Finanzmarkt

Schwarzer Dienstag

Die Euro-Finanzminister sind mit ihren Griechenland-Sondierungen über den toten Punkt nicht hinausgekommen. In einer Woche dürfte die Lage kaum besser sein

Lutz Herden

Notfalls in die Pleite schicken

Eine europäische Aufsicht ist nur sinnvoll, wenn sie jederzeit in das riskante Geschäftsgebaren von Geldhäusern eingreifen kann. Bis dahin ist es ein weiter Weg

Mann mit Brille und Mütze denkt nach.

Der Kandidat täuscht

Der neue Gegenspieler von Kanzlerin Angela Merkel hat die Ursachen der Eurokrise bis heute nicht verstanden

Porträt eines Mannes mit Brille und Krawatte. Im Hintergrund unscharfe Personen.

Europas Kreditanstalt für Wiederaufbau

Im Oktober soll der neue Kapitalstock der Euroretter starten. Sein Kapital könnte sich als zu knapp kalkuliert erweisen und bald auch die EZB gefragt sein

Lutz Herden
Börsenkurse und ein Diagramm über drei Richter in roten Roben.

Der falsche Weg

Der ESM darf in Kraft treten. Deutschland hat sich mit seinem Spardiktat in Europa endgültig durchgesetzt. Die Folgen werden fatal sein

Mario Draghi, EZB-Chef, trägt Brille und Anzug.

Mehr Schlechtes als Gutes

Auf den ersten Blick scheint Draghis Plan zum unbegrenzten Kauf eine gute Idee. Trotzdem wird er wahrscheinlich scheitern

Ein Mann in einem dunklen Anzug mit roter Krawatte sitzt in einem Raum mit Holzverkleidung.

Das Pokern haben sie gelernt

Die neue Regierung aus Nationalisten und Sozialisten hat wegen der Wirtschaftsmisere kaum Spielraum. Da käme ihr ein wenig Trouble mit der EU gelegen

Sigmar Gabriel vor rotem Hintergrund, mit verschränkten Händen.

Testlauf zur Agenda 2013

Die SPD probt für den Wahlkampf mit dem Thema „böse Banken“. Das könnte vor allem der Linkspartei schaden

Zwei Männer gehen, einer spricht und gestikuliert, der andere hört zu.

Euroland, deine Sternchen

Mit Zypern und Slowenien werden nun auch kleinere Eurostaaten Bekanntschaft mit dem Rettungsfonds schließen

Frau mit roten Haaren und blauer Kleidung vor rotem Hintergrund.

Sparsam stirbt am schnellsten

Die für 2013 in Aussicht stehende europaweite Schuldenbremse untergräbt die Grundlagen der Demokratie und Sozialstaatlichkeit in der Europäischen Union

Spanische Flagge weht vor Bankia-Gebäude mit Logo.

100 Milliarden, die nichts klären

Entgegen der Beteuerungen von Spaniens Ministerpräsident Rajoy muss das Land nun doch unter den Euro-Rettungsschirm. Zu welchen Bedingungen das geschieht, bleibt nebulös

Das spricht Bände

In Spanien sind Staatsverschuldung und Krise für die konservative Regierung von Premier Rajoy nur ein Vorwand, um den neoliberalen Durchmarsch zelebrieren zu können

Teufelszeug oder Rettungsbesteck?

Offiziell wurden noch keine Gemeinschaftsanleihen aller Euro-Staaten aufgelegt. Doch eine Art Frühgeburt dieser Wertpapiere hat die EZB zu verantworten

Lutz Herden

Der erste Streich

Sieger François Hollande profitiert vom Zorn darüber, dass Staaten zu willigen Geschöpfen der Finanzmärkte schrumpfen und den großen sozialen Aderlass verordnen

Lutz Herden

Ein Hauch von Frühling?

Deutschland und Frankreich können sich nicht wie erwartet mit einer Abgabe auf Finanz- und Börsengeschäfte durchsetzen – es gibt dafür nachvollziehbare Gründe

Lutz Herden

So kauft man sich Zeit

Die Europäische Zentralbank hat privaten Banken noch einmal 530 Milliarden Euro auf Pump verabreicht. Sie sollen damit Staatsanleihen aus Spanien oder Italien kaufen

Gesten der Unterwerfung

Bundeskanzlerin Angela Merkel wird zu Unrecht vorgeworfen, sie habe keine Linie – ihre Politik stärkt die Finanzmärkte

Michael Jäger

Das hat gesessen

Mit dem Down-Rating für neun Euro-Staaten schürt die US-Agentur Standard & Poor's das Misstrauen gegenüber der Eurozone und dem Krisenmanagement der EU-Regierungen

Lutz Herden

Euro-Requiem

An der Schwelle zum Neuen Jahr ist offen, wie viel am 31. Dezember 2012 von der Eurozone übrig sein wird. Sicher ist nur: der Rettungsfonds braucht den nächsten Schub

Lutz Herden

Schockstrategie für Europa

Die Kanzlerin ist keine „Getriebene“ der Finanzmärkte – sie folgt ihrem Kalkül: per Eskalation der Krise ganz Europa eine Politik der Entsolidarisierung aufzuzwingen

Völlig unbeeindruckt

Die Finanzmärkte scheren sich nicht weiter um die vom jüngsten EU-Gipfel abgegebenen Versprechen. Und auch der Brüsseler Konsens bröckelt, wie das Abrücken Dänemarks zeigt

Super-Maastricht

Wenn Merkel und Sarkozy ihre Vertragsreformen präsentieren, darf sich die Finanzwelt in einer neuen Art von Kriegsführung gegen Staaten bestätigt fühlen

Lutz Herden

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