Israel
Aus dem Abseits in die Offensive
Zynisch, aber wahr: Die Luftangriffe der Israelis stärken die Hamas – und der Gazastreifen hat wieder eine Regierung, die mehrheitlich akzeptiert wird
Netanjahu allein zu Haus
Der Arabische Frühling hat den Nahen Osten verändert. Viele unterstützen nun die Menschen in Gaza – und die israelische Regierung bleibt isoliert zurück
Die Mutter aller Entscheidungen
Eine Alternative zur Eskalation in Nahost gibt es längst: Wenn es sein muss, reden Israelis und Palästinenser schon miteinander – der Fall Gilat Shalit hat das gezeigt
Wie Ratten in einem Käfig
Es ist überall gleich unsicher. Für anderthalb Millionen Palästinenser gibt es so gut wie keinen Schutz, wenn die israelische Luftwaffe angreift
Auf der Suche nach Feinden
Mit seiner Gaza-Strategie tut Premier Netanjahu so, als habe sich das arabische Umfeld der Konfliktzone nicht verändert. Nun aber greifen Kairo und Tunis diplomatisch ein
Operation “Säule der Verteidigung“
Die Risiken einer gegen den Gazastreifen gerichteten Militärintervention sind angesichts der sich verändernden politischen Landschaft im Nahen Osten enorm
Die Gunst der Stunde
Premierminister Benjamin Netanjahu begründet die auf Januar 2013 vorgezogene Neuwahl mit einem Haushaltsstreit. Doch das alles beherrschende Thema ist Iran
Endstation Levinsky-Park
Für afrikanische Flüchtlinge ist Israel ein Sehnsuchtsland. An der Grenze bekommen sie ein Busticket - und landen in einem Park im ärmlichen Süden Tel Avivs
Plötzlich schellen Alarmglocken
Die Regierung Erdogan begreift, dass sich weder die NATO noch die USA allein in ein Syrien-Abenteuer stürzen wollen – so kommt wieder die Diplomatie zu ihrem Recht
Belastete Kleidung
Als Merkel Athen besuchte, trugen drei Demonstranten Nazi-Uniformen. Wir verraten, warum Spock auch mal eine anzog und wie sich Zeichen vom Bezeichneten ablösen können
Alles wie immer?
Herausforderer Mitt Romney attackiert Präsident Obama in der Außenpolitik. Doch dürfte sich an der Rolle der USA in der Welt nach der Wahl wenig ändern - so oder so
Der arabische David und seine Drohne
Israel hat keine diplomatische Antwort auf ihre heutigen Sicherheitsfragen - nur eine militärische: Die ist seit 1948 unverändert.
Die Farbe Rot
Premier Netanjahu lässt kaum Gelegenheiten verstreichen, seine Meinung über den Umgang mit dem Iran kundzutun. Besonders gegenüber der US-Regierung wird er deutlich
"Ich wurde als Verräterin beschimpft"
Gewalt ist an der Tagesordnung: Israelische Soldaten sprechen über ihre Erfahrungen in den besetzten Gebieten und brechen damit ein Tabu
Zerstörter Glaube
Warum nehmen immer weniger Menschen Anstoß an der wachsenden Diskriminierung von Juden?
Judith Butler: Die Nestbeschmutzerin
Butler ist „gay“, Jüdin und Philosophin. Nun bekommt sie den Adorno-Preis und der Zentralrat der Juden protestiert
Nicht sehr teuer
Mit dem Luxemburger Abkommen von 1952 sollen die in der NS-Zeit verfolgten und ausgeplünderten Juden entschädigt werden. Die Zustimmung im Bundestag fällt knapp aus
Rhetorik der Eskalation
Präsident Peres hat einen militärischen Alleingang seines Landes gegen iranische Atomanlagen abgelehnt und wird dafür von Premier Netanjahu öffentlich kritisiert
Israels besorgter Blick
Trotz der geringen Sympathien für Assad ist man sich im Nachbarland nur allzu bewusst, dass jeder Versuch der Einflussnahme nach hinten losgehen könnte
Aus Kampf wird Kunst
Die Hisbollah feiert in einem Freiluftmuseum ihren Kampf gegen Israel in ästhetisierter Form. Auch sonst will die Organisation ihre politischen Ideen in Kultur verwandeln
Die Straße ist nicht genug
In Tel Aviv schlagen junge Leute erneut ihre Zelte auf. Werden die sozialen Proteste wieder so stark wie im vergangenen Jahr?
Beschneidung verbieten, Religion beseitigen
Beschneidung unter Strafe stellen war einer von vielen Versuchen aus drei Jahrtausenden, das Judentum auszurotten. Ein deutsches Gericht erklärte sie wieder für strafbar
Das Drehkreuz klemmt
Nicht immer waren Ankara und Damaskus derart verfeindet wie jetzt. Das Verhältnis wurde um so besser, je mehr sich die Türkei den Arabern als Regionalmacht empfahl
Assad war stets ein verlässlicher Feind
Ein eskalierender Bürgerkrieg in Syrien kann nicht im Interesse der Regierung von Benjamin Netanjahu, geschweige denn des jüdischen Staates sein