Nationalsozialismus

Das Schweigen der Nazi-Enkel

Zwei Menschen mit Migrationshintergrund haben die Debatte um die deutsche Schuld neu lanciert. Einigen passt das nicht

Fassade der Julia Stoschek Collection mit Schriftzug und einer Person, die davor entlanggeht.

Folgt der Spur des Geldes

Viele deutsche Unternehmen haben vom Nationalsozialismus profitiert. Eine Vermögenssteuer würde dieses Problem eher beheben als immer neue „Enthüllungen“

Recht und Rassismus: komplexe Komplizenschaft

Ein Fachaufsatz in einer renommierten Zeitschrift für Arbeitsrecht bedient sich rassistischer Denkfiguren. Wie ist das möglich? Und warum ist es kein Einzelfall?

Das Grauen zeigen

Seweryna Szmaglewska schildert den Alltag im KZ Auschwitz-Birkenau

Briefmarke mit Porträt von Ricarda Huch, 1864–1947.

Die Widersprüche

Manche Schriftsteller gingen während des Nationalsozialismus ins Exil. Viele blieben. Anatol Regnier folgt einfühlsam ihren Schicksalen

Frühphase der BRD

Axel Schildts grandioses Projekt über „Medien-Intellektuelle in der Bundesrepublik“ bleibt leider ein unvollendetes Fragment

Ende der Schonfrist

Frankreich macht es vor: Ein Verbot der „Grauen Wölfe“ ist auch hierzulande längst überfällig

Denkmalen als Dotopie

Ein Kollektiv verpasst einem Nazi-Bau über Nacht einen Regenbogen-Anstrich. Die Aktion ist mehr als gelungene Guerilla-Kunst

Die DDR in sich tragen

Jetzt meldet sich eine jüngere Generation zu Wort. Über Aufbruch und Phantomschmerz

Donald Trump mit geschlossenen Augen vor US-Flaggen.

Ist die Show für Trump vorbei?

Donald Trump wird alles dafür tun, um an der Macht zu bleiben. Er will unbedingt verhindern, was für ihn die ultimative Katastrophe ist: ein „Loser“ zu sein

Silhouette einer Person, die auf etwas zeigt, mit einem Mikrofon vor bewölktem Himmel.

Darf ich jetzt „Hitler“ sagen?

Die Entwicklung der USA unter Donald Trump ist eine Hinwendung zum autoritären Faschismus, schreibt Dokumentarfilmer Eugene Jarecki. Sein Vater floh 1939 vor den Nazis

Hitler im Saal

Gabriele Tergits Gerichtsreportagen spiegeln den Alltag der Weimarer Republik

Zwei Leitbaken mit roten Pfeilen auf weißem Grund stehen nebeneinander im Gras unter einem bewölkten Himmel.

Hört euch das mal an

In Zeiten der Pandemie findet die These immer mehr Zuspruch, die politische Unterscheidung zwischen Links und Rechts sei hinfällig. Dabei ist sie jetzt wichtiger denn je

Frau hält gelben Ballon mit Auge, Menschenmenge im Hintergrund.

Das Verschweigen brechen

Noch immer muss das Gedenken an die vom NS-Regime ermordeten Sinti und Roma erkämpft werden

Der mordet nur

Die rechtsextreme Szene wird immer radikaler – und unübersichtlicher

Nahaufnahme eines Gesetzestextes mit dem Wort

Falsches Signal

Der Begriff der „Rasse“ ist in Deutschland belastet – ja. Aber es wäre verkehrt, ihn aus dem Grundgesetz zu streichen

Das Trennende

Die Nachkommen von NS-Tätern und die Nachkommen ihrer Opfer stehen nicht auf derselben Seite

Graue Skulptur einer Hand, die mit dem Zeigefinger nach rechts weist, vor orangefarbenem Hintergrund.

War doch nicht so schlimm

Im Streit über den Postkolonialisten Achille Mbembe zeigt Deutschland, wie provinziell seine Erinnerungskultur ist

Der innere Frieden

Viele Nachfahren von NS-Tätern leiden. Man muss das ernst nehmen. Eine Replik auf Alexandra Senfft

Falsche Mythen

Richard von Weizsäcker spielte die Täterschaft seiner Familie herunter – und wurde so zum Vorbild deutscher Selbstentlastung

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