der Rubel kommt
Dem internationalen Öl- und Gas-Geschäft winkt eine neue Währung
Bremsklotz
Im Sachverständigenrat der Regierung entscheidet die Mehrheit, nicht das bessere Argument
Ressentiment des Zeitgeistes
Der Ökonom Ullrich Heilemann über den ungerechtfertigt schlechten Ruf von Konjunkturprogrammen
Planen für eine Million Jahre
Mittlerweile hat die Politik gelernt, dass ein nationales Endlager für hochradioaktiven Müll eine breite Zustimmung erfordert. Doch wie erhält man sie?
Wer jetzt investiert, spart in der Not
Eine Rezession hat viel mit unternehmerischer Lohn- und staatlicher Finanzpolitik zu tun
Versagt
"Schockierende" Defizite
Die sieben fetten und die sieben dürren Jahre
Die Oligarchen verlieren Milliarden, der Staat lässt sie nicht im Stich
Der Einsatz steigt
Nach der gigantischen Rettungsaktion für die Banken droht nun eine Krise der Staatsfinanzen
Der Staat als Hüter guter Sitten
Warum wird die Sanierung lädierter Banken nicht mit ökologischen und sozialen Auflagen verbunden?
Der Finger am Geldhahn
Die Gewichte auf den Geldmärkten könnten sich bald gewaltig verschieben
Eine Frage der ökonomischen Vernunft
Die IG Metall muss ausgerechnet in der Finanzkrise einen Lohnabschluss verhandeln. Die Arbeitgeber halten die Acht-Prozent-Forderung auch wegen der Konjunkturaussichten für zu hoch. Dabei gibt es gute Gründe für einen "kräftigen Schluck aus der Pulle".
Schwächelnde US-Banken machen den Chinesen schöne Augen
Chinesische Banken sind es, von denen die US-Defizitökonomie über Wasser gehalten wird, denn die Devisenreserven der Volksrepublik sind auf sagenhafte 1,8 Billionen Dollar gewachsen. Die Risiken eines Engagements auf dem US-Finanzmarkt sind also groß.
Für drei Euro gehen Banken über den Ladentisch
Die Finanzkrise verschont auch Russland nicht. Sie führt zu Einbrüchen beim Automobilbau und im Bausektor. Experten rechnen mit Reallohneinbußen von 30 Prozent und der Entlassung von Millionen Gastarbeitern.