Frankreich

Emmanuel Macron und François Hollande stehen nebeneinander. Beide tragen Anzüge und blaue Anstecker.

Wahlsieg mit Auflagen

Nach dem Wahlsieg von Emmanuel Macron herrscht vielerorts Erleichterung. Doch die Herausforderungen, vor denen der junge Präsident steht, sind nicht kleiner geworden

Leander F. Badura
Emmanuel Macron winkt mit beiden Händen in die Menge, trägt einen dunklen Anzug mit weißem Hemd und Krawatte.

Präsident der Rekorde

In Paris wurde der Wahlsieg des neuen französischen Präsidenten ausgelassen gefeiert. Wie schnell die Stimmung jedoch umschlagen kann, erfuhr bereits sein Vorgänger

Zerrissene Wahlplakate mit Marine Le Pen und Hände im Hintergrund. Ein Mann geht vorbei.

Die Republik wählt

Macron oder Le Pen: Wer gewinnt am Sonntag? Fest steht nur: die zweite Runde der französischen Präsidentschaftswahl wird in jedem Fall historisch. Ein Bericht aus Paris

Ein Bund Radieschen mit roten und weißen Exemplaren sowie grünen Blättern.

Außen rot, innen weiß

Die Parti Socialiste droht nach der Präsidentenwahl in Frankreich eine Bonsai-Partei zu werden

Lutz Herden
Atomkraftwerk Fessenheim bei Nacht, mit Projektionen von AKW-Namen und der Frage

Endlos-AKW Fessenheim

Der Betreiber spielt Russisch Roulette mit einem schrottreifen Atomkraftwerk direkt an der deutschen Grenze. Die Bundesregierung muss endlich aktiv werden

Jubelnde Menge mit französischen Fahnen vor einer Leinwand mit Macron-Slogan und Bild einer Frau.

Vorentscheidung für Macron

Bei der ersten Runde in Frankreich hat Marine Le Pen mit 22 Prozent Stimmen hinzu gewonnen, aber nicht triumphiert. Macron ist der Favorit für das Stechen

Lutz Herden
Emmanuel Macron mit gefalteten Händen im Anzug vor schwarzem Hintergrund.

Der Investment-Guerillero

Emmanuel Macron will Frankreich umbauen. Ist er ein Linker ? Ein Rechter? Oder will er in Wahrheit nur die alten Eliten erneuern?

Vorwärts und nicht verdrängen!

Der Favorit der Präsidentschaftswahl will Frankreich zu einer zu einer diversen, offenen Gesellschaft umgestalten. Es sind schwierige Zeiten für dieses Projekt

Europa hat’s vorgemacht

Alte Industrien zu reanimieren, ist kein Alleinstellungsmerkmal von Donald Trump. Es gibt dafür historische Wurzeln

Hochgradig verwundbar

Nach dem Attentat von London wird die Rückkehr zur Normalität beschworen. Angebracht ist das nicht

Lutz Herden

Ist ihm egal

Die vielen Gesetzesverschärfungen zeigen: Die Koalition schert sich immer weniger um den Rechtsstaat

Auf dem Rüstungspfad

Die EU will mehr gemeinsame Rüstungsvorhaben umsetzen, aber die Erfolgsbilanz bisheriger Projekte ist sehr bescheiden

Gott unterwerfen

Fethi Benslama hat mit radikalisierten Jungs aus der Banlieue gearbeitet. Sein Essay „Der Übermuslim“ erklärt deren Psyche

1957: Ein Janusgesicht

Mit den Römischen Verträgen entsteht die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft EWG. Sie treibt nicht nur die Einigung, sondern bald auch die Spaltung Europas voran

Show im Twitterformat

Das erste TV-Duell der Bewerber um die Präsidentschaft war keine Sternstunde der politischen Diskurskultur, half aber, die Fronten zu klären

Aus und vorbei

Der Sozialist Benoît Hamon ist bei der Präsidentenwahl ziemlich chancenlos. Es sei denn, Jean-Luc Mélenchon von der Linkspartei zieht zurück

Nestflucht nach Algier

Emmanuel Macron würde sich als Präsident für die einst in Algerien begangenen Verbrechen entschuldigen

Ende eines Extremfalls

Die EU sollte aufatmen, wenn die Abtrünnigen gehen, und dies als Chance für einen Neuanfang begreifen

Fillons Steilvorlage für Le Pen

Mit dem Erstarken der neuen Rechten verliert das Land zunehmend das Gleichgewicht. Jetzt verbreitet Fillon auch noch Verschwörungstheorien über ein „politisches Attentat“

Auf wackeligen Füßen

Donald Trump droht mit Strafzöllen und Handelskriegen. Das ist falsch. Aber Deglobalisierung wird auch unter progressiven Ökonomen diskutiert

Quer zu den Fronten

Jean-Claude Michéa mischt marxistische Analyse mit der Feier des einfachen, unverfälschten Lebens. Das kommt gut an

Kern und Konzentrik

Das Weißbuch der EU-Kommission ist bei Lichte besehen eine Absage an eine überdimensionierte Staatenunion, wie sie mit der Osterweiterung entstand

Lutz Herden

Empfehlung der Woche

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