Holocaust

Schwere Schritte wagen

Die Befreiung von Auschwitz ist 71 Jahre her. Warum neue Arten des Erinnerns sinnvoll sind

Deutsch verlernen

New York feiert die Schauspielerin Tessa Kim für ihr Comedyprogramm "The Bad German"

Orthodoxe Juden mit Hüten und langen Mänteln stehen auf einem Hügel mit Blick auf eine Stadt.

Innere Stimmen

Die prominente israelische Soziologin Eva Illouz fordert die Erneuerung des jüdischen Staats

Ulrike Baureithel

Verbrannte Geschichte

Es sind nicht zuletzt die weiter auseinander driftenden Geschichtsbilder, die zum 70. Jahrestag des Kriegsendes zu einem geteilten Gedenken führen

Lutz Herden
Eine Person hält ein gerahmtes Foto von Lech und Maria Kaczyński vor einer Menge.

Schwer verwunden

Fünf Jahre nach dem Flugzeugabsturz von Smolensk könnten die Beziehungen zu Russland kaum schlechter sein

Eichmann, der Deutsche

Über Israels Staatsräson nach dem Krieg: Hans Blumenbergs ätzende Kritik an Hannah Arendt, Dan Diners „Rituelle Distanz“

Ewig wartend

Was bedeutet Heimat in Zeiten der Globalisierung? Sprache und Alltag, sagt ein Israeli, der in Deutschland ein zweites Zuhause fand

Laura Poitras vor dem Berliner Fernsehturm.

Paradies für Hacker

Netzaktivisten, Whistleblower und Hacker aus der ganzen Welt suchen hier Zuflucht, weil Deutschland so sicher ist. Der „Guardian“ hat die Wichtigsten getroffen

Wenn Golo mit der Hannah

Martin Amis’ Roman „The Zone of Interest“ wird bei uns nicht verlegt. Das ist kein Skandal, sondern die richtige Entscheidung

Nah am gewalttätigen Mann

In „Hitlers Helferinnen“ untersucht die Historikerin Wendy Lower die Rolle der deutschen Frauen im Holocaust

Wir könnten Avantgarde sein

Für das Patchwork-Judentum von heute braucht man neue politische, religiöse und kulturelle Ausdrucksmittel. Ein Entwurf für die Zukunft

Arbeit am Mythos

Die Debatte über Antisemitismus in der Zeit der Nazis ist in Polen noch jung – und wird im Kino doch bereits vehement geführt

Der Krieg in uns

Katja Petrowskaja, Marci Shore und Ines Geipel versuchen, das osteuropäische 20. Jahrhundert zu erzählen

Currywurst und Stolpersteine

Immer mehr junge Israelis ziehen nach Berlin. In ihrer Heimat diskutiert man unterdessen, ob sie damit ihr Land verraten

Shoa in Dresden

Kaum etwas erinnerte daran – jetzt zeigt eine Ausstellung das Grauen, aber auch die Hoffnung

Mann mit Hut und Mantel raucht, steht vor einem Fenster und Geländer.

„Die Zeit läuft davon“

Nach dem Kunstfund in München: Der Historiker Julius Schoeps fordert, dass Deutschland endlich ein Restitutionsgesetz braucht

Christine Käppeler

Bloß keine komischen Gefühle

Der Holocaust wurde noch nie so sehr banalisiert wie heute. Claude Lanzmanns Film "Der letzte der Ungerechten" ist da umso wichtiger. Doch er hat keinen Verleih

Statue der Freiheit in Riga mit drei goldenen Sternen, umgeben von Möwen.

Winde wüten, Winde brüllen

Die Geschichte hat es so gewollt, dass Riga zur größten russischen Stadt der Europäischen Union wurde. Doch bisher wurde recht wenig daraus gemacht

Der Himmel 1944

Der Historiker Otto Dov Kulka hat als Kind Auschwitz überlebt. Er hat kein klassisches Erinnerungsbuch geschrieben, sondern etwas Größeres

Woher ist das Material?

Alexander Kluge schreibt 48 kurze Geschichten über die Verbrechen der Nationalsozialisten und macht unsere Rezensentin damit etwas ratlos

3. Generation Deutschland

70 Jahre nach dem Ende des Krieges benutzen die Deutschen die Perspektive der Enkel, um sich zu erinnern. Das soll Entlastung schaffen

Ulrike Baureithel

Tödliches Nichtwissenwollen

In seinem neuen Buch beschreibt Götz Aly das System nationalsozialistischer „Sterbehilfe“ – an das wir uns bis heute nicht erinnern wollen

Ulrike Baureithel

Der Pionierarbeiter

Die Berlinale würdigt mit Claude Lanzmann einen engagierten Filmemacher – und vergibt sich dabei eine Chance

Empfehlung der Woche

Der Fürst und seine Erben

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Peter Sloterdijk

Hardcover, gebunden

189 Seiten

22 €

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Was ihr wollt

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William Shakespeare

Regie: Sarah Kurze

Termine: 12./13. Mai und 3./4./5. Juni 2026

Dauer: 1 Stunde 20 Minuten

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The Cowboy

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André Hörmann

Dokumentation

Deutschland, USA 2025

89 Minuten

Ab 13. Mai 2025 im Kino!

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AugenZeugen mit Stift und Kamera

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Max Beckmann und Armand Besch im Kunstmuseum Bayreuth

Kunstmuseum Bayreuth

Maximilianstraße 33 | 95444 Bayreuth

Vom 1. März bis 4. Oktober 2026!

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