Indien
Mayawati hat Appetit auf Wölfe
Die Premierministerin des Bundesstaates Uttar Pradesh kommt aus einer einst als "unberührbar" stigmatisierten Kaste. Nun will sie die Regierung in Delhi führen
Pakistans Armee: So unfähig wie korrupt
Pakistan wird von niemand so sehr beherrscht wie von seinen Streitkräften. Doch die Taliban entscheidend schlagen, das können sie oder wollen sie nicht
Chronik
vom 16. bis 22. April
Die vergessene Zeitbombe
Vor 94 Jahren wurden erstmals Chemiewaffen eingesetzt. Inzwischen ist deren weltweite Ächtung beschlossene Sache und eine Rechtsnorm der internationalen Politik
Das Imperium ersteigert zurück
Viele Kunstwerke in europäischen Museen wurden geraubt. Wie könnte dem vom Imperialismus diskreditierten Ideal eines Weltkulturerbes neues Leben eingehaucht werden?
Ende der Brüderlichkeit
Seit der Islamischen Revolution von 1979 sucht Iran immer wieder die Nähe zum muslimischen Bruderland Pakistan. Doch dieser Bruder ist zu unberechenbar geworden
Das Gewehr an die eigene Schläfe halten
Der ewige Krisenstaat Pakistan ist nicht nur ein Sorgenkind der internationalen Politik, sondern fordert auch den Westen heraus, seine Weltsicht zu überprüfen
Vom Ende des Traums
Joseph O’Neills glänzender Gesellschaftsroman "Niederland" ist der "Great Gatsby" unserer Tage
Mit voller Kraft vorwärts
Fareed Zakarias Buch „Der Aufstieg der Anderen“ wagt einen Ausblick in das postamerikanische Zeitalter
Ein Buddha im Porsche
Auch ein Jahr nach dem Aufstand in Lhasa im März 2008 haben sich die Gemüter noch nicht wieder beruhigt. Das gilt auch für die Lama-Klöster
Ab durch die Latrine
Seine drei Leidenschaften sind Film, Musik und die Familie. Er bleibt Brite, selbst wenn er in Indien dreht. Ein Porträt des Oscar-Preisträgers und Regisseurs Danny Boyle
Die Geburt der Literatur aus dem Geist der Krise
Klingt zynisch, ist aber so: Pakistans Literatur macht ausgerechnet in den Zeiten von sich reden, in denen das Land im geopolitischen und militärischen Chaos versinkt
Härter als im Irak
Die NATO-Verteidigungsminister tagen in Krakau und sind alarmiert über die kritische Lage in Afghanistan und die Ergebnisse der ersten Holbrooke-Mission in der Region
Vor dem Big Bang
Nach dem Treffen mit US-Emissär Richard Holbrooke ringt sich Präsident Zardari zu einem sensationellen Statement durch
Doktor Khans gesammeltes Schweigen
Die USA brauchen für ihren Krieg in Afghanistan Pakistan als Partner. Deshalb tolerieren sie auch die Freilassung des Atomspions Abdul Qadeer Khan
Das Buch zum Fluch
Vor zwanzig Jahren verkündete Ayatollah Chomeini sein Todesurteil gegen Salman Rushdie
Die Brückengeneration
Abseits der Kriegsschauplätze beginnt in Afghanistan wieder kulturelles Leben. Wegen ihrer Schonungslosigkeit werden die Künstler im Inland gemieden, im Ausland gefeiert
Nachdenken über das gute Leben
Hohe Auszeichnung für die amerikanische Philosophin Martha C. Nussbaum
Nicht ohne meine Kultur
Mit seiner These vom "Kampf der Kulturen" löste der amerikanische Politologe Samuel Huntington eine weltweite Debatte aus. Nun ist er im Alter von 81 Jahren gestorben.
Aus der Finsternis
"Der weiße Tiger" - den Debütroman des indischen Autors Aravind Adiga - kann man als Manifest der Dritten gegen die Erste Welt lesen
Die Halsschlagader
Die umstrittene Gebirgsregion ist für Indien heute weniger Konfliktgebiet als viel mehr Testfall für seinen Aufstieg als Regionalmacht
Delhi fordert 20 Köpfe
Der regierenden Kongresspartei käme ein Schlag gegen Pakistan nicht ungelegen
Trauer um Liebling Bush
Die beiden Atommächte sind beunruhigt darüber, dass Barack Obama den Kaschmir-Konflikt entschärfen will