Kino

Abgehende Winde

Willem Dafoe und Robert Pattinson werden immer verschrobener, mit ihnen „Der Leuchtturm“. Das ist oft ziemlich lustig

Porträt einer blonden Frau mit Brille und schwarzem Spitzenoberteil, die nachdenklich in die Kamera blickt.

„Ich werde nicht ernst genommen“

Julie Delpy ärgert sich über Hollywoods Männerklüngel und lügende Anwälte. Als Regisseurin fühlt sie sich in den USA benachteiligt

Maxi Leinkauf

Weit weg, ganz nah

Das Auftauchen einer alten Liebe stellt in „Was gewesen wäre“ die neue Beziehung in Frage

Masse und Mensch

Wang Xiaoshuai erzählt in „Bis dann, mein Sohn“ von Chinas Umbrüchen der letzten Jahrzehnte aus der Sicht zweier Arbeiterfamilien

Männer sind ein Kreuz

Teona Strugar Mitevskas „Gott existiert, ihr Name ist Petrunya“ bringt das Patriarchat ins Wanken

Ach, Junge

In „Lara“ kann Corinna Harfouch mit einem spöttischen Lächeln Welten zerstören

Die Nase im Dreck

Beim DOK Leipzig gibt es Liebe für Protagonisten, Abfall für Straßenhunde und viel Beifall für die Frauenquote

Wellen. Wind. Feuer!

Bei Céline Sciamma wächst die verbotene lesbische Liebe ruhig, aber unaufhaltsam

Fischerboot Potemkin

Rau und grobkörnig erzählt Mark Jenkin von der Gentrifizierung eines Küstendorfs in Cornwall

Zwei Personen in einem engen, schmutzigen Bad versuchen, mit ihren Handys WLAN zu empfangen.

Sehr lustig, sehr hart

Mit „Parasite“, einer cineastischen Parabel zum modernen Klassenkampf, gewann der Koreaner Bong Joon-ho die Goldene Palme in Cannes

Tanz den Schrotthändler

Obdachlose Frauen sind zur Unsichtbarkeit verurteilt. Louis-Julien Petit widmet ihnen mit „Der Glanz der Unsichtbaren“ einen rundum erfreulichen Film

Aggressorinnen

„Skin“ erzählt von der Metamorphose eines Nazis. Frauen weisen ihm dabei den Weg

Star ist die Landschaft

Siegfried Lenz’ „Deutschstunde“ gibt es nun auch im Kino, den jüngeren Generationen zur lehrreichen Erbauung

Dunkle Seite

François Ozon huldigt mal nicht starken Frauen, in seinem neuen Film rekonstruiert der Franzose den Missbrauch von Jungen durch katholische Priester

Meet my bear

Blumenkränze, Wiesentänze und Blutopfer: Ari Aster bringt uns den guten alten Kommunenhorror zurück

Eskalierte Liebe

Nora Fingscheidt erzählt hoch einfühlsam von einem verhaltensauffälligen Kind, dem nicht zu helfen ist

Benjamin Knödler

Lass uns lavieren

Wenn der Vater mit dem Sohne in „Wajib“ durch Nazareth fährt, passiert nicht viel. Und das ist auch gut so

Mütter und Söhne

Das älteste Filmfestival der Welt ist für Überraschungen zu haben. Dieses Mal schlug ein Superbösewicht zu

Dem Feigling nach!

Nadav Lapid lässt im Berlinale-Gewinner „Synonymes“ einen jungen Israeli in Paris nach sich selbst suchen

Empfehlung der Woche

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Hardcover, gebunden

448 Seiten

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Das Festival für Non-Fiction-Storytelling

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