Palästina (Region)
Und draußen platzen die Luftballons
Junge Palästinenser sammeln sich im Internet oder benutzen Hip-Hop, um sich sowohl gegen die israelische Blockade als auch die starke Dominanz der Hamas zu wehren
Der zweite könnte bald erster Sieger sein
Nach den Wahlen gilt der Islam mehr denn je als Synonym für sozialen Ausgleich. Davon profitieren zunächst die Muslimbrüder, vor allem aber die radikaleren Salafisten
Das Westjordanland wird betoniert
Mitri Raheb, der Pfarrer der Weihnachtskirche in Bethlehem, hofft nach dem vorläufigen Scheitern in den Vereinten Nationen nicht mehr auf ein unabhängiges Palästina
Mit einem Bein in der UNO
Der palästinensische Politiker Ilan Halevi geht von einem weiter kräftezehrenden Hürdenlauf zum eigenen Staat aus und erwartet mehr Koexistenz zwischen Fatah und Hamas
Zwei Seiten eines Dilemmas
Palästina will von der UNO als Staat anerkannt werden. Israel läuft dagegen Sturm. Im Dialog mit Guardian-Lesern begründen beide Seiten ihre Positionen
Die Chance der Diplomatie
Großbritannien kommt im Streit über die Anerkennung Palästinas eine Schlüsselrolle zu. Eine Ablehnung würde die Fatah schwächen und Europa diskreditieren
Gespiegelte Invasionen
Die Theorie der Bilder kam einst mit den Europäern in den Orient. Bis heute hallt der Einfluss nach. Gibt es eine originär arabische Kunst?
Vergeltung in der Knesset
Obama könnte den Friedensprozess nur mit einem präzisen Plan neu starten und sich mit einer Gegenrede in Jerusalem für Netanjahus Auftritt im US-Kongress revanchieren
Benjamin Netanjahu jubelt
Der Wind des arabischen Frühlings weht bis Palästina: Hamas und Fatah versuchen es wieder miteinander und wollen bis zu Wahlen eine gemeinsame Regierung bilden
Ausgelöscht, auferstanden
Der libanesische Marxist Fawwas Traboulsi über die Linke und den Umbruch in Arabien, über palästinensische Irrtümer und intellektuelle Gymnastik
System aus den Fugen
Säulen der Stabilität und der Energieversorgung im Nahen Osten gehen verloren – der Westen muss schleunigst umdenken
Nicht länger unter Verschluss
Staatliche Archive werden immer dann in dramatischer Weise der Öffentlichkeit zugänglich, wenn ein politisches System in eine Existenzkrise gerät oder zusammenbricht
Das große Wagnis
Der palästinensische Premierminister liebt das Risiko. Er will Ende 2011 den unabhhängigen Staat Palästina ausrufen und hofft auf eine Anerkennung durch die USA
Der Tränensammler
Wenn man es nicht besser wüsste: Trotz Finanzkrise präsentiert sich Dubai auf seinem Filmfestival großzügig. Und zu sehen gab es bemerkenswert viele Filme von Frauen
Die unglücklichen Feinde
Um den nahöstlichen Friedensprozess zu reanimieren, sollte die EU Israelis und Palästinensern einen Beitritt anbieten, falls sie zur Zwei-Staaten-Lösung finden
Eine Oase in der Wüste
Israel gedenkt wieder der Ermordung von Yitzhak Rabin. Doch sein Vermächtnis verblasst. Das heutige Establishment hat das Klima für den Mord erst vorbereitet
Handwerkszeug des kulturellen Widerstands
Das palästinensische Freedom Theatre aus Jenin ist momentan in Deutschland auf Gastreise. Gespräch mit Leiter Juliano Mer Khamis und der Schauspielerin Batool Taleb
Es gibt keinen besseren Platz
Das Siedlungsprojekt des amerikanischen Millionärs Irwin Moskowitz erweist sich als willkommenes Ablenkungsmanöver
Fatah will Zähne zeigen
Erstmals seit 20 Jahren hält die Fatah wieder einen Kongress ab. Die Partei von Palästinenser-Präsident Abbas will einen härteren Kurs gegenüber Israel einschlagen
Die Ära des Zwinkerns ist vorbei
Barack Obama erwartet von Premierminister Netanjahu, dass er über einen palästinensischen Staat nicht nur redet, sondern sichtbare politische Schritte unternimmt
Die Kriegslieder von 1948
Die israelische Gesellschaft muss sich dem Widerspruch zwischen den Pionierleistungen ihrer Gründergeneration und der Vertreibung von Millionen Palästinensern stellen
Keine Sieger
Zwischen Hoffnung und Resignation: Was israelische und palästinensische Künstler über die neue Regierung in Jerusalem und die Aussichten für den Friedensprozess denken
Obama und die israelische Brille
Die USA können ihr Verhältnis zu Teheran, Damaskus und den Palästinensern nur verbessern, wenn sie zugleich ihre Beziehungen zu Jerusalem belasten
„Viele haben getötet. Aber keiner war nur böse“
Matt Beynon Rees berichtete viele Jahre als Reporter aus Jerusalem. Die Geschichten, die er lieber erzählen wollte, schreibt er jetzt: Krimis, die in Palästina spielen